Next-generation AV-Software vs. traditionelle AV-Software

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Ransomware – die digitale Plage der Gegenwart

Das Jahr 2016 war aus malwaretechnischer Sicht primär vom Thema Ransomware geprägt, und das wird meines Erachtens auch in 2017 nicht anders werden. Warum das so ist, habe ich bereits in einem anderen Blog-Artikel ausführlich erläutert, deshalb fasse ich mich an dieser Stelle kurz: Ransomware verspricht nach wie vor hohe Gewinne für Cyberkriminelle und üblicherweise ein geringes Risiko, geschnappt zu werden. Die entsprechende Infrastruktur lässt sich als “Software as a service” in Untergrundforen anmieten, der mögliche Profit durch gezahltes Lösegeld liegt üblicherweise um ein vielfaches höher als die Kosten für die Miete der Infrastruktur.

Last but not least wird Ransomware auch aus technischer Sicht immer hinterhältiger und effektiver, was das Unterlaufen von Schutzmaßnahmen auf dem Endgerät angeht. Aus der bekannten Cerber-Ransomwarefamilie gibt es beispielsweise die sog. Cerber Hash Factory, die in der Lage ist, in 15-Sekunden-Intervallen neue bzw. polymorphe Varianten zu erzeugen, die von AV-Lösungen, die hauptsächlich signaturbasierend und mit Hashwerten arbeiten, in der Regel nicht erkannt werden – wie denn auch, denn das gibt die Technik schlicht und ergreifend nicht her.

 

Warum versagt traditionelle Antiviren-Software (AV-Software) bei Ransomware in den meisten Fällen?

Ich hatte gerade schon ein Beispiel dafür geliefert, weshalb sog. traditionelle AV-Software immer mehr ins Hintertreffen gerät. Die meisten bekannten Hersteller wie Avira, Efest, Kaspersky, Bitdefender usw. arbeiten nach wie vor primär signaturbasiert und ergänzen diesen Schutz um weitere Funktionen wie verhaltensbasierte Erkennung von unbekannten ausführbaren Dateien oder cloudbasierten Abfragen, um Hashwerte für unbekannte Dateien zu erhalten. Diese Methoden sind geeignet, um bekannte Malware zu identifizieren – bei Malware oder Ransomware, die erst wenige Minuten oder Stunden alt ist, ist die Erkennungsrate bei signaturbasierten AV-Lösungen zumindest am Anfang eher schlecht als recht, und teilweise dauert es bei manchen Herstellern sogar deutlich länger als 24 Stunden, bis eine aktuelle Signatur bereitgestellt und verteilt wird. Sicher muss ich an dieser Stelle nicht weiter ausführen, was das speziell bei Ransomware bedeutet…

 

Was verbirgt sich hinter dem Begriff Next-Generation AV-Software?

Die einen halten es für ein Buzzword aus den Marketingabteilungen, die anderen verbinden den Begriff next-generation tatsächlich auch mit dem, für was er steht, nämlich für fortgeschrittene Erkennungsmethoden der nächsten Generation, die auch mit aktuellen Bedrohungen zurecht kommen. Signaturen kommen dort nicht mehr zum Einsatz, stattdessen setzen Hersteller wie SentinelOne, Cylance oder Invincea auf maschinenbasiertes Lernen und verhaltensbasierte Analysen. Kurz gesagt kann man sich maschinenbasiertes Lernen in etwa so vorstellen, dass die Hersteller von Next-Gen-Lösungen über einen sehr großen Datenbestand im Petabyte-Bereich verfügen, wozu bekannte und “gute” Software ebenso gehört wie Malware bzw. “bösartige” Software.

Anhand dieses Datenbestandes wird die Engine dann “trainiert” und lernt guten Code von schlechtem Code zu unterscheiden. Und um es gleich vorweg zu nehmen (ich werde in weiteren Artikeln noch detaillierter auf das Thema eingehen): Ja, es funktioniert. Es funktioniert sogar hervorragend, wenngleich auch hier mit false positives gerechnet werden muss, aber dazu ein ein andermal mehr. Namen erwähne ich vorerst nicht, aber ich kann zumindest soviel dazu sagen, dass ich bei einem Produkt an einem längeren Proof of Concept beteiligt war und aktuell eine weitere Next-Generation-Lösung teste, die mich bislang ebenfalls sehr begeistert, und diese Lösung werde ich auch in meinem nächsten Blogbeitrag ausführlicher vorstellen.

Als kleinen Appetizer bis zur Produktvorstellung möchte ich Ihnen noch ein paar Zahlen hinterlassen.

1. Erkennung von 100 aktuellen Malware-Samples (.exe) aus diversen Repositories, die alle 24 Stunden in einem ZIP-Archiv aktualisiert werden:

 

a) Next-Gen-Lösung: 100 von 100 Samples wurden erkannt und in die Quarantäne verschoben

 

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b) Avira Free als traditionelle AV-Software: 14 von 100 Samples wurden beim Extrahieren aus dem ZIP-Archiv vom On Access-Scanner als malicious erkannt und gelöscht. Ein weiterer Scan mit dem On Demand-Scanner liefert keine weiteren Ergebnisse:

 

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Entscheidungshilfe beim Kauf einer Niwalker-Taschenlampe

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Einführung

Da es häufiger vorkommt, dass Kunden sich aus verschiedenen Gründen nicht für eine bestimmte Taschenlampe eines Herstellers entscheiden können, wollte ich eine einfache Entscheidungshilfe bereitstellen. Den Anfang mache ich heute mit Niwalker, weil dieser Hersteller in letzter Zeit neue bzw. überarbeitete Modelle auf den Markt gebracht hat und weitere Modelle folgen werden, wie z.B. die Thrower MM20EB (Extended Beam) oder C9 mit 2×18650-Betrieb.

Übersicht

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Ich habe die Tabelle bewusst einfach gehalten, weil zum einen oftmals der Preis das primäre Kriterium ist und zum anderen die maximale Helligkeit einer Taschenlampe. Der blaue Balken steht für die Helligkeit in ANSI-Lumen, und der orangenefarbene Balken für die Reichweite in Metern.

Nichtsdestotrotz möchte ich zu jeder in der Tabelle aufgeführten Niwalker-Taschenlampe noch ein paar Sätze zur Information verlieren.

Weitere Details

 

Niwalker MM20EB

Die Niwalker MM20EB (Extended Beam) ist ein kompakter Thrower mit 3xXP-L HI LED und wird im Gegensatz zur Niwalker BK-FA01S nur mit drei 18650-Akkus betrieben. Die maximale Helligkeit beträgt 3200 ANSI-Lumen, die Reichweite liegt bei ca. 900 Meter. Ein Erscheinungsdatum ist bislang noch nicht bekannt, preislich wird die MM20EB voraussichtlich bei 119-129 Euro liegen.

Niwalker Nova MM25MB

Die Niwalker Nova MM15MB war mit 6800 ANSI-Lumen schon eine echte Leuchtrakete, aber die neue Nova MM25MB schafft es, das noch zu toppen, und zwar mit sagenhaften 7600 ANSI-Lumen. Primär wurde die MM25MB als Flooder entwickelt, erreicht aber dennoch eine gute Reichweite von ca. 300 Meter.

Ein Review zur Niwalker Nova MM25MB gibt es hier. Wenn es hauptsächlich um eine breitflächige Ausleuchtung geht, dann ist die MM25MB ein idealer Kandidat.

Niwalker Vostro BK-FA01S

Es hat lange gedauert, bis die überarbeiteten Vostros erschienen sind, aber in beiden Fällen hat sich das Warten aus meiner Sicht gelohnt. Die Leistungssteigerung ist deutlich erkennbar, und bei den Throwern mit einer Reichweite von über 1000 Meter ist die Niwalker BK-FA01S definitiv ganz vorne mit dabei.

Ein Quick Review zur überarbeiteten Vostro-Serie finden Sie hier.

Niwalker Vostro BK-FA02S

Hier gilt sinngemäß das gleiche wie für die BK-FA01S, wobei sich das Update bei der BK-FA02S noch deutlicher bemerkbar macht, denn 4800 ANSI-Lumen sind gegenüber 2420 ANSI-Lumen eine deutliche Steigerung. Niwalker setzt bei der BK-FA02S nun auf eine moderne CREE XHP70-LED; von der Leuchtcharakteristik her ist die Niwalker Vostro BK-FA02S ein guter Allrounder, der eine Reichweite von ca. 600 Meter mit praxisnaher Ausleuchtung verbindet.

Ein Quick Review zur überarbeiteten Vostro-Serie finden Sie hier.

Niwalker C9

Die Niwalker C9 wurde als preiswerter Thrower in der 2×18650-Klasse konzipiert und ist mit einer modernen XP-L HI-LED ausgestattet. Von Niwalker werden 1100 ANSI-Lumen und eine Reichweite von ca. 950 Meter angegeben; der Betrieb mit einem 18650-Akku ist ebenfalls möglich.

Dank des sehr guten Preis-/Leistungsverhältnisses (89 Euro) ist die Niwalker C9 die ideale Taschenlampe für Anwender, die eine hohe Reichweite benötigen, dafür aber keinen dreistelligen Eurobetrag ausgeben möchten., denn ähnliche Modelle von Mitbewerben kosten deutlich mehr.

Lieferbar ist die Niwalker C9 voraussichtlich ab Mitte/Ende September 2016 im MSITC Shop.

Niwalker Aurora C26

Auch die Niwalker Aurora C26 ist ein Thrower im Kompaktformat und wird mit einem 26650-Akku betrieben. Das 26650-Format ermöglicht lange Laufzeiten und eine kompakte Bauweise; dennoch bietet die Aurora C26 eine beachtliche Reichweite von 500 Metern. Wer mehr Reichweite benötigt, der kann entweder zur Niwalker C9, zur Niwalker MM20EB oder zur bereits erhältlichen Niwalker BK-FA01S greifen.

Ein Review zur Niwalker Aurora C26 finden Sie hier.

Bezugsquellen

Niwalker-Taschenlampen sind in folgenden Shops erhältlich:

https://www.msitc-shop.com

https://www.taschenlampen-shop.com

Kurzreview: MTE M6-3 XM-L2 MSITC Edition 3 Modes 950 Lumen max.

Die MTE M6-3 ist eine relativ neue und kompakte Taschenlampe, die mit einem 18650-Akku betrieben wird und in der von uns vertriebenen MSITC Edition drei Leuchtmodi mit unterschiedlichen Abstufungen bietet. Mit maximal 950 Lumen bietet diese kompakte Taschenlampe eine erstaunliche Leuchtkraft, die sich hinter anderen Taschenlampen in dieser Größenklasse nicht zu verstecken braucht.

Größenvergleich von links nach rechts: Niwalker Nova MM15, MTE M6-3 und Lumapower STRIVE V2

Größen- und leistungsmäßig kann die MTE M6-3 gut mit der ThruNite TN12 Modell 2014 mithalten und stellt meines Erachtens eine sinnvolle Alternative dar – das Preis-/Leistungsverhältnis der MTE 6-3 kann sich im Vergleich mit adäquaten Taschenlampen wirklich sehen lassen, denn hier gibt es viel Leistung für kleines Geld. Die Leuchtmodi der MTE M6-3 sind gut abgestimmt und bieten neben dem High Mode mit 950 Lumen auch noch einen Low Mode mit 15 Lumen. Zur sicheren Aufbewahrung der MTE 6-3 gibt es auch noch ein Holster als Zubehör.

Leuchtmodi

  • High: 950 Lumen
  • Medium: 400 Lumen
  • Low: 15 Lumen

Technische Details

  • CREE XM-L2 LED
  • Betrieb mit 1 x 18650-Akku oder 2 x CR123A-Batterien
  • Drei Leuchtmodi (Hi – Mid – Low)
  • Maximale Leuchtstärke: 950 Lumen
  • Anti-Roll-Funktion
  • Diamond Knurling
  • Gefertigt aus hochwertigem und widerstandsfähigem Flugzeugaluminium
  • Anodisierung HA Type III
  • Lebensdauer der LEDs beträgt bis zu 50.000 Stunden und mehr
  • Elektronische Regelung sorgt für optimalen Energiefluss
  • Wasserdicht
  • Länge: 13,3 cm
  • Durchmesser Batterierohr: 2,2 cm
  • Durchmesser Lampenkopf: 2,8 cm
  • Gewicht: 92 Gramm (ohne Akku)

Ich habe die MTE M6-3 mit folgenden Akkus erfolgreich getestet:

Fazit

Aus meiner Sicht bietet die MTE M6-3 ein exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis, und die Bedienung gestaltet sich denkbar einfach. Drei Leuchtmodi und kein Geblinke – mehr benötigt man im Normalfall auch nicht. Durch ihren SMO-Reflektor bietet sie eine gute Reichweite für eine Taschlampe in dieser Größenordnung; rein subjektiv würde ich die Reichweite auf ca. 70-100 Meter einstufen.

Bezugsquelle

Die MTE M6-3 ist mitsamt Zubehör in folgenden Shops erhältlich:

 

Kurzreview: MTE M6-3 XM-L2 MSITC Edition 3 Modes 950 Lumen max.

Die MTE M6-3 ist eine relativ neue und kompakte Taschenlampe, die mit einem 18650-Akku betrieben wird und in der von uns vertriebenen MSITC Edition drei Leuchtmodi mit unterschiedlichen Abstufungen bietet. Mit maximal 950 Lumen bietet diese kompakte Taschenlampe eine erstaunliche Leuchtkraft, die sich hinter anderen Taschenlampen in dieser Größenklasse nicht zu verstecken braucht.

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Größenvergleich von links nach rechts: Niwalker Nova MM15, MTE M6-3 und Lumapower STRIVE V2

Größen- und leistungsmäßig kann die MTE M6-3 gut mit der ThruNite TN12 Modell 2014 mithalten und stellt meines Erachtens eine sinnvolle Alternative dar – das Preis-/Leistungsverhältnis der MTE 6-3 kann sich im Vergleich mit adäquaten Taschenlampen wirklich sehen lassen, denn hier gibt es viel Leistung für kleines Geld. Die Leuchtmodi der MTE M6-3 sind gut abgestimmt und bieten neben dem High Mode mit 950 Lumen auch noch einen Low Mode mit 15 Lumen. Zur sicheren Aufbewahrung der MTE 6-3 gibt es auch noch ein Holster als Zubehör.

mte_m6-3_holster_3

 

Leuchtmodi

  • High: 950 Lumen
  • Medium: 400 Lumen
  • Low: 15 Lumen

 

Technische Details

  • CREE XM-L2 LED
  • Betrieb mit 1 x 18650-Akku oder 2 x CR123A-Batterien
  • Drei Leuchtmodi (Hi – Mid – Low)
  • Maximale Leuchtstärke: 950 Lumen
  • Anti-Roll-Funktion
  • Diamond Knurling
  • Gefertigt aus hochwertigem und widerstandsfähigem Flugzeugaluminium
  • Anodisierung HA Type III
  • Lebensdauer der LEDs beträgt bis zu 50.000 Stunden und mehr
  • Elektronische Regelung sorgt für optimalen Energiefluss
  • Wasserdicht
  • Länge: 13,3 cm
  • Durchmesser Batterierohr: 2,2 cm
  • Durchmesser Lampenkopf: 2,8 cm
  • Gewicht: 92 Gramm (ohne Akku)

Ich habe die MTE M6-3 mit folgenden Akkus erfolgreich getestet:

Fazit

Aus meiner Sicht bietet die MTE M6-3 ein exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis, und die Bedienung gestaltet sich denkbar einfach. Drei Leuchtmodi und kein Geblinke – mehr benötigt man im Normalfall auch nicht. Durch ihren SMO-Reflektor bietet sie eine gute Reichweite für eine Taschlampe in dieser Größenordnung; rein subjektiv würde ich die Reichweite auf ca. 70-100 Meter einstufen.

Bezugsquelle

Die MTE M6-3 ist mitsamt Zubehör in folgenden Shops erhältlich:

Niwalker Nova MM15 im Vergleich mit der ThruNite TN36

Nachdem es mittlerweile offensichtlich zum guten Ton gehört, Produktbashing zu betreiben, bei dem die ThruNite TN36 bis zum Umfallen gehyped wird und die Nova MM15 natürlich in einem deutlich schlechteren Licht dasteht, möchte ich auch aufgrund zahlreicher Anfragen seitens unserer Kunden ein paar Worte zum Thema Niwalker Nova MM15 vs. ThruNite TN36 verlieren.

 

Folgende Kriterien sollte man meiner Meinung nach nicht vergessen bzw. auch miteinander vergleichen, wenn eine Kaufentscheidung ansteht:

1. Die Niwalker Nova MM15 ist seit über einem Jahr auf dem Markt und wurde in dieser Zeit von Niwalker überarbeitet, so dass die ursprünglich geäußerten Kritikpunkte schon längst beseitigt sind. 

2. Mit 5233 ANSI-Lumen erreicht die Nova MM15 für mich bereits die magische Grenze hinsichtlich der Hitzeentwicklung, die sich noch in einem einigermaßen normalen Bereich befindet. Die Lampe wird bereits im Turbo Mode sehr heiß – wie wird das wohl bei einer Taschenlampe aussehen, die wie von ThruNite angegeben über 6000 Lumen liefern soll?

3. Bei der Niwalker Nova MM15 kann man davon ausgehen, dass dieses Produkt bereits zahlreich evaluiert wurde und sich das Feedback an Niwalker in Produktverbesserungen manifestiert hat. Wie sieht es hingegen mit der ThruNite TN36 aus? Gibt es damit bereits Langzeiterfahrungen, wenn diese Lampe erst Ende November 2014 verfügbar war?

4. Wenn schon Vergleiche zwischen der Niwalker Nova MM15 und der ThruNite TN36 angestellt werden, dann sollte man auch die Ausstattungsumfänge miteinander vergleichen. Die Niwalker Nova MM15 besitzt einen montierbaren Tragegriff und ein Stativgewinde – wie sieht es damit bei der ThruNite TN36 aus?

5. Auch das Lichtbild sollte man nicht außer Acht lassen. Die Niwalker Nova MM15 bietet mit ihren beiden MT-G2-LEDs einen neutralweissen Beam, während die ThruNite TN36 hingegen auf Bildern eher einen grünlichen bzw. bläulichen Beam aufgrund ihrer MK-R-LEDs erkennen lässt. Hier kann bzw. sollte sich aber jeder selber einen Eindruck verschaffen, welche Beamcharakteristik ihm selber zusagt.

6. Laufzeiten: Hier kann ich jedem nur empfehlen, selbst zu recherchieren, weil ich mich dazu nicht weiter auslassen möchte.

Ich möchte abschließend anmerken, dass ich üblicherweise keine Produkte von unterschiedlichen Herstellern miteinander vergleiche. Gleichwohl halte ich es für mein gutes Recht, auf Punkte aufmerksam zu machen, die meines Erachtens wichtig sind und bei einem Produktvergleich auf jeden Fall Eingang finden sollten.

Vorteile von Lumapower-Taschenlampen

 

Ich möchte heute einmal kurz erläutern, weshalb ich von Lumapower überzeugt bin und in welchen Punkten sich Taschenlampen von Lumapower von Modellen von Mitbewerbern unterscheiden. Grundsätzlich ist Lumapower eine kleine, aber feine Taschenlampenschmiede, wo das Hauptaugenmerk nicht darauf liegt, monatlich mindestens 10 neue Modelle vorzustellen. Stattdessen hat Lumapower einige bewährte Modelle in petto, wie beispielsweise die Lumapower Signature LX oder auch die Lumapower IncenDio V3U, die praxiserprobt sind und regelmäßig auf den aktuellen Stand der Technik gebracht werden, was in der Regel in Form eines LED-Upgrades oder eines neuen Treibers geschieht.

Durch diese Vorgehensweise hat man als Käufer den großen Vorteil, eine Taschenlampe zu erwerben, die nicht komplett neu entwickelt wurde und sich im schlimmsten Fall durch Kinderkrankheiten auszeichnet, sondern über Jahre hinweg gereift ist. Lumapower hechelt auch nicht jedem Trend hinterher, sondern produziert solide Taschenlampen, die sich bei unseren Kunden großer Beliebheit erfreuen. Während andere Hersteller sich einen “Lumenkrieg” liefern, bei dem es meines Erachtens nur noch darum geht, wessen Taschenlampe – zumindest für einen kurzen Zeitraum – die meisten Lumen liefert, bleibt Lumapower hier dem eigenen Motto treu, dass nicht das Höchstmaß an Leuchtkraft zählt, sondern der Zeitraum, in dem die maximale Lumenzahl zur Verfügung steht. Ich frage Sie deshalb Was bringt es, wenn eine kompakte Taschenlampe kurzfristig beinahe 1000 Lumen erreicht, dabei dann aber so heiß wird, dass man sich fast die Finger daran verbrennt? Macht das wirklich Sinn? Aus meiner Sicht verkürzt das die Lebensdauer einer Taschenlampe eher.

Um das an einem Beispiel zu verdeutlichen: Eine aktuelle Taschenlampe von Hersteller X in der Größenklasse der Lumapower STRIVE V2 liefert angenommene 900 ANSI-Lumen, während die die Lumapower STRIVE V2 “nur” 850 LED-Lumen bietet. Die 900 ANSI-Lumen können in der Regel aber nur für kurze Zeit erreicht werden (üblicherweise für ca. 2-3 Minuten), danach muss die Taschenlampe von Hersteller X einen Gang zurückschalten, damit sie sich nicht überhitzt. Anders hingegen die Lumapower: Hier gibt es keinen automatischen Fallback auf eine niedrigere Leuchtstufe, da die Lampe nicht am physikalischen Maximum betrieben wird, und selbst in der höchsten Stufe mit 850 Lumen (Ultra) wird die Lumapower STRIVE V2 erst nach ca. 160 Minuten Laufzeit (bei Betrieb mit einem 26650-Akku) dunkel, wie man anhand des Messdiagramms gut erkennen kann:

Aus meiner Sicht ist das eine echte Spitzenleistung. Nichtsdestotrotz muss sich hier jeder selber die Frage stellen, was ihm wichtiger ist: Etwas mehr Leuchtkraft für einen kurzen Zeitraum, oder permanente Helligkeit mit weniger Lumen ohne herunterregeln auf eine niedrigere Leuchtstufe?

Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt ist die Möglichkeit, Lumapower-Taschenlampen modular aufzurüsten zu können. Ich möchte das anhand der Lumapower CT One näher erläutern, obgleich es auch andere Modelle von Lumapower wie die IncenDio V3X gibt, die ähnliche Möglichkeiten bieten.

Review Lumapower CT One und D-mini VX2 014

Im Auslieferungszustand wird die Lumapower CT One mit einem Batterierohr ausgeliefert, das den Betrieb dieser kompakten Taschenlampe mit einer AA-Batterie oder einem 14500-Akku ermöglicht. Falls Sie aber nun eines Tages die Lampe mit einer anderen Akkugröße wie 16340 oder 18650 betreiben wollen, was dann? Üblicherweise müssten Sie eine neue Taschenlampe kaufen, in diesem Fall jedoch nicht. Lumapower bietet für die populären Modelle Batterie- bzw. Akkurohre zum Wechseln an, und so lässt sich auch die Lumapower CT One im Handumdrehen in eine EDC-Taschenlampe mit 16340-Betrieb oder in eine größere Lampe verwandeln, die dann mit einem 18650-Akku befeuert werden kann.

Review Lumapower CT One und D-mini VX2 047

Die Batterierohre sind als Zubehör im MSITC Shop erhältlich und kosten deutlich weniger als eine neue Taschenlampe. Aus meiner Sicht ist das ein optimaler Investitionsschutz und ermöglicht einen wirtschaftlichen Betrieb beim Umstieg auf ein anderes Akkuformat.

China-Lotterie bei Billigtaschenlampen

Wie bei fast allen Dingen im alltäglichen Leben gibt es auch bei Taschenlampen die Kategorie der billigen oder sehr günstigen Taschenlampen, die man aber direkt bei chinesischen Shops und/oder im Ausland bestellen muss. Natürlich gibt es mittlerweile auch bei eBay eine große Anzahl an Händlern, die ein komplettes Set, bestehend aus Taschenlampe, Akkus und Ladegerät zu Schnäppchenpreisen verkaufen, zumindest im Vergleich zu dem dem, was man bei einem deutschen Händler für adäquate Artikel bezahlen muss.

Hier stellt sich nun die spannende Frage, wie das überhaupt funktionieren kann? Ganz einfach, indem üblicherweise an der Qualität gespart wird. Wenn man sich die typischen Pakete einmal genauer anschaut, dann bestehen diese wie bereits erwähnt aus folgenden Komponenten:

1. Taschenlampe

Nicht nur, dass üblicherweise Phantasie-Lumenwerte zum Einsatz kommen (so wird auch gerne mal mit mehreren 1000 Lumen geworben, obwohl das mit einem einzelnen 18650-Akku physikalisch überhaupt nicht möglich ist), sondern auch die Qualität ist in der Regel nicht mit einer hochwertigen Taschenlampe eines bekannten Herstellers wie Lumapower, EAGTAC, Fenix, NiteCore oder Niwalker vergleichbar.

Ich persönlich habe vor einiger Zeit einige Testbestellungen bei einem chinesischen Anbieter durchgeführt, und ehrlich gesagt war keine einzige Taschenlampe darunter, die ich unseren Kunden bedenkenlos hätte weiterempfehlen können. Entweder waren die Lampen schon nach wenigen Minuten Betrieb defekt(!), oder sie hatten mechanische Probleme oder derartige Qualitätsmängel, dass ich sie freiwillig der umweltgerechten Entsorgung zugeführt habe.

Der Vollständigkeit halber möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass ich als Händler gewisse Ansprüche an die Qualität von Taschenlampen habe, und meine persönliche Maxime lautet, dass ich niemals ein Produkt empfehlen würde, das ich nicht auch selber verwenden würde. Ich möchte das stellvertretend für viele Kunden, die ebenfalls auf zuverlässig funktionierende Qualitätsprodukte angewiesen sind, anhand eines praktischen Beispiels verdeutlichen: Als THW-Helfer würde ich weder in der Ausbildung noch im Einsatzfall China-Lotto spielen wollen, sondern da muss ich mich auf eine qualitativ hochwertige Taschenlampe verlassen können, die mir treue Dienste leistet und mich nicht plötzlich im Stich lässt, nur weil die Billiglampe keinerlei Qualitätssicherung durchlaufen hat.

Diese Beispiel gilt stellvetretend für viele andere Einsatzbereiche, z.B. im BOS-Bereich bei Polizei, Feuerwehr, Rettungskräften usw. Hier kann ich wirklich nur jedem empfehlen, sich genau zu überlegen, ob man das Risiko tatsächlich eingehen möchte, im worst case mit einer nur schlecht oder gar nicht mehr funktionierenden Billigfunzel dazustehen oder lieber gleich etwas mehr Geld in die Hand nimmt und sich für ein Qualitätsprodukt entscheidet.

2. Lithium-Ionen-Akkus

Wenn man gewisse Vorsichtsregeln im Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus beachtet, dann ist diese Technologie nicht nur für Profis geeignet. Allerdings sollte man sich dessen bewusst sein, dass viele Angebote (speziell auf eBay) mit großer Vorsicht zu genießen sind. Warum das so ist, habe ich hier bereits vor einiger Zeit erläutert, und daran hat sich mittlerweile auch nichts geändert. Einen hochwertigen Lithium-Ionen-Akku gibt es nicht für beispielhafte drei Euro, und schon gar nicht mit sagenhaften Kapazitätswerten von 4000 mAh oder mehr. Das Ende der Fahnenstange wird derzeit (Stand Februar 2014) durch hochwertige Qualitätsakkus mit 3400 mAh markiert, wie z.B. den Zellen von Keeppower.

In einschlägigen Diskussionsforen im Internet wird der Betrieb einer mehrzelligen Taschenlampe mit Billigakkus oft auch als Rohrbombe bezeichnet, was aus meiner Sicht nicht ganz abwegig ist. Deshalb kann ich im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit nur dazu raten, von solchen vermeintlichen Top-Angeboten die Finger zu lassen, so verlockend sie zunächst auch erscheinen mögen.

3. Ladegerät

Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen – bei Ladegeräten gilt exakt dasselbe, was ich schon zuvor geäußert habe. Es gibt bekannte Hersteller wie XTAR oder IntelliCharge, deren Ladegeräte einen guten Ruf genießen und auch von mir unseren Kunden bedenkenlos empfohlen werden.

Diese Ladegeräte werden üblicherweise ausführlich getestet, und die von Profis durchgeführten Tests sind auch öffentlich und hinreichend dokumentiert, was man von Billigladegeräten nicht behaupten kann.

 

Fazit

Ich weise nochmal deutlich darauf hin, dass dieser Beitrag meine Meinung als Händler widerspiegelt. Regelmäßig erlebe ich bei Beratungsgesprächen, dass viele Verbraucher sich der potentiellen Gefahren, die durch Billigkomponenten entstehen können, gar nicht bewusst sind. Oftmals steht nur der Preis und die vermeintlich brachiale Leuchtleistung im Vordergrund.

Natürlich gibt es auch Käufer, die gutgemeinte Hinweise konsequent ignorieren und trotzdem lieber zum vermeintlichen China-Schnäppchen greifen, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Für mich ist wichtig, dass sich unsere Kunden gut beraten fühlen, und wie das Feedback unserer Kunden dazu aussieht, können Sie hier nachlesen.

Lumapower IncenDio V3U: Kauftipp beim EDC-Taschenlampenvergleich in der gear 3/2013

In der aktuellen Ausgabe der Outdoor-Zeitschrift gear (September/Oktober 2013) wurden sechs Taschenlampen im EDC-Format getestet. Teilgenommen haben folgende Modelle:

  • Lumapower IncenDio V3U (wird in der gear fälschlicherweise als IncenDio V3+ bezeichnet, die V3U ist aber das aktuelle Modell)
  • NiteCore EC1
  • Niteye EYE10
  • Spark SK3
  • Sunwayman Sirius M11R
  • Zebralight SC52

Als einzige getestete Taschenlampe hat die Lumapower IncenDio V3U den Kauftipp der gear erhalten, was mich als Lumapower-Importeur besonders freut. Die Lumapower IncenDio V3U ist allerdings auch ein echter Tausendsassa mit Features, die andere Taschenlampen in diesem Marktsegment nicht bieten.

 

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So kann die Lumapower IncenDio V3U beispielsweise auch mit Hilfe des I-65 Extenders mit einem 18650-Akku betrieben werden, was deutlich längere Laufzeiten ermöglicht.

 

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Außerdem lässt sich die IncenDio V3U mit dem GT All-in-one upgrade kit noch zu einem echten Hosentaschen-Thrower mit Turbo Force Head umbauen, der eine deutlich höhere Reichweite als der normale Lampenkopf der IncenDio V3U ermöglicht.

 

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Die Lumapower IncenDio V3U ist nicht nur in Cool White, sondern auch in Neutral White erhältlich. Außerdem ist die Lumapower IncenDio V3U auch als Limited Edition mit XM-L-LED verfügbar, die erstaunliche 580 Lumen(!) in der höchsten Leuchtstufe bietet.

Lampenvergleich: Niwalker Black Light Vostro BK-FA01 vs. SupBeam K40 L2

Nachdem von Kundenseite der Wunsch aufkam, die Niwalker Black Light Vostro BK-FA01 mit der SupBeam K40 L2 zu vergleichen, möchte ich dem gerne nachkommen. Da ich in meinen Reviews zu beiden Modellen schon das wichtigste zusammengefasst habe, möchte ich mich hier auf die groben Unterschiede beschränken und verweise stattdessen auf die entsprechenden Reviews:

Review Niwalker BK-FA01: http://helle-taschenlampen.de/threads/review-niwalker-black-light-vostro-bk-f01-xm-l2-1280-ansi-lumen-bk-fa02-mt-g2-2420-ansi-lumen.220/

Niwalker Black Light Series Vostro 096

Review SupBeam K40: http://helle-taschenlampen.de/threads/review-supbeam-k40-xm-l-u2-1147-lumen-max.189/

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Wichtig: In meinem SupBeam K40-Review habe ich die erste Version der K40 mit XM-L U2-LED vorgestellt, die aktuelle Ausführung der K40 mit XM-L2-LED ist heller – davon abgesehen sind die beiden Modelle technisch identisch.

 

Unterschiede zwischen Niwalker BK-FA01 und SupBeam K40 L2

Nun, wie eingangs erwähnt, möchte ich die wesentlichen Punkte zusammenfassen. Die Niwalker BK-FA01 ist ganz klar größer und schwerer als die SupBeam K40 L2, was ich aber nicht als Nachteil ansehe. Der Grund dafür ist schlicht und ergreifend der, dass die Niwalker BK-FA01 zum einen mit vier 18650-Akkus betrieben wird und zum anderen einen größeren Lampenkopf bzw. Reflektor besitzt, was sich natürlich auch direkt auf die Luxwerte auswirkt:

  • Niwalker Black Light Vostro BK-FA01: 154.000 Lux
  • SupBeam K40 L2: 78.100 Lux

Die Luxwerte dürften für sich sprechen, die Niwalker BK-FA01 schneidet hier im direkten Vergleich eindeutig besser ab. Kommen wir nun zu den Laufzeiten:

 

Niwalker BK-FA01

Laufzeiten und Leuchtmodi

  • Strobe
  • Level 6: 1280 ANSI-Lumen/1h 54 Min.
  • Level 5: 975 ANSI-Lumen/2h 19 Min.
  • Level 4: 600 ANSI-Lumen/3h 53 Min.
  • Level 3: 148 ANSI-Lumen/17h 43 Min.
  • Level 2: 38 ANSI-Lumen/4,5 Tage
  • Level 1: 3 ANSI-Lumen/40 Tage

 

SupBeam K40 L2

Leuchtmodi und Laufzeiten

  • Level 1: 0,6 Lumen/2000 Stunden
  • Level 2: 25 Lumen/140 Stunden
  • Level 3: 190 Lumen/22 Stunden
  • Level 4: 440 Lumen/9 Stunden
  • Level 5: 760 Lumen/5 Stunden
  • Level 6: 1368 Lumen/2 Stunden
  • Strobe: 1368 Lumen/4 Stunden
  • Standby: 65 uA

Auf dem Papier mag es zunächst so aussehen, als hätte die SupBeam K40 L2 bei der maximalen Laufzeit die Nase vorn, aber in der Praxis sieht das anders aus. Zum einen hat SupBeam einfach nur die Lumenwerte gegenüber der SupBeam K40 XM-L U2 geändert und die Laufzeiten nicht angepasst, und zum anderen schaltet die SupBeam K40 L2 im Vergleich mit der Niwalker BK-FA01 nach einer gewissen Zeit (wird von SupBeam nicht spezifiert) herunter (Step down).

Im Gegensatz dazu wurde die Niwalker Black Light Vostro BK-FA01 von Anfang an so entwickelt, dass sie auch im höchsten Leuchtmodus dauerbetriebsfest ist und nicht nach wenigen Minuten herunterregelt, wie es die SupBeam K40 L2 tut.

Last but not least ist die Niwalker Black Light Vostro BK-FA01 auch deutlich toleranter, was 18650-Akkus mit 3400 mAh angeht. Diese Akkus basieren in der Regel auf der Panasonic 18650B-Zelle und sind je nach Hersteller etwas dicker, so dass sie nicht in jede Taschenlampe passen. Die Niwalker BK-FA01 lässt sich auch problemlos mit meinen Referenz-Akkus Keeppower 18650 3400 mAh bestücken, während sie hingegen in der SupBeam K40 L2 nicht funktionieren, weil der Akku-Käfig dann nicht mehr in das Batterierohr passt.

Niwalker Black Light Series Vostro 089

 

Fazit

Um es gleich vorweg zu nehmen: Technisch sind beide Lampen sehr gut, doch mittlerweile bin ich der Meinung, dass die Summe der oben aufgeführten Faktoren das Pendel mehr zur Niwalker BK-FA01 ausschlagen lässt. Sie ist zwar teurer und benötigt vier Akkus zum Betrieb, erfordert dafür aber keine mögliche Neuinvestition in 18650-Akkus, weil schon vorhandene Akkus mit 3400 mAh Kapazität nicht in den Akku-Käfig passen. Außerdem regelt die Niwalker BK-FA01 auf der höchsten Leuchtstufe nicht herunter, sondern liefert dank eines großen Kühlkörpers am Lampenkopf eine konstante Leuchtleistung, bis die Akkus erschöpft sind.

Wer seine Taschenlampe maximal ein paar Minuten auf höchster Stufe laufen lässt, den mag das nicht weiter stören, aber im professionellen Umfeld (Rettungsdienste, Wach- und Sicherheitsdienste, Polizei usw.) spielt das sehr wohl eine Rolle.

Fokussierbare Taschenlampen: Pro und Contra

Neben Taschenlampen mit einem nicht verstellbaren Fokus gibt es noch eine gewisse Auswahl an sog. fokussierbaren Taschenlampen auf dem Markt. Im Gegensatz zu Taschenlampen mit einem festen Reflektor mit einheitlichem Leuchtverhalten lassen sich fokussierbare Taschenlampen so einstellen, dass sie entweder einen stark fokussierten Lichtstrahl für größere Entfernungen (Throw) oder für die umfassende Ausleuchtung des nahen und mittleren Bereiches liefern (Flood).

Was mich persönlich an den zahlreichen Diskussionen oder Kaufberatungen in diversen Internet-Foren stört, ist die Tatsache, dass alleine schon aufgrund der Kaufberatungsanfrage eines “Newbies” nach einer fokussierbaren Taschenlampe diese oftmals von vornherein von anderen Forennutzern als untauglich für den Alltagseinsatz abgestempelt werden.

Ich halte solche Aussagen bzw. Empfehlungen für wenig hilfreich, deshalb möchte ich es mir nicht nehmen lassen, die Vor- und Nachteile von fokussierbaren Taschenlampen objektiv zu erörtern. Als Beispiel für eine fokussierbare Taschenlampe greife ich dazu auf die MTE M-2 zurück, da diese Taschenlampe aus meiner Sicht schon fast ein Klassiker im Bereich der fokussierbaren Taschenlampen ist und darüber hinaus sowohl mit 3 x AAA-Batterien als auch mit einem Lithium-Ionen-Akku (18650) betrieben werden kann.

Übrigens: Die MTE M-2 hat in einem Test der Zeitschrift gear recht gut abgeschnitten, und die im Vergleich mit anderen fokussierbaren Taschenlampen bemängelte geringe Leuchtkraft von “nur” 340 Lumen wird mit der überarbeiteten MTE M-2 XM-L (die sich Stand März 2013 gerade noch in der Testphase durch den Hersteller befindet und anschließend bei uns im Shop verfügbar sein wird) auch beseitigt werden, denn laut MTE bietet die MTE M-2 XM-L dann bis zu 800 Lumen.

Zurück zum Thema: Beim Erwerb einer fokussierbaren Taschenlampe sollte man sich von vornherin darüber im klaren sein, dass diese im Vergleich mit einer konventionellen Taschenlampe keine Wasserdichtigkeit nach IPX-8, sondern maximal Spritzwasserschutz bietet. Das ist dem Fokussierungsmechanismus geschuldet, über den Wasser in die Taschenlampe eindringen kann, wenn sie sich beispielsweise für mehrere Minuten unter Wasser befinden sollte. Das allein ist für mich jedoch kein Grund, den Einsatz einer fokussierbaren Taschenlampe von vornherein schlecht zu reden – für den Einsatz in einer rauhen Umgebung oder auf See, wo mit erhöhter Feuchtigkeit gerechnet werden muss, würde ich einem Kunden auch nicht zwangsläufig eine fokussierbare Taschenlampe empfehlen, für “normale” Einsatzbereiche hingegen sehr wohl.

Viele Geocacher sind beispielsweise mit einer fokussierbaren Taschenlampe glücklich, denn speziell bei der Suche nach weiter entfernten Reflektoren bei einem Nachtcache oder im Nahbereich auf der Suche nach einem versteckten Cache macht die Fokussierung durchaus Sinn.

Ein weiterer Kritikpunkt ist das oftmals inhomogene Lichtbild, das von fokussierbaren Taschenlampen erzeugt wird. In der Tat sind hier je nach Hersteller und Modell oftmals sog. Saturnringe zu sehen, die von vielen Anwendern als hässlich oder gar störend betrachtet werden – die MTE M-2 gehört zu den wenigen Taschenlampen, die mit diesem Problem nicht zu kämpfen haben, sondern ein erstaunlich homogenes Lichtbild bieten.

Fazit: Zusammenfassend möchte ich sagen, dass fokussierbare Taschenlampen durchaus ihre Daseinsberechtigung haben, und sie von vornherein zu verteufeln, halte ich für einen schlechten Ansatz. Entscheidend ist meines Erachtens, dem Kunden klar zu machen, welche Vor- und Nachteile eine fokussierbare Taschenlampe mit sich bringt – ob er damit leben kann oder nicht, muss er jedoch selbst entscheiden und sich auch nicht durch die festgefahrene Meinung von selbsternannten “Profis” beeinflussen lassen.