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Review: Niteye EYE-30 3 x XM-L U2 max. 2000 Lumen

January 23rd, 2012 admin No comments

Einführung

Nahezu wöchentlich tauchen neue Hersteller auf der Bildfläche auf und verschwinden mitunter ebenso schnell wieder, wie sie gekommen sind. Richtig interessante Neuheiten sind jedoch eher spärlich gesäht, und deshalb ist es mir ein umso größeres Vergnügen, heute einen richtigen Kracher vorstellen zu können. Die Rede ist von der Niteye EYE-30, einer Taschenlampe, die bei vielen Flashaholics ein starkes Kaufverlangen auslöst, und das nicht umsonst. Warum das so ist und was dieser kompakte Lichtkraftprotz sonst noch an Besonderheiten zu bieten hat, werde ich in diesem Review vorstellen.

Die EYE-30 gibt es übrigens in zwei Ausführungen, die sich technisch jedoch nicht voneinander unterscheiden. Der Unterschied zwischen den beiden Lampen ist eher marginal: Während die Conventional Edition einen Selektorring aus Aluminium besitzt, kommt die Special Edition mit einem Selektorring aus rostfreiem Edelstahl daher und kostet dafür 10 Euro mehr.

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Wie immer gilt: Alle Angaben (bis auf die Luxmessung) wie Lumen oder Laufzeiten sind Herstellerangaben, die ich nicht selbst verifiziert habe.

Verpackung und Zubehör

Es gibt nur wenige Taschenlampen in dieser Leistungsklasse, die in einer adäquaten Verpackung ausgeliefert werden. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass Niteye sich hier an anderen Herstellern wie Olight ein Beispiel genommen hat und die EYE-30 stilecht in einem kleinen Alukoffer an den Mann bzw. die Frau bringt. In diesem Koffer lässt sich die EYE-30 mitsamt Zubehör gut und geschützt transportieren, doch dazu später noch mehr.

Im Lieferumfang der Lampe ist folgendes enthalten:

  • Niteye EYE-30
  • Akkumagazin für 4 x 18650
  • Haltegriff (abnehmbar)
  • Holster
  • O-Ring
  • Bedienungsanleitung
  • Garantiekarte
  • KFZ-Ladekabel

 

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Erster Eindruck

Ich habe schon viele Taschenlampen in den Händen gehabt, die alle ein mehr oder weniges großes "Habenwollen!"-Gefühl ausgelöst haben, und die Niteye EYE-30 macht hier keine Ausnahme. Ganz im Gegenteil: Die Niteye EYE-30 kombiniert einige Faktoren, die nicht nur gestandenen Flashaholics das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Angefangen beim Design mit den drei CREE XM-L U2-LEDs, die entfernt an eine Gatling Gun erinnern, bis hin zu einer sehr guten Leuchtleistung von 2000 Lumen max. verbunden mit einer noch akzeptablen Größe sowie einer Akku-Ladestandanzeige und einer Ladebuchse zum Laden der Akkus in der Taschenlampe bringt die Niteye EYE-30 alles mit, was des Flashaholics Herz begehrt.

Die Niteye EYE-30 wird mit vier Lithium-Ionen-Akkus vom Typ 18650 betrieben, worauf ich später noch näher eingehen werde, denn hier gilt es einige wichtige Punkte zu berücksichtigen. Um den aktuellen Akkuzustand darzustellen, besitzt die EYE-30 eine Akku-Ladestandanzeige, die bei jedem Moduswechsel kurz aktiviert wird – leuchten alle Segmente, dann sind die Akkus ganz aufgeladen. Verringert sich hingegen die Anzahl der leuchtenden Segmente, dann lässt die Akkukapazität nach – falls nur noch ein Segment leuchtet, dann müssen die Akkus geladen werden. Auf diese Art und Weise kann man schnell in Erfahrung bringen, ob die Akkus noch voll sind oder ins Ladegerät zum Betanken müssen.

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Darüber hinaus besitzt die EYE-30 noch einen Ladebuchse zum Anschluss an ein Ladegerät. Falls sich nun jemand fragt, wie diese Ladebuchse ohne Schutzabdeckung zu der  beworbenen Wasserdichtigkeit nach IPX-8 kompatibel ist: Laut Niteye (ich habe extra nachgefragt) wurde ein 30-minütiger Dichtigkeitstest durchgeführt, bei dem kein Wasser in die bzw. durch die Ladebuchse eingedrungen ist. An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass das Laden der Akkus in einem richtigen Ladegerät natürlich vorzuziehen ist; die Ladebuchse ersetzt kein hochwertiges Ladegerät wie beispielsweise einen Pila-Lader, sondern ist dazu gedacht, um unterwegs im Auto oder im Boot die Akkus laden zu können, wenn kein Ladegerät zur Verfügung steht. Beim Laden über das Ladekabel wird der Ladevorgang ebenfalls über die Ladestandsanzeige signalisiert, sie blinkt dann nämlich während dem Laden.

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Dann gibt es noch den im Lieferumfang enthaltenen Henkelmann, sprich: einen Haltegriff. Dieser Haltegriff kann auf der Lampe angeflanscht werden, indem beispielsweise mit einer Münze die Kreuzschlitzschraube gelöst und dann wieder befestigt wird. Für einen kürzeren Einsatz wird man diesen Griff wahrscheinlich weniger gebrauchen können, für einen Sucheinsatz bei Rettungskräften hingegen macht er bei längerem Gebrauch aber definitiv Sinn. Für Leute mit richtigen Pranken ist der Haltegriff jedoch etwas zu kurz geraten.

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Verarbeitung

Für einen "Newbie" hat Niteye mit der EYE-30 meines Erachtens einen sehr guten Einstand geliefert, alle Achtung. Die Anodisierung der Lampe ist ordentlich und ohne erkennbare Kratzer oder fehlerhafte Stellen, und auch am Gewinde gibt es nichts auszusetzen. Es ist ordentlich gefettet und geschnitten, so dass man die EYE-30 ohne großen Kraftaufwand auf- und zusammenschrauben kann. Insgesamt betrachtet hinterlässt die Niteye EYE-30 einen sehr hochwertigen Eindruck, was man angesichts des Preises aber auch erwarten darf.

 

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Bedienung

Die Niteye EYE-30 wird über einen Selektorring gesteuert, der sich unterhalb des Lampenkopfes befindet. Sie ist nicht stufenlos dimmbar, sondern verwendet fest eingestellte Leuchtmodi, die durch das Drehen des Selektorrings nach rechts aktiviert werden können.

Durch das Drehen des Selektorrings nach Backbord werden die Modi Strobe (schnelles Blinken) sowie Cruise Warning (langsames und rythmisches Blinken) aktiviert. Eine nützliche Sache ist die schon erwähnte Ladestandanzeige für die Akkus, die auch bei Dunkelheit leicht ablesbar ist und auf einen Blick die Akkukapazität anzeigt – wem schon mal die Taschenlampe mitten im dunklen Wald urplötzlich ausgegangen ist, wird dieses kleine Gimmick sehr zu schätzen wissen.

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Leuchtmodi und Laufzeiten

  • Low: 60 Lumen/55 Stunden
  • Middle: 300 Lumen/12 Stunden
  • High: 1000 Lumen/3 Stunden
  • Turbo: 2000 Lumen/2 Stunden
  • Strobe
  • Cruise Warning

Ein ganz wichtiger Punkt, auf den ich an dieser Stelle etwas detaillierter eingehen möchte, ist das Thema Akkus. Wer meint, dass er sich einen Gefallen tut, wenn er seine frisch erworbene Niteye EYE-30 (war ja teuer genug!) mit sagenhaften eBay-XYZ-Akkus mit 4000 mAh für zwei Euro das Stück betreiben kann (warum teure Markenakkus kaufen, wenn es auch günstige von eBay tun?), der sollte sich nochmal ernsthaft Gedanken darüber machen. Der Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus ist nicht ganz ohne – das gilt auch schon für Taschenlampen, die mit einem oder zwei 18650-Akkus betrieben werden.

Da es im Internet genug Informationen zum Thema "Richtiger Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus" gibt, verweise ich an dieser Stelle auf weiterführende Informationen und beschränke mich hier auf die wichtigsten Punkte:

1. Ausschließlich Qualitätsakkus vom selben Modell/Hersteller verwenden

2. Auf keinen Fall Akkus mit unterschiedlichen Ladeständen oder Kapazitäten mischen

3. Ausschließlich Akkus verwenden, die gleich alt sind

Niteye gibt zwar zwei Stunden Laufzeit im Turbo Mode an, allerdings wird die EYE-30 schon nach 15 Minuten Betrieb im Turbo Mode recht warm. Hier spielen aber wieder Faktoren wie die Umgebungsbedingungen eine wichtige Rolle: Im Winter beim Laufen erhitzt die EYE-30 sicher nicht so schnell wie an warmen Sommerabenden.

Im übrigen besitzt die Niteye EYE-30 auch einen Überhitzungsschutz. Wenn der Lampenkopf zu heiß wird und eine Temperatur von über 80°C erreicht, dann wird die Bestromung auf 60% reduziert und wieder auf den normalen Wert zurückgefahren, wenn die Temperatur auf 70°C absinkt. Des Weiteren gibt es noch einen Unterspannungsschutz, der wie folgt funktioniert: Beim Absinken der Spannung auf 6,9V arbeitet die EYE-30 nur noch im Low Mode, und bei einem weiteren Absinken der Spannung auf 6V schaltet sie sich ganz aus.

 

Luxmessung

Mit frisch geladenen Cytac 2900 mAh-Akkus habe ich 33100 Lux@1m gemessen.

 

Sonstiges

Ich hatte eingangs erwähnt, dass sich ein Griff zum Anschrauben im Lieferumfang der Lampe befindet. Dieser Griff macht aus meiner Sicht vor allem in Situationen Sinn, in denen die Niteye EYE-30 als Suchscheinwerfer verwendet wird. Im mitgelieferten Holster kann man sich die EYE-30 zwar an den Gürtel hängen, aber bedingt duch das hohe Gewicht von über 600 Gramm bei voller Bestückung mit 4 x 18650-Akkus wird man in der Praxis wahrscheinlich eher weniger auf diese Lösung zugreifen.

Die EYE-30 aktiviert übrigens nicht alle LEDs gleichzeitig, wenn man z.B. den Low Mode aktiviert, sondern wechselt diese der Reihe nach durch und verwendet dann immer nur eine LED und nicht alle. In meinem Video Review zur Niteye EYE-30 kann man das gut erkennen.

Beamshots

Abweichend von meinen sonstigen Reviews habe ich von der Niteye EYE-30 drei Beamshots in den Modi Turbo, High und Middle erstellt, damit man auch einen Vergleich zwischen den einzelnen Helligkeitsstufen hat. Die Helligkeit im Turbo Mode ist – wenn ich das mal so sagen darf – aus meiner Sicht einfach sensationell, und ich denke, auf den Beamshots kann man die Unterschiede auch ganz gut erkennen.

1. Turbo Mode

Niteye EYE-30 Turbo Mode

2. High Mode

Niteye EYE-30 High Mode

3. Middle Mode

Niteye EYE-30 Middle Mode

Video

Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Niteye EYE-30 im praktischen Einsatz:

Niteye EYE-30 2000 Lumen max.

Der Vollständigkeit halber gibt es hier auch noch das Video Review zur Niteye EYE-30:

MSITC Niteye EYE-30 video review

Technische Details

  • 3 x CREE XM-L U2 LED mit SMO-Reflektor
  • Energieversorgung: 4 x 18650
  • Modiauswahl erfolgt über Selektorring
  • Reichweite: ca. 380 Meter
  • Digitale Regelung für lange Laufzeit und konstante Helligkeit
  • Spannungsbereich: 6-12.6V
  • Akku-Kapazitätsanzeige
  • Länge: 14,8 cm
  • Durchmesser Lampenkopf: 6,2 cm
  • Gewicht: ca. 400 Gramm (ohne Akkus)
  • Wasserdicht nach IPX-8
  • Selektorring aus Aluminium (Conventional Edition), Selektorring aus rostfreiem Edelstahl (Special Edition)

Leuchtcharakteristik

Die Niteye EYE-30 ist keine EDC-Taschenlampe mit einer Reichweite von drei Metern, sondern ein echter Leucht-Goliath. Mit der Kraft der drei CREE XM-L U2-LEDs erzielt die EYE-30 eine Reichweite von ca. 380 Metern (Herstellerangabe) und bietet darüber hinaus noch eine ordentliche Portion Flood. Das Lichtbild der Niteye EYE-30 prädestiniert die EYE-30 meiner Meinung nach auf jeden Fall zum Suchscheinwerfer – sie ist deutlich handlicher als von Feuerwehr und THW bekannte Hand- bzw. Suchscheinwerfer, bietet aber definitiv mehr Licht, als das, was mir an tragbaren Einsatzlampen so geläufig ist.

Übrigens: Die von Niteye angegebene Reichweite halte ich für realistisch, die Ausleuchtung ist sowohl im mittleren Bereich als auch größeren Entfernungen sehr gut.

Fazit

Mit der Niteye EYE-30 ist eine Taschenlampe am Horizont aufgetaucht, die exzellente Leuchtkraft und Kompaktheit miteinander vereint. Die EYE-30 ist mit Sicherheit keine Taschenlampe für den täglichen Gebrauch, fürs Geocaching oder für den abendlichen Hundespaziergang – es sei denn, man möchte problemlos erkennen können, was die Vierbeiner in hundert Meter Entfernung im Dunklen so treiben. Die lange Laufzeit von max. 55 Stunden im Low Mode lässt die Lampe auch in Szenarien sinnvoll erscheinen, in denen sowohl maximale Helligkeit als auch langer Betrieb auf einer niedrigen Leuchtstufe erforderlich sind.

Die Niteye EYE-30 ist nicht nur eine grandiose Lampe für alle jene, die einfach nur Spaß an leistungsstarken Taschenlampen haben und auch vor einem höheren Anschaffungspreis nicht zurückschrecken. Meiner Meinung nach eignet sich die Niteye EYE-30 auch hevorragend als Einsatz- bzw. Suchlampe bei Rettungskräften (Achtung: nicht ex-geschützt!) wie Feuerwehr, THW, Polizei usw. Die Ausleuchtung ist für eine so kompakte Lampe ausgezeichnet und deckt einen großen Bereich sowohl in der Breite als auch in der Ferne ab.

Man sollte sich allerdings darüber im klaren sein, dass der Umgang mit mehrzelligen Taschenlampen auf Lithium-Ionen-Basis eine gewisse Sorgfalt in Bezug auf die verwendeten Akkus erfordert. Wer über die Anschaffung der EYE-30 nachdenkt, sollte auf jeden Fall – sofern nicht schon vorhanden – Qualitätsakkus von namhaften Herstellern wie Cytac, Keeppower oder EagleTac verwenden, andernfalls könnte bei Verwendung von Billigakkus im schlimmsten Fall die Freude von kurzer Dauer sein.

Wer diesen Punkt berücksichtigt, dürfte an der Niteye EYE-30 im wahrsten Sinne des Wortes seine helle Freude haben.

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Bezugsquelle

Die Niteye EYE-30 ist als Conventional Edition und als Special Edition im MSITC Shop erhältlich.

Helle Taschenlampen@Night: Niteye EYE-30 3 x XM-L U2 2000 Lumen max.

January 22nd, 2012 admin No comments

Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Leistungsfähigkeit der Niteye EYE-30 beim nächtlichen Einsatz:

Niteye EYE-30

Ich für meinen Teil bin jedenfalls mehr als beeindruckt, und ich habe schon etliche Taschenlampen in den Händen gehabt. Gemessen an der Größe und der Leistungsfähigkeit spielt die Niteye EYE-30 jedenfalls ganz vorne mit. Für einen Newcomer auf dem Taschenlampenmarkt hat Niteye mit der EYE-30 ein sensationelles Debüt abgeliefert, und ich bin sicher, dass von diesem Hersteller noch mehr zu erwarten ist.

Review: KLARUS XT11 XM-L U2 600 ANSI-Lumen max.

January 16th, 2012 admin No comments

Einführung

Da die KLARUS XT11 keine gänzlich neue Lampe ist, sondern mehr oder weniger eine XT10 mit einigen Änderungen ist, verweise ich an dieser Stelle auf mein Review zur KLARUS XT10 und gehe in diesem Review nur auf die Neuheiten ein.

What´s new?

Grundsätzlich hat die XT11 zwar mehr ANSI-Lumen als die XT10, allerdings stehen diese lediglich für einen Zeitraum von drei Minuten zur Verfügung, danach wird auf 70% der Leuchtkraft heruntergeregelt. Andererseits sind 470 ANSI-Lumen vs. 600 ANSI-Lumen natürlich schon ein sichtbarer Unterschied, selbst für einen überschaubaren Zeitraum. Anstelle der bei der XT10 verwendeten XM-L T6-LED kommt bei der XT11 eine XM-L U2-LED zum Einsatz, deren Lichtfarbe einen Tick kälter als bei der KLARUS XT10 ist.

Interessanter wird es hingegen wieder beim abschraubbaren Bezel, denn anstelle der Edelstrahlkrone können entweder Farbfilter (rot, grün und blau) oder ein Diffusor aufgeschraubt werden. Außerdem befindet sich unterhalb des Lampenkopfes  eine Sprungfeder, die für eine bessere Stabilität sorgen und unterschiedliche Akkulängen ausgleichen soll.

Verarbeitungsmäßig befindet sich die KLARUS XT11 auf dem bekannt guten KLARUS-Niveau, deshalb will ich nicht viele Worte verlieren. Im Gegensatz zur KLARUS XT10 wird die KLARUS XT11 in der neuen schwarz-gelben Verpackung ausgeliefert.

 

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Leuchtmodi und Laufzeiten

  • High Mode: 600 Lumen/drei Minuten, anschließend wird auf ca. 70% heruntergeregelt
  • Mid Mode: 150 Lumen/ca. 7,3 Stunden
  • Low Mode: 10 Lumen/ca. 295 Stunden

Technische Details

  • Cree XM-L U2 LED
  • Max. Output 600 ANSI-Lumen
  • Drei reguläre Leuchtmodi (High, Mid und Low)
  • Strobe
  • Dual Clicky
  • Spannungsbereich: 3,4V-8,4V
  • Energieversorgung: 2 x CR123A/16340, 1 x 18650
  • Länge: 14,8 cm
  • Durchmesser Lampenkopf: 3,49 cm
  • Durchmesser Batterierohr: 2,62 cm
  • Verpolungsschutz
  • Gewicht: ca. 132 Gramm (ohne Akku(s))
  • Wasserdicht nach IPX-8
  • Anodisierung nach HA Type III

Lieferumfang:

  • Holster
  • Lanyard
  • Body Clip
  • Zwei Ersatz-O-Ringe

Lux- und Amperemessung

In den ersten drei Minuten bietet die KLARUS XT11 eine Helligkeit von 8800 Lux@1m und schaltet dann auf 6400 Lux@1m zurück. Das ist nur geringfügig weniger als bei der KLARUS XT10 mit 6600 Lux@1m und zeigt, dass die KLARUS XT11 fast gleich hell wie die XT10 ist. Amperemässig habe ich 1,63A am Batterierohr im High Mode gemessen.

Beamshots

Alle Beamshots wurden im Modus High mit 600 ANSI-Lumen erstellt, als Akku kam ein frisch geladener Cytac 18650 2600 mAh zum Einsatz.

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Video

Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die KLARUS XT11 beim nächtlichen Einsatz:

KLARUS XT11 nightly video review

Fazit

Wem 600 ANSI-Lumen für drei Minuten reichen, der erhält mit der KLARUS XT11 zweifellos eine weitere interessante und kompakte Taschenlampe mit dem bekannten Dual Tail Switch UI, die für einen begrenzten Zeitraum deutlich heller ist als die KLARUS XT10. Auch die Möglichkeit, Farbfilter und einen Diffusor zu verwenden, mag für den einen oder anderen interessant sein. Wer all das nicht benötigt, kann nach wie vor unbesorgt zur KLARUS XT10 greifen, denn diese Lampe gehört für mich trotz der Neuerscheinung KLARUS XT11 noch lange nicht aufs Altenteil.

Die KLARUS XT11 ist genauso wie die KLARUS XT10 ein guter Allrounder, ein Thrower ist sie indes nicht.

 

Bezugsquelle

Erhältlich ist die KLARUS XT11 im MSITC Shop.

Quick Facts 2.0: Vergleich von 2 x AA-Taschenlampen, Teil 1

April 26th, 2011 admin No comments

Bereits vor längerer Zeit habe ich Version 1.0 dieses Vergleichs veröffentlicht, und da sich mittlerweile entwicklungsmäßíg einiges getan hat, habe ich mit Version 2.0 ein Update veröffentlicht, in dem nun auch aktuelle Taschenlampen betrachtet werden. Die erste Version trug noch den Titel "Vergleich von 2 x AA-Taschenlampen", der Version 2.0 habe ich noch ein "Quick Facts" vorangestellt, und da dies nicht das letzte Quick Facts bleiben wird, möchte ich dazu noch kurz was erläutern: Da ich regelmäßig gefragt werde, ob ich nicht mal diese und jene Lampe miteinander vergleichen könne, mache ich das in stark vereinfachter Form unter dem Titel Quick Facts – hier liegt der Schwerpunkt auf einem schnellen Überblick über gleichartige Modelle, in diesem Fall sind es Taschenlampen, die mit 2 x AA-Zellen betrieben werden.

Sollten sich die Quick Facts bewähren, dann werde ich das ganze ausbauen und weitere Quick Facts mit anderen Themenschwerpunkten (EDC, Flooder, Thrower usw.) werden folgen. Bevor es gleich losgeht, möchte ich vorab nochmal klarstellen, dass dieser Vergleich nicht die Stärken und Schwächen einzelner Lampen aufdecken soll; ich konzentriere mich stattdessen auf einen rein technischen Vergleich und gehe auf Besonderheiten ein, so welche vorhanden sind.

Das Holster, das auf den Bildern zu sehen ist, ist übrigens nicht im Lieferumfang einer Taschenlampe enthalten. Es handelt sich hierbei um ein universelles Taschenlampenholster von MAXpedition, das eigentlich für größere Lampen gedacht ist – da es sich als Stütze für die Lampen während der Aufnahmen aber gut gemacht hat, habe ich es in diesem Zuammenhang verwendet. Die Taschenlampenholster von MAXpedition werde ich bei einer anderen Gelegenheit näher vorstellen, hier wollte ich es nur der Vollständigkeit halber erwähnt haben.

Changelog (+ = neu hinzugekommen, * = vom Hersteller aktualisiert):

* 4sevens Quark AA² S2
+ 4sevens Quark AA² Turbo
+ Dereelight Javelin
+ Fenix LD20 R5
+ EagleTac P20A2 MKII
+ EagleTac P100A2
* iTP Light SA2 Eluma R5
+ JETBeam BA20
+ Klarus ST20
* Lumapower Vantage VT-01 R5 w/ Turbo Force Head
+ Lumintop L2A
+ Olight T25 (taucht im Vergleich nicht auf, da momentan nicht auf Lager)

 

1. 4sevens Quark AA² S2 Edition

Die 4sevens Quark AA² war eine der ersten 2 x AA-Lampen mit CREE XP-G R5 LED und mit 203 OTF dementsprechend leistungsfähig, woran sich bis heute nichts geändert hat. Auch bei der nächsten LED-Generation spielt 4sevens wieder den Technologievorreiter: Die aktuelle Quark AA² ist mit einer CREE S2 LED bestückt, die bis zu 7% mehr Leistung und Energieeffizienz liefern soll.

Besonderheiten:

  • Kleine und handliche Taschenlampe
  • Bietet als Besonderheit einen Moonlight Mode mit nur 0,2 Lumen
  • Modulares Baukastensystem ermöglicht einfache Hardware-Upgrades, z.B. durch Einbau eines 18650-Batterierohrs
  • High Mode und Strobe lassen sich durch eine kurze Drehung des Lampenkopfes aktivieren

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Beamshots

4sevens Quark AA² High

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2. 4sevens Quark AA² Turbo R5

Während die Quark AA² eher breitflächig ausleuchtet (Flooder), ist die Quark AA² Turbo das genaue Gegenteil: Mit dem größeren Lampenkopf und dem tieferen Reflektor ermöglicht sie höhere Reichweiten und eine punktgenaue Ausleuchtung.

 

Besonderheiten:

  • Tactical UI, in gewissem Umfang programmierbar
  • Mit Standard-Clicky nicht tailstandfähig
  • Bietet als Besonderheit einen Moonlight Mode mit nur 0,2 Lumen
  • Eine der der wenigen 2 x AA-Taschenlampen, die auch größere Entfernungen überbrücken können

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Beamshots

4sevens Quark Turbo AA² High

4sevens Quark Turbo AA² High

4sevens Quark Turbo AA² High

 

3. Dereelight Javelin R5

Wenn die Dereelight Javelin als besondere Lampe unter den 2 x AA-Taschenlampen bezeichnet wird, dann aus gutem Grund: Mit ca. 300 Lumen und ihrer hervorragenden Reichweite bietet sie eine sehr ordentliche Leistung für eine 2 x AA-basierte Lampe. Darüber hinaus kann die Javelin aufgrund ihres modularen Aufbaus mit der Dereelight C2H kombiniert werden, außerdem ist ein Extender für den Betrieb mit 3 x AA-Batterien erhältlich. Der tiefe Reflektor macht sie zu einem sehr guten Thrower.

Besonderheiten:

  • Modulares Konzept
  • 300 Lumen max.
  • Hervorragende Reichweite
  • Drei Modi, kein SOS und Strobe

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Beamshots

Dereelight Javelin R5 HighDereelight Javelin R5 HighDereelight Javelin R5 High

 

4. EagleTac P100A2 Base/Kit Version

Neben dem Top-Modell P20A2 MKII hat EagleTac noch die P100A2 im Angebot. Die P100A2 beschränkt sich auf das wesentliche: Sie besitzt zwei Leuchtmodi, die über den Lampenkopf angesteuert werden. Auf unnützes Geblinke (SOS und Strobe) wird komplett verzichtet. Aufgrund der hohen Reichweite und des guten Preis-/Leistungsverhältnisses erfreut sich die P100A2 insbesondere unter Geocachern großer Beliebtheit.

Besonderheiten:

  • Sehr gute Thrower-Eigenschaften
  • Einfache Bedienung
  • Als Base/Kit Version erhältlich (Kit Version enthält Holster und Lanyard)

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Beamshots

EagleTac P100A2 High

EagleTac P100A2 High

EagleTac P100A2 High

 

 

5. EagleTac P20A2 MKII Base/Kit Version

Die EagleTac P20A2 MKII ist zweifelsohne eine der leistungsfähigsten Taschenlampen auf 2 x AA-Basis. Mit 230 OTF-Lumen (ca. 300 Lumen) ist sie äußerst hell und bietet mit ihrem optimierten OP-Reflektor einen gelungenen Kompromiss aus Throw und Flood; es empfiehlt sich allerdings, diese Lampe mit eneloop-Akkus zu betreiben, da normale AA-Zellen dem großen Energiehunger im Turbo Mode nicht lange standhalten können.

Besonderheiten:

  • Sehr hell (300 Lumen/230 OTF-Lumen)
  • YRGB-Farbfilterset optional verfügbar
  • Leuchtmodi werden über Drehen des Lampenkopfes ausgewählt
  • LED-Modul kann ausgetauscht werden

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Beamshots

EagleTac P20A2 MKII High

EagleTac P20A2 MKII High
EagleTac P20A2 MKII High


 

6. Fenix LD20 R5

Zur Fenix LD20 R5 muß man nicht mehr viel erzählen: Tolle Verarbeitung und Qualität, die Fenix LD20 R5 kann ihre Stärken vorwiegend im nahen und mittleren Bereich ausspielen; ein reinrassiger Thrower mit hoher Reichweite ist die Fenix LD20 R5 jedoch nicht.

Besonderheiten:

  • Der "Klassiker" schlechthin, hoher Bekanntsheitsgrad
  • Modi mit mehr Leuchtkraft werden durch Drehen des Lampenkopfes aktiviert, ansonsten klassische Bedienung über Clicky am Lampenende
  • 205 ANSI Lumen max.

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Fenid LD20 R5 High

Fenid LD20 R5 High

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7. iTP Light SA2 Eluma R2

Die iTP Light SA2 Eluma R2 ist zwar nicht mehr brandneu, bietet aber nach wie vor ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis. Darüber hinaus ist die SA2 Eluma R2  throwlastig und deshalb gut für größere Entfernungen geeignet; außerdem bietet sie die Möglichkeit, das Licht im Rahmen von 10-190 Lumen zu dimmen.

Besonderheiten:

  • Innovatives User Interface: Einschalten mit Clicky, wechseln der Modi über Schalter am Lampenkopf
  • Exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis
  • Budget-Alternative, in diesem Bereich nahezu konkurrenzlos
  • 190 Lumen max. (R2)

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8. iTP Light SA2 Eluma R5

Als Gegenstück zur SA2 Eluma mit R2 LED kann die SA2 Eluma mit R5 LED betrachtet werden, da hier der Schwerpunkt nicht auf Throw, sondern auf Flood liegt. Auf gut deutsch: Die iTP Light SA2 Eluma R2 ist für größere Reichweiten besser geeignet, während die SA2 Eluma mit XP-G R5 der bessere Flooder ist und den nahen und mittleren Bereich breitflächiger ausleuchtet. Auch die iTP Light SA2 Eluma R5 bietet die schon von der SA2 Eluma R2 bekannte Steuerung mittels Seitenschalter am Lampenkopf und ist darüber hinaus noch einen Tick heller.

Übrigens: Auch iTP Light gehört (leider) zu den Herstellern, die lediglich durch einen kleinen Aufkleber auf der Verpackung darauf aufmerksam machen, dass in Wahrheit in einer alten Verpackung (SA2 Eluma R2) eine neue Taschenlampe (SA2 Eluma R5) steckt. Ich erwähne es deshalb ausdrücklich, weil dies teilweise bei unseren Kunden schon zu unnötigen Missverständnissen geführt hat. Dass die R5-Ausführung rein äußerlich kaum von der Version mit R2 LED zu unterscheiden ist, macht die Sache nicht besser.

Deshalb mein Hinweis an dieser Stelle: Der kleine scharze Aufkleber auf der Vorderseite der Verpackung kennzeichnet die Version mit R5 LED.

Besonderheiten:

  • Innovatives User Interface: Einschalten mit Clicky, wechseln der Modi über Schalter am Lampenkopf
  • Exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis
  • Budget-Alternative, in diesem Bereich nahezu konkurrenzlos
  • 210 Lumen max. (R5)

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9. Klarus ST20 XP-G R5

Die Klarus ST20 verfügt wie die anderen Lampen der ST/NT-Serie über ein interessantes User Interface, das sich wohltuend von dem sonstigen Einerlei wie Clicky oder Drehen des Lampenkopfes zur Modusauswahl abhebt. Ein- und ausgeschaltet wird die KLARUS ST20 mit dem Clicky am Lampenende, die Auswahl der normalen Leuchtmodi erfolgt über einen seitlich am Lampenkopf angebrachten Schalter.

Besonderheiten:

  • Interessantes User Interface: Einschalten mit Clicky, wechseln der Modi über Schalter am Lampenkopf
  • 210 Lumen max. (R5)
  • Super Low Mode mit zwei Lumen für sehr lange Betriebszeiten
  • Blinkmodi sind in einem Hidden Mode untergebracht, der nicht versehentlich aktiviert werden kann

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Beamshots:

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10. Lumapower Vantage VT-01 R2

Die Lumapower Vantage VT-01 ist sowohl in neutral white als auch in cool white verfügbar. Seit einiger Zeit gibt es die Vantage VT-01 auch mit CREE XP-G R5 LED, die etwas heller als die Version mit R2-LED ist. Eine Besonderheit bei der Lumapower Vantage VT-01 ist der optional erhältliche Tele Force Head, der einen SMO-Reflektor beinhaltet und deutlich tiefer als der standardmäßige OP-Reflektor der Vantage ist; die Reichweite wird dadurch deutlich erhöht. Ausgestattet mit der R2 LED, ist die Lumapower Vantage VT-01 im Vergleich mit der R5 LED der bessere Thrower.

Besonderheiten:

  • Drei Modi, kein unnötiger Firlefanz wie SOS und Strobe
  • Läßt sich umbauen (Clip, Ring)
  • Zigarrengriff möglich
  • 200 Lumen max. (R2)
  • Tele Force Head für größere Reichweite optional als Zubehör erhältlich

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Beamshots:

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Video review: Signature VX mit Flood- und Throw-Reflektor

August 26th, 2010 admin No comments

Da Bilder bzw. ein Video bekanntlich mehr als tausend Worte sagen, habe ich ein Video erstellt, in dem die Lumapower Signature VX sowohl mit dem Flood-Reflektor als auch mit dem Throw-Reflektor bei Nacht zu sehen ist. In den Videos kann man gut die Unterschiede zwischen den beiden Reflektor-Kits erkennen.

 

1. Video mit dem Flood-Reflektor (für den nahen und mittleren Bereich optimal geeignet)

2. Video mit dem Throw-Reflektor (für weite Entfernungen optimal geeignet)

 

Ein reguläres Review zur Signature VX finden Sie hier.

Neu: Ab sofort sind wir offizieller Zhongwin-Händler (XENO-/FARKA-Taschenlampen)

July 1st, 2010 admin No comments

Wir sind ab heute offizieller Zhongwin-Händler und werden künftig XENO- und FARKA-Taschenlampen vertreiben. Während die XENO-Produktreihe die ganze Bandbreite von EDCs bis hin zu hochwertigen Taschenlampen umfasst, liegt der Schwerpunkt der FARKA-Serie eher im taktischen Bereich (Polizei/Militär) und auf härteren Outdoor-Einsätzen.

Beide Serien zeichnen sich durch exzellente Qualität aus (Vergoldete bzw. mit Bronze überzogene Kontakte als Korrosionsschutz) und lassen sich vielfältig einsetzen. Viele XENO- und FARKA-Modelle sind modular aufgebaut und lassen sich nach dem Modulprinzip (Drop-in) erweitern; so werden die neuesten Hardware-Revisionen standardmäßig mit XP-G R5 LED ausgeliefert. Die modulare Bauweise ist zugleich auch ein hervorragender Investionsschutz, den mit Erscheinen der nächsten LED-Generation wird einfach nur das Drop-in zum Upgrade-Preis ausgetauscht – der Kauf einer neuen Lampe ist nicht nötig.

Die Lampen lassen sich folgt kategorisieren:

Semiprofesioneller Einsatz (Geocaching, Wandern, Jagen, Angeln oder sonstige Outdooraktivitäten):

- XENO E06 V5

- FARKA E15 V1

Professioneller Einsatz (Polizei, Militär, Rettungsdienste, Wach- und Sicherheitsdienste, sonstige Outdooraktivitäten) :

- FARKA F8 V5

- XENO G5

Die XENO G5 und die FARKA V8 V5 sind systemkompatibel zueinander. Für diese beiden Lampen gibt es auch ein sehr robustes MOLLE-kompatibles Holster. Während die FARKA V8 V5 eher eine gute Mischung aus Flooder und Thrower ist, sind die XENO E06 V5 und die XENO G5 als Thrower mit einer Reichweite von ca. 200 Metern (Herstellerangabe) konzipiert. Eine weitere Besonderheit der hier erwähnten Taschenlampen ist der mitgelieferte Befestigungsring mitsamt verstellbarem Lanyard: Damit können die Lampen beispielsweise um den Hals getragen werden, was interessante Einsatzmöglichkeiten eröffnet.

Egal, für welches Modell Sie sich entscheiden: Mit XENO- und FARKA-Taschenlampen machen Sie nichts falsch.

Optimale Taschenlampen für Geocaching und Nachtcaches

June 27th, 2010 admin No comments

 

Wir bekommen regelmäßig Anfragen von Geocachern, die auf der Suche nach der optimalen Taschenlampe für Geocaching und Nachtcaches sind. Da es die optimale Taschenlampen aber nicht gibt, möchte ich an dieser Stelle einige Empfehlungen für Taschenlampen aussprechen, die sich in der Praxis bestens bewährt haben.

Zunächst einmal gilt es zu klären, wie die optimale Taschenlampe aussehen sollte, denn hier gibt es sehr unterschiedliche Vorstellungen: Soll es Richtung universell einsetzbarer Taschenlampe à la Fenix LD20 Q5/R4 oder Olight Infinitum I25 gehen oder darf es gleich ein Thrower mit hoher Reichweite wie die Brinyte D8 oder die Olight M20 Warrior 2010 Version S R5 sein?

Die beiden letztgenannten Modelle können ihre Vorteile voll und ganz bei großen Entfernungen (> 200m) ausspielen, sind aber für den Einsatz im nahen und mittleren Bereich aufgrund ihres konzentrierten Spots eher weniger geeignet. Universell einsetzbare Taschenlampen wie die Fenix LD20 Q5/R4 stoßen bei der Reichweite an ihre Grenzen, können aber dafür im nahen und mittleren Bereich aufgrund ihres Spills wieder punkten. Außerdem lassen sie sich mit handelsüblichen AA-Zellen betreiben, was für viele Anwender ein wichtiges Kriterium ist.

Glücklicherweise gibt es noch eine weitere Alternative für diejenigen, die gerne flexibel unterwegs sind: Lumapower hat mit den Modellen Signature VX und Signature GX Taschenlampen auf den Markt gebracht, die sich sehr universell einsetzen lassen. Die Lumapower Signature VX mit Luminus SST-50 LED wird bereits mit zwei Lampenköpfen ausgeliefert, die sowohl den nahen und mittleren Bereich als auch die Ferne optimal abdecken.

Beide Lampen sind definitiv eine Empfehlung wert, wobei ich nicht unerwähnt lassen möchte, daß Lumapower die erste Charge der Signature GX XP-G R5 mit einem nicht optimal angepassten Lampenkopf ausgeliefert hat, der bei einigen Anwendern aufgrund der “Saturnringe” zu Beschwerden geführt hat.

Lumapower hat hier bereits in einem ersten Schritt für Abhilfe gesorgt und das Reflektor-Kit ST-01G herausgebracht, das diesen Effekt korrigiert. Wir liefern deshalb ab sofort alle Signature GX-Lampen mit beiden Reflektor-Kits aus; weitere Infos zum Thema Signature GX sind hier zu finden.

Abschließend möchte ich noch erwähnen, daß es selbstverständlich noch viele weitere Taschenlampen gibt, die sich hervorragend für Geocaching und/oder Nachtcaches eignen. Aus diesem Grund empfehle ich auch einen Blick in unsere Produktmatrix, in der weitere interessante Taschenlampen zu finden sind.