MSITC nightly video review MSITC Acebeam X45 4xXHP70 16500(!) Lumen max. – msitc-shop.com

Mit der X45 hat Acebeam eine Taschenlampe auf den Markt gebracht, die jedem Taschenlampen-Enthusiasten das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Auf dem aktuellen Stand der Technik liefert sie mit vier CREE XHP70-LEDs im höchsten Leuchtmodus sensationelle 16500(!) Lumen. Diese Leuchtkraft kann man nicht in Worte fassen, man muss sie einfach gesehen haben – Stand April 2017 dürfte die MSITC Acebeam X45 jedenfalls zu den hellsten verfügbaren Taschenlampen gehören und kaum noch Wünsche offen lassen.

Da vier leistungsfähige IMR-Akkus im Lieferumfang der MSITC Acebeam X45 enthalten sind, müssen diese nur noch vollständig geladen werden; dem Leuchtvergnügen steht anschließend nichts mehr im Weg. Ein vollständiges Review zur MSITC Acebeam X45 folgt in Kürze.

MSITC Acebeam X45 nightly video review

 

Bezugsquelle

Die MSITC Acebeam X45 ist im MSITC Shop erhältlich.

MSITC nightly video review Niwalker Vostro BK-FA09S XHP35 HI 2400 ANSI-Lumen 555.000 lux!

Hier mal als kleiner Vorgeschmack aufs kommende Review das Video zur Niwalker BK-FA09S aus der Serie Helle Taschenlampen@Night:

MSITC Nightly video review Niwalker BK-FA09S

 

Zum Video selbst möchte ich noch folgendes anmerken:

  • Reichweite und Ausleuchtung sind einfach nur der Hammer! Das Haus auf dem Berg (ca. 900-1000 Meter Entfernung) war bislang mit keinem anderen Thrower dermaßen gut erkennbar, auch nicht mit der BK-FA01S, die ja auch schon ordentlich Bums unter der Haube hat
  • Von der Lichtfarbe her geht die BK-FA09S eher Richtung neutral white

Die Niwalker Black Light Vostro BK-FA09S wird von Niwalker selbst als “Ultra Thrower” eingestuft und macht ihrem Namen auch alle Ehre: Ausgestattet mit einer einer modernen XHP35 HI LED mit 5500K bietet sie maximal 2400 ANSI-Lumen und eine Reichweite von ca. 1500 Meter mit einem Luxwert von sensationellen 550.000 Lux!

Mit diesem Luxwert ist die Black Light Vostro BK-FA09S einer der leistungsstärksten Serienthrower (Stand: Dezember 2016) und bietet eine Reichweite, die sich gewaschen hat.

Erhältlich ist die Niwalker Vostro BK-FA09S in folgenden Shops:

https://www.msitc-shop.com/taschenlampen/niwalker-black-light-vostro-bk-fa09-xhp35-2400-ansi-lumen-max-550-000-lux/a-938/

https://www.taschenlampen-shop.com/taschenlampen/niwalker/70/niwalker-black-light-vostro-bk-fa09s-xhp35-2400-ansi-lumen-max.-550.000-lux

Review Niwalker Nova MM20EB 3xXP-L HI 3500 ANSI-Lumen max.

   

Einführung

Mit der MM20EB bringt Niwalker nach der Nova MM25MB eine weitere Taschenlampe auf den Markt, die trotz dem EB (Extended Beam) im Namen kein reinrassiger Thrower ist, sondern sich als Allrounder mit einem guten Mix aus Flood und Throw und einer ordentlichen Reichweite von ca. 700 Metern präsentiert, doch dazu später noch mehr.

Review Niwalker Nova MM20EB

 

Größenmäßig positioniert sich die Niwalker MM20EB zwischen der Niwalker Nova MM25MB und der Niwalker Vostro BK-FA01S, wobei sie im Vergleich mit der letztgenannten Lampe schon fast zierlich wirkt. Das liegt auch daran, dass Niwalker die MM20EB bewusst als etwas kompaktere Lampe konzipiert hat, die mit drei 18650-Akkus betrieben wird und deshalb nicht wesentlich länger als die MM25MB ist.

Review Niwalker Nova MM20EB

Was die neue Niwalker MM20EB sonst noch so zu bieten hat, möchte ich nun im einzelnen näher erläutern.

 

Verpackung und Zubehör

Auch die Niwalker Nova MM20EB wird in der gleichen neuen Verpackung wie die Nova MM25MB ausgeliefert. Als Zubehör wird ein Holster sowie ein Lanyard mitgeliefert, außerdem gib es noch Ersatz-O-Ringe sowie eine deutsche und englische Bedienungsanleitung dazu. 

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

 

Erster Eindruck

Das Design der Niwalker Nova MM20EB ist nahezu identisch mit dem der MM25MB, bis auf die Tatsache, dass sie mit drei XP-L HI-LEDs ausgestattet und länger ist. Aus meiner Sicht ist das neue Design schlicht und funktional, einzig und allein der Wegrollschutz dürfte etwas besser ausgeprägt sein. Da die Lampe aber tailstandfähig ist, halte ich das auch nicht für besonders tragisch.

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

 

Review Niwalker Nova MM20EB

Auch das UI der Niwalker MM20EB ist das gleiche wie bei der MM25MB. Ich möchte das an dieser Stelle ausdrücklich erwähnen, weil ich von zahlreichen Kundenrückmeldungen weiß, dass das User Interface der MM25MB und auch der MM20EB polarisiert. Den einen gefällt es, den anderen nicht – Punkt. Wie das UI nun genau funktioniert, erläutere ich weiter unten. Ansonsten übernimmt auch hier der Seitenschalter die Funktion des Low Voltage-Warners, d.h. wenn die Kapazität der Akkus zur Neige geht, dann wird das über ein Blinken im Seitenschalter angezeigt.

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

Last but not least ist nun auch das Akkumagazin nicht mehr fix mit der Lampe verbunden, sondern kann wie bei den größeren Modellen Niwalker Vostro BK-FA01S und BK-FA02S zum Bestücken mit Akkus entnommen werden.

Review Niwalker Nova MM20EB

Genauso wie bei der Nova MM25MB gibt es auch bei der Niwalker Nova MM20EB einen temperaturgesteuerten fallback, d.h. abhängig von verschiedenen Faktoren wie Umgebungstemperatur usw. dauert es länger oder kürzer, bis eine Betriebstemperatur erreicht wird, die ein Herunterschalten auf Level 4 erzwingt. Im Gegensatz zu ähnlichen Taschenlampen funktioniert das aber nicht zeitgesteuert nach kurzer Zeit (60-90 Sekunden), sondern wirklich erst nach mehreren Minuten.

Die Niwalker Nova MM20EB ist außerdem noch mit einem Stativgewinde ausgestattet, was sie auch für Fotografen zur Ausleuchtung interessant macht.

Review Niwalker Nova MM20EB

 

Verarbeitung

Die Nova MM20EB bewegt sich ganz klar auf dem High End-Niveau, das man von Niwalker erwartet. Ich habe nichts an meiner Testlampe entdeckt, das zu Unmut führen könnte. Der Seitenschalter ist etwas erhöht und lässt sich deshalb auch mit Handschuhen problemlos bedienen, das Gewinde ist sauber geschnitten und läuft rund, ohne Geräusche von sich zu geben.

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

Alle drei LEDs sind sauber zentriert.

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

 

Größenvergleich

Der Größenvergleich fällt dieses Mal etwas umfangreicher aus, weil ich die Niwalker Nova MM20EB nicht nur mit meinen Referenzlampen, sondern auch noch mit anderen Niwalker-Modellen verglichen habe.

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

Links Niwalker Nova MM20EB, rechts Niwalker Nova MM15MB

 

Review Niwalker Nova MM20EB

Von links nach rechts: Niwalker Nova MM20EB, Niwalker Nova MM25EB und Niwalker Nova MM15MB

 

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

Von links nach rechts: Niwalker Nova MM20EB, Niwalker Nova MM25EB und Niwalker Nova MM18III Prototype

 

Review Niwalker Nova MM20EB

Von links nach rechts: Niwalker Nova MM20EB, Lumapower STRIVE RX und Niwalker Nova MM25MB

Wie ich bereits in meinem Review zur Niwalker Nova MM25MB angekündigt hatte, gibt es zukünftig auf vielfachen Kundenwunsch auch noch einen Größenvergleich mit Messern der Marke Harnds, die bei uns im Shop erhältlich sind. Auf den Fotos ist das Modell Harnds Black Mamba zu sehen.

 

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

Akkuempfehlung

Ich habe mir vorgenommen, diesen Abschnitt in Zukunft immer in meinen Reviews unterzubringen, vor allem bei High End-Taschenlampen. Um es abzukürzen: Regelmäßig bekomme ich Anfragen von Kunden, die sich eine hochwertige Taschenlampe gegönnt haben und sich dann wundern, weshalb diese mit No-Name-Akkus von eBay für 1,50 Euro nicht richtig oder gar nicht funktioniert. Nicht umsonst weise ich regelmäßig darauf hin, dass eine High End-Taschenlampe wie die Niwalker Nova MM20EB auch eine adäquate Energieversorgung benötigt – ich komme ja auch nicht auf die Idee, mein Auto mit Rapsöl zu betanken und mich dann zu wundern, dass es nicht die vom Hersteller versprochene Höchstleistung erzielt…

Im Ernst: Kommen Sie bitte nicht auf die Idee, eine Taschenlampe wie die Niwalker Nova MM20EB mit aufgefrischten ehemaligen Laptop-Akkus mit sagenhaften 5000 mAh Kapazität oder mehr (als Beispiel) zu betreiben, nur weil diese auf eBay für wenige Euro erhältlich sind, denn das wird jämmerlich in die Hose gehen! Ich spreche hier aus Erfahrung und empfehle unseren Kunden deshalb die von uns vertriebenen Marken Soshine und Efest, denn diese sind praxiserprobt (vor allem auch im Zusammenspiel mit Niwalker-Taschenlampen!) und spielen qualitativ ganz vorne mit. Wer das letzte an Leistung aus der Niwalker Nova MM20EB herauskitzeln möchte, dem empfehle ich Soshine 18650 3600 mAh Premium-Akkus – diese harmonieren perfekt mit dieser hochwertigen Taschenlampe, und wenn es eher IMR-Akkus sein sollen, dann rate ich zu Efest IMR 18650 3000 mAh-Akkus, um die Performance der Niwalker Nova MM20EB voll auszureizen.

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

Abschließend möchte ich noch auf einen Beitrag von mir verweisen, der zwar schon etwas älter ist, aber nach wie vor nichts von seiner Aktualität verloren hat. Wichtig: Meine Empfehlung bedeutet nicht, dass die Niwalker Nova MM20EB nur mit Akkus der von mir empfohlenen Marken Soshine und Efest funktioniert – es gibt natürlich auch zahlreiche andere Marken, die ebenfalls kompatibel zur MM20EB sind. Wenn ich aber eine Empfehlung ausspreche, dann basiert diese auf Praxiserfahrungen und meinen eigenen Tests. Der Vollständigkeit halber möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass wir in Kürze auch IMR-Akkus der Marke Shockli anbieten werden, die qualitativ ebenso hochwertig wie Efest-Akkus sind, doch dazu mehr im nächsten Review.

 

User Interface (UI)

Für die Nova MM20EB hat Niwalker nicht das UI der MM15MB übernommen, sondern jenes der kürzlich erschienen Nova MM20EB. Während die Leuchtmodi bei der Niwalker Nova MM15MB bei gedrücktem Seitenschalter durchgeschaltet wurden, läuft das bei der MM20EB etwas anders ab:

    1. Ein- und ausgeschaltet wird die MM20EB nach wie vor über den Seitenschalter

    2. Leuchtmodi werden ausgewählt bzw. weitergeschaltet, indem der Seitenschalter innerhalb einer Sekunde gedrückt wird – macht man das nicht, dann schaltet der nächste Klick die Lampe aus…

    3. Ein nettes Feature ist instant-on, d.h. bei ausgeschalteter Lampe kann der Turbo Mode aktiviert werden, wenn der Seitenschalter gedrückt und gehalten wird. So etwas kann z.B. für Selbstverteidgungszwecke nützlich sein, wenn man so etwas einsetzen möchte. An dieser Stelle möchte ich das jedoch nicht weiter vertiefen und verweise stattdessen auf einen Beitrag von mir zu diesem Thema.

    4. Das gleiche gilt für instant strobe: Bei ausgeschaltet Taschenlampe muss zweimal hintereinander der Seitenschalter gedrückt werden, um den Strobe Mode zu aktivieren

    5. Aus jedem regulären Leuchtmodus heraus können die hidden modes wie SOS und Beacon aufgerufen werden. Dazu ist ein Doppelklick auf den Seitenschalter erforderlich, ein weiterer Doppelklick aktiviert den nächsten hidden mode. Ein Einzelklick auf den Seitenschalter beendet diesen Betriebsmodus und schaltet die Lampe aus

    Für alle Leuchtmodi steht ein mode memory zur Verfügung, der nach dem Einschalten der Lampe den zuletzt verwendeten Level wieder herstellt; der mode memory gilt jedoch nicht für die hidden modes.

Auch beim Lockout Mode zur Transportsicherung bzw. Verhinderung des versehentlichen Einschaltens gibt es eine Änderung, die ebenso einfach wie effektiv ist. Bei der Niwalker Nova MM15MB musste dreimal hintereinander der Seitenschalter gedrückt werden, was von der Bedienung her nicht jedermanns Sache war. Bei der Nova MM20EB gestaltet sich das wesentlich einfacher, denn hier wird der Lockout Mode durch das Drehen des Lampenkopfes aktivert, um die Verbindung zur Energieversorgung zu unterbrechen. Umgekehrt funktioniert das natürlich auch, nur wird der Lampenkopf dann wieder zugedreht, um den Kontakt wieder herzustellen.

Abschließend möchte ich zum neuen UI sagen, dass es nach kurzer Zeit in Fleisch und Blut übergeht. Wenn man allerdings jahrelang eine Nova MM15 oder MM15MB verwendet hat und von dort gewohnt ist, dass die Leuchtmodi automatisch weiterschalten, wenn der Seitenschalter gedrückt gehalten wird, dann wird man möglicherweise etwas mehr Zeit für die Umstellung benötigen.

 

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

 

Laufzeiten und Lumen
Die Niwalker Nova MM20EB verfügt über fünf reguläre Leuchtmodi sowie Strobe und SOS, die versteckt untergebracht sind.

 
– L1: 20 ANSI-Lumen/120h
– L2: 70 ANSI-Lumen/35h
– L3: 400 ANSI-Lumen/10h
– L4: 1300 ANSI-Lumen/6,8h
– L5: 3500 ANSI-Lumen/1,5h

Sobald die Lampe im Turbo Mode (Level 5) zu heiß wird, schlägt die Temperaturkontrolle zu und schaltet automatisch auf Level 4 herunter, um eine Überhitzung der Lampe zu vermeiden.

 

Technische Details

  • 3 x CREE XP-L HI LED
  • Beschlagfreie ultraklare und kratzfeste Linse
  • Anodisierung nach HA Type III
  • Neu entwickelte Elektronik für ein Maximum an Laufzeit und Helligkeit
  • Lampenkörper aus strapazierfähigem Flugzeugaluminium
  • Verstärkte ultraklare Linse mit doppelseitiger Antireflex-Beschichtung
  • Energieversorgung: 3 x 18650-Akku, im Notbetrieb auch mit zwei 18650-Akkus bei verringerter Leistung
  • Temperaturregelung
  • Peak beam intensity: 120000 Lux
  • Wasserdicht nach IPX-8
  • Fünf Leuchtstufen, die über den Seitenschalter ausgewählt werden
  • Low voltage warning zeigt rechtzeitig an, wenn die Akkus erschöpft sind
  • Länge: 15,33 cm
  • Durchmesser Batterierohr: 4,92 cm
  • Durchmesser Lampenkopf: 6,4 cm
  • Gewicht: 410 Gramm (ohne Akkus)
  • Reichweite: ca. 700 Meter

 

Luxmessung

Die Luxmessung habe ich mit frisch geladenen Soshine 18650 3600 mAh– sowie Efest IMR 18650 3000 mAh-Akkus durchgeführt, da Niwalker die Verwendung von hochwertigen IMR-Akkus empfiehlt:

  • Soshine 18650 3600 mAh: ~118700 Lux@1m
  • Efest IMR 18650 3000: ~ 118900 Lux@1m

 

Video

Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Niwalker Nova MM20EB beim nächtlichen Einsatz.

Nightly video review Niwalker Nova MM20EB

 

Fazit

Mit der Nova MM20EB hat Niwalker einen praxisorientierten Allrounder released, der eine gelungene Mischung aus Flood und Throw bietet und mit maximal 3500 ANSI-Lumen keine Wünsche offen lässt, was die Helligkeit angeht. Hinzu kommt, dass dieses Modell mit nur drei 18650-Akkus betrieben wird und dadurch deutlich kompakter als beispielsweise die BK-FA02S ist, wobei sie mit dieser hinsichtlich der Helligkeit wiederum nicht ganz mithalten kann.

Ebenso wie die anderen Niwalker-Modelle bewegt sich die neue Nova MM20EB im High End-Bereich, was sich an der Verarbeitung und der Qualität widerspiegelt. Mit ihrer Reichweite von ca. 700 Metern, verbunden mit einer breitflächigen Ausleuchtung, ist die Niwalker Nova MM20EB vielseitig einsetzbar. Egal, ob für die Jagd, bei Rettungskräften, im polizeilichen Einsatz oder sonstigen Outdoor-Anwendungen: Die Niwalker Nova MM20EB wird diesen Anforderungen gerecht und bietet darüber hinaus noch ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis.

Gleichwohl ist es wie oben bereits erwähnt sehr wichtig, adäquate Akkus zu verwenden, denn andernfalls wird man an der MM20MB keine Freude haben. Billigakkus sorgen dann lediglich dafür, dass die Lampe entweder gar nicht erst leuchtet, weil die Akkus nicht genügend Strom liefern können, oder aber einzelne Level wie der Turbo Mode funktionieren nur teilweise oder auch gar nicht, was dann aber kein Problem mit der Lampe, sondern den Akkus geschuldet ist.

Review Niwalker Nova MM20EB

 

Bezugsquellen

Die Niwalker Nova MM20EB ist ab sofort in folgenden Shops verfügbar:

https://www.msitc-shop.com/taschenlampen/niwalker-mm20eb-extended-beam-3xxp-l-hi-3500-ansi-lumen-max/a-916/

https://www.taschenlampen-shop.com/taschenlampen/niwalker/63/niwalker-mm20eb-extended-beam-3xxp-l-hi-3500-ansi-lumen-max.

 

 

Quick Review: Niwalker Nova MM18III Prototype 10000 Lumen max.

Einführung

Da es sich einerseits wie bereits in der Überschrift erwähnt um ein Quick Review handelt (oder auf gut deutsch: ein Kurzreview) und ich zum anderen bereits Reviews zu den Vorgängern verfasst habe, möchte ich mich in diesem Review kürzer fassen und stattdessen auf die Neuerungen eingehen, die der Prototyp mitbringt. Vorsorglich möchte ich bereits an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die von mir ermittelten Luxwerte noch nicht den finalen Stand darstellen, denn erfahrungsgemäß optimiert Niwalker nochmal kräftig, bevor neue Modelle released werden.

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTANReview Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Eines kann ich an dieser Stelle jedoch jetzt schon versichern: Die Nova MM18III Prototype ist die leistungsstärkste Serientaschenlampe, die ich (Stand September 2016) bislang testen konnte. Schon die Niwalker Nova MM25MB ist mit 7600 ANSI-Lumen nicht von schlechten Eltern, aber die Niwalker Nova MM18III toppt mit 10.000 Lumen(!) sogar diese Lampe.

Bevor ich fortfahre, möchte ich noch darauf hinweisen, dass die technischen Spezifikationen des Prototyps sich bis zum Release noch ändern können.

 

What´s new?

Ich fasse es mal stichwortartig zusammen und gehe dann auf die Änderungen noch näher ein:

  • Vier LEDs statt drei wie beim Vorgänger
  • Tiefere Reflektoren für die XP-L HI-LEDs
  • Statt einer XM-L2-LED kommen zwei XP-L HI-LEDs zum Einsatz
  • Die Lampe ist etwas länger
  • Die Niwalker Nova MM18III Prototype verfügt über einen integrierten Charger, d.h. Akkus können dann direkt in der Lampe geladen werden

Dass nun zwei XP-L HI-LEDs zum Einsatz kommen, war mir auch neu, andererseits ist diese Entscheidung nur konsequent, denn dadurch konnte die Reichweite der Niwalker Nova MM18III nochmal deutlich gesteigert werden, und auch die Luxwerte (s.u.) sprechen eine deutliche Sprache.

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal deutlich betonen, dass die Niwalker Nova MM18(III) bereits von Anfang an ein einzigartiges Design besaß und dies nach wie vor der Fall ist – mir ist jedenfalls keine andere Taschenlampe bekannt, die in diesem kompakten Format die Vorteile eines Throwers und eines Flooders so gut miteinander kombinieren kann, wie es bei der Niwalker Nova MM18III der Fall ist

Das integrierte Ladegerät wird sicher auch viele Freunde finden. Ich bin ehrlich gesagt noch nicht dazu gekommen, es ausführlich zu testen, aber auch hier hat sich Niwalker Gedanken gemacht: Der Ladeport wird durch eine abschraubbare Metallscheibe geschützt, was ich persönlich für eine gute Lösung halte, denn sie wirkt deutlich stabiler als die eine oder andere Gummiabdeckung, die man andernorts bei Taschenlampen findet, die per USB-Anschluss geladen werden können.

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

 

Erste Eindrücke

Gleich das wichtigste vorab: Das User Interface hat sich nicht geändert, und das wird auch beim finalen Modell so sein. Ehrlich gesagt möchte ich an dieser Stelle auch keine lange Abhandlung über das optimale UI (User Interface) einer Taschenlampe schreiben, denn das ist ein Thema, über das man sich tagelang unterhalten könnte – was dem einen gefällt, ist für den anderen schlecht und vice versa.

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Ich sehe das mittlerweile ganz entspannt: Ein Hersteller muss sich an der großen Masse und nicht an den Wünschen einzelner Nerds orientieren, und deshalb finde ich es gut, dass Niwalker hier beim altbewährten UI bleibt, mit dem sich die LEDs nach wie vor separat schalten und damit auch miteinander kombinieren lassen. In Kombination mit verschiedenen Helligkeitsstufen ergeben sich nach wie vor mannigfaltige Lichtbilder und Einsatzmöglichkeiten – da ich das aber an dieser Stelle nicht erneut in epischer Breite behandeln möchte, verweise ich auf meine vorhergehenden Niwalker Nova MM18-Reviews.

Das integrierte Ladegerät ist aus meiner Sicht eine tolle Ergänzung und eine sinnvolle Erweiterung. Der Ladevorgang wird über die Seitenschalter signalisiert; da ich von Niwalker jedoch noch kein Manual erhalten habe, möchte ich dafür eine weitere Beschreibung schuldig bleiben, bis das finale Modell erscheint.

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Der altbekannte Tragegriff ist nach wie vor vorhanden. Sinn macht er meines Erachtens hauptsächlich dann, wenn man viel im Turbo Mode arbeitet, denn dann wird die Lampe – abhängig von den Umgebungsbedingungen – bereits nach zwei oder drei Minuten so heiß, dass man sie nicht mehr freiwillig in der Hand halten möchte, es seid denn, es ist Winter und man freut sich über einen Handwärmer.

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

 

Luxmessung

Mit frisch geladenen Soshine 18650 3600 mAh-Akkus habe ich folgende Werte gemessen:

a) XP-L HI: 91.000 Lux@1m

b) XHP-70: 21.000 Lux@1m

c) Kombiniert: ~107000 Lux@1m

Ich gehe wie eingangs erwähnt davon aus, dass das noch nicht das Ende der Fahnenstange ist, da Niwalker erfahrungsgemäß vor dem Release noch Optimierungen vornimmt.

 

Laufzeiten und Leuchtmodi

Da mir noch keine offiziellen Angaben vorliegen, bleibt dieser Abschnitt leer.

 

 

Video

Das Video aus der Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Niwalker Nova MM18III beim nächtlichen Einsatz:

Nightly video review Niwalker Nova MM18III Prototype

 

 

Vorläufiges Fazit

Ja, was soll sich hier noch groß sagen? Selbst wenn es sich “nur” um den Prototyp handelt: Die Niwalker Nova MM18III ist definitiv eine Ausnahmelampe, die ganz weit vorne mitspielt. Mir ist wie gesagt keine andere Taschenlampe bekannt, die Flood und Throw dermaßen gut in einer Taschenlampe vereint, und das mit einem durchdachten User Interface und einer kompakten Form – von der unglaublichen Helligkeit einmal ganz zu schweigen.

Natürlich wird es für Mitbewerber ein leichtes sein, mit noch mehr Lumen aufzutrumpfen, aber das durchdachte Design, die Kombination der LEDs und das UI der MM18III dürfte schwerlich zu kopieren sein, und wenn doch, dann ist das aus meiner Sicht ein Zeichen dafür, dass Niwalker alles richtig gemacht hat.

Das endgültige Fazit folgt mit meinem Review zur finalen Niwalker Nova MM18III.

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Bezugsquelle

Die Niwalker Nova MM18III wird voraussichtlich ab Anfang Dezember 2016 in folgenden Shops erhältlich sein:

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Review: Niwalker Nova MM25MB 3 x XHP70 7600 ANSI-Lumen max.

 

Einführung

Obwohl man speziell zur Niwalker Nova-Serie eigentlich nicht mehr viel erzählen muss, möchte ich dennoch vorab ein paar einleitende Sätze verlieren, bevor es ans eigentliche Review geht. Bislang habe ich die Niwalker Nova MM25MB als designierten Nachfolger der Nova MM15(MB) betrachtet, aber nachdem ich mittlerweile die Gelegenheit hatte, mich eingehend mit der Niwalker Nova MM25MB zu beschäftigen, weiche ich von dieser Ansicht ab, denn die Unterschiede zwischen Nova MM25MB und der MM15(MB)-Modelle sind dann meines Erachtens doch zu groß, um die Niwalker Nova MM25MB als Weiterentwicklung der MM15(MB) zu bezeichnen.

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

Warum das aus meiner Sicht so ist, werde ich im folgenden noch ausführlich erläutern. Vorab möchte ich aber an dieser Stelle jetzt schon festhalten, dass Niwalker mit der Nova MM25MB abermal ein weiteres “Lichtmonster” erschaffen hat, das einem den Atem hinsichtlich der produzierten Helligkeit raubt, aber dazu später mehr.

 

What´s new?

Obgleich ich die Nova MM25MB wie gesagt mittlerweile nicht mehr als Nachfolger der Nova MM15MB betrachte, sondern als eigenständiges Modell einstufe, so möchte ich dennoch kurz die Unterschiede zwischen diesen beiden Modellen schildern:

– Die MM25MB bietet im Turbo Mode nun maximal 7600 ANSI-Lumen, die MM15MB erzielte im Turbo Mode 6800 ANSI-Lumen
– Die MM25MB kommt mit einem neuen Design daher, den Tragegriff gibt es nicht mehr
– Das 1/4″-Gewinde ist verschwunden
– Der Lockout Mode wurde geändert, er wird nun nicht mehr länger über den Seitenschalter aktiviert/deaktiviert
– Statt sechs Leuchtstufen gibt es nur noch fünf
– Es kommen drei XHP70-LEDs anstelle von zwei XHP70-LEDs zum Einsatz
– Die Reichweite wurde auf 300 Meter gesteigert
– Die MM25MB verfügt über einen neuen Seitenschalter
– Neuer Akkukäfig
– Neues Holster

 

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

Links: Nova MM25MB, rechts: Nova MM15MB

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

 

Verpackung und Zubehör

Was einem als erstes ins Auge sticht, ist die neue Verpackung, in der die Niwalker Nova MM25MB ausgeliefert wird. War man von den MM15-Modellen die schwarze Box gewohnt, so wird die Nova MM25MB nun in einer deutlich kleineren Schachtel ausgeliefert. Der Grund dafür wird schnell ersichtlich, denn das Zubehör ist technisch bedingt nicht mehr so umfangreich wie bei der Nova MM15MB – es fehlt nämlich der Henkel, der bislang als optionaler Tragegriff montiert werden konnte. Ich kenne Kunden, die dieses Feature gerne genutzt haben, aber mir persönlich war der Griff immer etwas zu klein, um die Lampe damit längere Zeit entspannt halten zu können.

Wie auch immer: Die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, und neben dem Henkel musste auch das Stativgewinde weichen. Last but not least gibt es nun auch ein neues, offenes Holster, ein Lanyard wird nach wie vor mitgeliefert. Komplettiert wird der Lieferumfang durch Ersatz-O-Ringe sowie eine deutsche und englische Bedienungsanleitung.

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

 

Erster Eindruck

Mit der Niwalker Nova MM25MB hält auch ein neues Design Einzug, das mir ehrlich gesagt recht gut gefällt. Es ist schlicht und funktional, einzig und allein der Wegrollschutz dürfte etwas besser ausgeprägt sein. Da die Lampe aber tailstandfähig ist, halte ich das auch nicht für besonders tragisch.

Designmäßig sind die Nova MM15MB und die Nova MM25MB komplett unterschiedlich. Die Nova MM25MB ist nicht nur etwas länger als die Nova MM15MB, sie hat zusätzlich auch einen etwas ausgeprägteren Lampenkopf, denn immerhin beherbergt sie ja auch mittlerweile drei statt nur zwei CREE XHP70-LEDs. Auch der Seitenschalter wurde modifiziert und lässt sich nun auch bei Dunkelheit etwas besser ertasten. Die Low Voltage-Anzeige ist noch vorhanden, allerdings in anderer Form, als es noch bei der Niwalker Nova MM15MB der Fall war, denn der Seitenschalter blinkt nun deutlich weniger, um nicht zusagen erst mal gar nicht. In der Bedienungsanleitung wird leider nicht erwähnt, ab welchem Akkupegel über den Seitenschalter signalisiert wird, dass die Akkukapazität geringer wird, deshalb werde ich da nochmal bei Niwalker nachhaken.

Noch kurz ein Wort zum Seitenschalter: Ich kann aufgrund vieler Kundenrückmeldungen sagen, dass der Seitenschalter der Nova MM15MB ein hervorragendes Beispiel dafür war, dass man es tatsächlich kaum jemanden zur vollständigen Zufriedenheit recht machen kann. Der eine fand das Blinken des Schalters störend, der andere hätte ihn gerne etwas erhöht gehabt und und und.

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

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Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

Auf das geänderte User Interface (UI) gehe ich noch ausführlicher ein, an dieser Stelle möchte ich es dabei bewenden lassen, dass es anders aussieht als das der Nova MM15MB. Last but not least ist nun auch das Akkumagazin nicht mehr fix mit der Lampe verbunden, sondern kann wie bei den größeren Modellen Niwalker Vostro BK-FA01S und BK-FA02S zum Bestücken mit Akkus entnommen werden.

Nach wie vor verfügt auch die Niwalker Nova MM25MB über einen temperaturgesteuerten fallback, d.h. abhängig von verschiedenen Faktoren wie Umgebungstemperatur usw. dauert es länger oder kürzer, bis eine Betriebstemperatur erreicht wird, die ein Herunterschalten auf Level 4 erzwingt. Im Gegensatz zu ähnlichen Taschenlampen funktioniert das aber nicht zeitgesteuert nach kurzer Zeit (60-90 Sekunden), sondern wirklich erst nach mehreren Minuten – von Kunden habe ich die Rückmeldung bekommen, dass die Nova MM15MB teilweise bis zu drei oder vier Minuten im Turbo Mode lief, bevor heruntergeschaltet wurde.

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

 

 

Verarbeitung

Die Nova MM25MB bewegt sich ganz klar auf dem High End-Niveau, das man von Niwalker erwartet. Ich habe nichts an meiner Testlampe entdeckt, das zu Unmut führen könnte. Für Leute mit etwas größeren Händen dürfte die Verlängerung der MM25MB eher willkommen sein, der Tragekomfort wird dadurch deutlich erhöht. Auch am Gewinde gibt es nichts auszusetzen, das läuft sauber und quietschfrei.

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Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

 

 

Größenvergleich

Der obligatorische Größenvergleich mit meinen Referenzlampen Niwalker Nova MM15MB und Lumapower STRIVE RX darf natürlich nicht fehlen. Außerdem gibt es dieses Mal noch einen Größenvergleich mit Taschenlampen aus der Niwalker-Familie.

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

Von links nach rechts: Niwalker Nova MM25MB, Lumapower STRIVE RX und Niwalker Nova MM15MB

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

Von links nach rechts: Niwalker Vostro BK-FA01S, Niwalker Nova MM25MB und Niwalker Vostro BK-FA02S

 

Da ich schon öfter gefragt wurde, ob ich nicht auch mal Größenvergleiche mit Messern machen könnte, komme ich diesem Wunsch gerne nach und mache in Zukunft jeweils auch noch einen Größenvergleich mit Foldern der Marke Harnds, die wir vertreiben. Auf dem Fotos ist das Modell Harnds Black Mamba zu sehen.

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Akkuempfehlung

Ich habe mir vorgenommen, diesen Abschnitt in Zukunft immer in meinen Reviews unterzubringen, vor allem bei High End-Taschenlampen. Um es abzukürzen: Regelmäßig bekomme ich Anfragen von Kunden, die sich eine hochwertige Taschenlampe gegönnt haben und sich dann wundern, weshalb diese mit No-Name-Akkus von eBay für 1,50 Euro nicht richtig oder gar nicht funktioniert. Nicht umsonst weise ich regelmäßig darauf hin, dass eine High End-Taschenlampe wie die Niwalker Nova MM25MB auch eine adäquate Energieversorgung benötigt – ich komme ja auch nicht auf die Idee, mein Auto mit Rapsöl zu betanken und mich dann zu wundern, dass es nicht die vom Hersteller versprochene Höchstleistung erzielt…

Im Ernst: Kommen Sie bitte nicht auf die Idee, eine Taschenlampe wie die Niwalker Nova MM25MB mit aufgefrischten ehemaligen Laptop-Akkus mit sagenhaften 5000 mAh Kapazität (als Beispiel) zu betreiben, nur weil diese auf eBay für wenige Euro erhältlich sind, denn das wird jämmerlich in die Hose gehen! Ich spreche hier aus Erfahrung und empfehle unseren Kunden deshalb die von uns vertriebenen Marken Soshine und Efest, denn diese sind praxiserprobt (vor allem auch im Zusammenspiel mit Niwalker-Taschenlampen!) und spielen qualitativ ganz vorne mit. Wer das letzte an Leistung aus der Niwalker Nova MM25MB herauskitzeln möchte, dem lege ich die Soshine 18650 3600 mAh Premium-Akkus nahe – diese harmonieren perfekt mit dieser hochwertigen Taschenlampe, und wenn es eher IMR-Akkus sein sollen, dann rate ich zu Efest IMR 18650 3000 mAh-Akkus, um die  Leistungsfähigkeit der Niwalker Nova MM25MB voll auszureizen.

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Abschließend möchte ich noch auf einen Beitrag von mir verweisen, der zwar schon etwas älter ist, aber nach wie vor nichts von seiner Aktualität verloren hat. Wichtig: Meine Empfehlung bedeutet nicht, dass die Niwalker Nova MM25MB nur mit Akkus der von mir empfohlenen Marken Soshine und Efest funktioniert – es gibt natürlich auch zahlreiche andere Marken, die ebenfalls kompatibel zur MM25MB sind. Wenn ich aber eine Empfehlung ausspreche, dann basiert diese auf Praxiserfahrungen und meinen eigenen Tests.

 

 

User Interface (UI)

Für die Nova MM25MB hat Niwalker nicht das UI der MM15MB übernommen, sondern etwas neues kreiert. Während die Leuchtmodi bei der Niwalker Nova MM15MB bei gedrücktem Seitenschalter durchgeschaltet wurden, läuft das bei der MM25MB etwas anders ab:

1. Ein- und ausgeschaltet wird die MM25MB nach wie vor über den Seitenschalter

2. Leuchtmodi werden ausgewählt bzw. weitergeschaltet, indem der Seitenschalter innerhalb einer Sekunde gedrückt wird – macht man das nicht, dann schaltet der nächste Klick die Lampe aus…

3. Ein nettes Feature ist instant-on, d.h. bei ausgeschalteter Lampe kann der Turbo Mode aktiviert werden, wenn der Seitenschalter gedrückt und gehalten wird. So etwas kann z.B. für Selbstverteidgungszwecke nützlich sein, wenn man so etwas einsetzen möchte. An dieser Stelle möchte ich das jedoch nicht weiter vertiefen und verweise stattdessen auf einen Beitrag von mir zu diesem Thema.

4. Das gleiche gilt für instant strobe: Bei ausgeschaltet Taschenlampe muss zweimal hintereinander der Seitenschalter gedrückt werden, um den Strobe Mode zu aktivieren

5. Aus jedem regulären Leuchtmodus heraus können die hidden modes wie SOS und Beacon aufgerufen werden. Dazu ist ein Doppelklick auf den Seitenschalter erforderlich, ein weiterer Doppelklick aktiviert den nächsten hidden mode. Ein Einzelklick auf den Seitenschalter beendet diesen Betriebsmodus und schaltet die Lampe aus

Für alle Leuchtmodi steht ein mode memory zur Verfügung, der nach dem Einschalten der Lampe den zuletzt verwendeten Level wieder herstellt; der mode memory gilt jedoch nicht für die hidden modes.

Auch beim Lockout Mode zur Transportsicherung bzw. Verhinderung des versehentlichen Einschaltens gibt es eine Änderung, die ebenso einfach wie effektiv ist. Bei der Niwalker Nova MM15MB musste dreimal hintereinander der Seitenschalter gedrückt werden, was von der Bedienung her nicht jedermanns Sache war. Bei der Nova MM25MB gestaltet sich das wesentlich einfacher, denn hier wird der Lockout Mode durch das Drehen des Lampenkopfes aktivert, um die Verbindung zur Energieversorgung zu unterbrechen. Umgekehrt funktioniert das natürlich auch, nur wird der Lampenkopf dann wieder zugedreht, um den Kontakt wieder herzustellen. 

Abschließend möchte ich zum neuen UI sagen, dass es nach kurzer Zeit in Fleisch und Blut übergeht. Wenn man allerdings jahrelang eine Nova MM15 oder MM15MB verwendet hat und von dort gewohnt ist, dass die Leuchtmodi automatisch weiterschalten, wenn der Seitenschalter gedrückt gehalten wird, dann wird man möglicherweise etwas mehr Zeit für die Umstellung benötigen.

 

Laufzeiten und Lumen

Ich hatte eingangs erwähnt, dass die Nova MM25MB nicht mehr über sechs, sondern nur noch über fünf Leuchtmodi verfügt. Bedingt durch eine weitere LED und einen dadurch höheren Energieverbrauch haben sich auch die Laufzeiten geändert:

 

  • Strobe
  • SOS
  • Beacon
  • Level 5: 7600 ANSI-Lumen (Turbo)/2 Stunden
  • Level 4: 2700 ANSI-Lumen (High)/2 Stunden 30 Minuten
  • Level 3: 1127ANSI-Lumen/7 Stunden
  • Level 2: 148 ANSI-Lumen/50 Stunden
  • Level 1: 36 ANSI-Lumen/350 Stunden

 

Sobald die Lampe im Turbo Mode (Level 5) zu heiß wird, schlägt die Temperaturkontrolle zu und schaltet automatisch auf Level 4 herunter, um eine Überhitzung der Lampe zu vermeiden. 

 

Technische Details

  • 3 x CREE XHP70 LED
  • Beschlagfreie ultraklare und kratzfeste Linse
  • Anodisierung nach HA Type III
  • Neu entwickelte Elektronik für ein Maximum an Laufzeit und Helligkeit
  • Lampenkörper aus strapazierfähigem Flugzeugaluminium
  • Verstärkte ultraklare Linse mit doppelseitiger Antireflex-Beschichtung
  • Energieversorgung: 4 x 18650-Akku
  • Temperaturregelung
  • Peak beam intensity: 22.500 cd
  • Wasserdicht nach IPX-8
  • Fünf Leuchtstufen, die über den Seitenschalter ausgewählt werden
  • Low voltage warning zeigt rechtzeitig an, wenn die Akkus erschöpft sind
  • Länge: 12,9 cm
  • Durchmesser Batterierohr: 5,2 cm
  • Durchmesser Lampenkopf: 6,4 cm
  • Gewicht: ca. 530 Gramm (mit Akkus), ca. 390 Gramm ohne Akkus
  • Reichweite: ca. 300 Meter

   

Luxmessung

Die Luxmessung habe ich mit frisch geladenen Soshine 18650 3600 mAh– sowie Efest IMR 18650 3000 mAh-Akkus durchgeführt, da Niwalker die Verwendung von hochwertigen IMR-Akkus empfiehlt:

  • Soshine 18650 3600 mAh: ~22200 Lux@1m
  • Efest IMR 18650 3000: ~ 22100 Lux@1m

 

Video

Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Niwalker Nova MM25MB beim nächtlichen Einsatz. Wer dieses Video mit dem zur Nova MM15MB vergleicht, wird den Unterschied zwischen der maximalen Helligkeit schnell erkennen.

Nightly video review Niwalker Nova MM25MB

 

Beamshots

In diesem Review gibt es was neues, nämlich Indoor Beamshots. Natürlich ist es weitaus spannender, eine Lampe wie die Niwalker Nova MM25MB draußen zu sehen, aber die Indoor Beamshots zeigen zumindest weitere Aspekte wie Helligkeit, Beamcharakter usw., die man auf den Outdoor Beamshots wiederum vielleicht nicht so gut erkennen kann.

 

a) Outdoor

Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Beamshots

 

 

b) Indoor (von oben nach unten Level 1-5)

Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Beamshots

Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Beamshots

Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Beamshots

Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Beamshots

 

Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Beamshots

 

 

 

 

Fazit

Niwalker war damals einer der Vorreiter im Bereich der High End-Taschenlampen im Coladosen-Format und wird mit der Nova MM25MB erneut seinem Ruf als Hersteller von leistungsfähigen Taschenlampen im Premium-Segment gerecht. Man glaubt kaum, was die kompakte Nova MM25MB an Output produziert, und dennoch hat Niwalker mit einer maximalen Leuchtleistung von 7600 ANSI-Lumen die Messlatte erneut höher gelegt. Fakt ist, dass die Niwalker Nova MM25MB Stand September 2016 definitv zu den hellsten Taschenlampen in der Kompaktklasse zählt.

Wer eine High End-Taschenlampe im Premium-Segment sucht, kann bei der Nova MM25MB bedenkenlos zuschlagen. Gleichwohl ist es wie oben bereits erwähnt sehr wichtig, adäquate Akkus zu verwenden, denn andernfalls wird man an der MM25MB keine Freude haben. Billigakkus sorgen dann lediglich dafür, dass die Lampe entweder gar nicht erst leuchtet, weil die Akkus nicht genügend Strom liefern können, oder einzelne Level wie der Turbo Mode funktionieren nur teilweise oder auch gar nicht, was dann aber kein Problem mit der Lampe, sondern den Akkus geschuldet ist.

Ob sich der Kauf einer Niwalker Nova MM25MB für Besitzer eines Modells aus der MM15-Serie lohnt, muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden. Wenn eines der Hauptkriterien die maximale Helligkeit ist, dann kann diese Frage jedoch mit einem klaren “Ja” beantwortet werden, denn die Helligkeitsunterschiede sind deutlich sichtbar.

 

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

 

Bezugsquellen

Die Niwalker Nova MM25MB ist ab sofort in folgenden Shops verfügbar:

https://www.msitc-shop.com/taschenlampen/niwalker-nova-mm25mb-monster-bright-3-x-xhp70-7600-ansi-lumen-max/a-915/

https://www.taschenlampen-shop.com/taschenlampen/niwalker/61/niwalker-nova-mm25mb-monster-bright-3-x-xhp70-7600-ansi-lumen-max.

MSITC Video Review Lumapower STRIVE RX und Zubehör

In diesem Video stelle ich das Zubehör für die Lumapower STRIVE RX vor. Für die STRIVE RX und für das Vorgängermodell STRIVE gibt es folgende Add-Ons, welche die Lumapower STRIVE RX zu einer äußerst vielsetigen und flexiblen Taschenlampe machen:

Lumapower STRIVE RX und Zubehör

 

– 26650/18650-Akkurohr für den wechselweisen Betrieb mit verschiedenen Akkuformaten

– Diffusor

– Farbfilter (rot, grün und blau)

– Tele Force Kit (Kleiner Thrower-Lampenkopf)

– Turbo Force Head (Großer Thrower-Lampenkopf, noch nicht verfügbar)

Lumapower-Taschenlampen sind in unseren Shops erhältlich:

https://www.msitc-shop.com

https://www.taschenlampen-shop.com

https://www.msitc-shop.com/taschenlampen/lumapower-strive-rx-xm-l2-cool-white-1000-lumen-max-rechargeable/a-904/

https://www.taschenlampen-shop.com/taschenlampen/lumapower/56/lumapower-strive-rx-xm-l2-u3-cool-white-950-lumen-max.-rechargeable

Review: MTE H8-3 Thrower XM-L2 1200 Lumen max.

Einführung

Obgleich die brandneue MTE H8-3 bis auf den Lampenkopf eine gewisse Ähnlichkeit mit der MTE H8-2 besitzt, so unterscheidet sie sich doch in einem Punkt gravierend von ihr: Die MTE H8-3 wurde als reinrassiger Thrower konzipiert und bietet dadurch eine deutlich höhere Reichweite als die MTE H8-2/H8-1.

Ich möchte vorweg schicken, dass ich der Einfachheit halber in diesem Review nur von der MTE H8-3 spreche, denn die verkürzte Version MTE H8-3S (das S steht hier für short = kurz) ist bis auf die Laufzeiten und die Größe technisch identisch mit der großen Schwester. 

Wie immer gilt: Alle Angaben sind Herstellerangaben, die ich bis auf die Luxmessung nicht selber getestet habe.

 

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Lieferumfang

Das Thema Lieferumfang ist schnell abgehandelt. Stand April 2015 feilt MTE noch an der finalen Verpackung, so dass die MTE H8-3 bis dahin in einem verklebten Pappkarton ausgeliefert wird. Als Zubehör ist ein Lanyard sowie eine Bedienungsanleitung enthalten, außerdem wird noch ein Adapter für den Betrieb mit einem (MTE H8-3S) bzw. zwei 18650-Akku(s) mitgeliefert.

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Erster Eindruck

Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Mit der H8-3 hat MTE bewährtes mit neuem gemixt, und heraus kam ein Thrower, der sich hinter anderen Throwern von Mitbewerbern aus meiner Sicht nicht verstecken muss. Natürlich kocht auch MTE nur mit Wasser, und ob die angegebene Reichweite von bis zu 1000 Meter (laut Hersteller) tatsächlich erreicht wird, lasse ich mal dahingestellt, denn hier gilt für mich nach wie vor: Die tatsächliche physikalische Reichweite ist die eine Sache, das menschliche Auge jedoch die andere, und das ist für mich der limitierende Faktor.

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Die MTE H8-3 sowie die MTE H8-3S unterscheiden sich im Formfaktor deutlich von Produkten der Mitbewerber, denn dort wird in der Regel auf vier 18650-Akkus gesetzt. Beide Modelle können mit 26650- und 18650-Akkus betrieben werden, ein entsprechender Adapter liegt den Taschenlampen bei. Aus meiner Sicht ist jedoch das 26650-Format in jedem Fall vorzuziehen, da nur damit die bestmöglichen Laufzeiten erreicht werden. Selbst wenn zwei hochwertige 18650 3400 mAh-Akkus verwendet werden, so kommen diese von der Laufzeit her nicht an zwei 26650-Akkus mit 5500 mAh ran.

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Apropos Laufzeit: Die von MTE angegebenen Zeiten beziehen sich auf Messungen mit einem 26650 4000 mAh-Akku – mit einem hochwertigen 26650-Akku von Soshine mit 5500 mAh dürften die Laufzeiten höher sein.

Hinsichtlich der Kühlrippen (die im übrigen für eine gute Kühlung der Lampe sorgen) und der restlichen Konstruktion könnte man die MTE H8-3 durchaus mit der MTE H8-2 verwechseln, aber spätestens beim Lampenkopf hören die Ähnlichkeiten auf. Während bei der MTE H8-2 ein spezielles optisches System zum Einsatz kommt und damit der typische und ziemlich einzigartige Theaterscheinwerfer-Effekt erzeugt wird, hat MTE der H8-3 einen optimierten Reflektor spendiert, der recht ordentliche 83.700 Lux an Output generiert, und das bei einer maximalen Leuchtstärke von 1200 Lumen mit einer XM-L2-LED.

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Dass es natürlich (Ultra) Thrower gibt, die mehr als das doppelte an Lux erzeugen, ist mir bekannt. Gleichwohl spielen solche Modelle nicht nur leistungs-, sondern auch preismäßig in einer völlig anderen Liga, deshalb würde ich die MTE H8-3 und die MTE H8-3S auch nicht mit solchen Lampen vergleichen.  

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Verarbeitung

Die Verarbeitung ist gut, die Gewinde sind ordentlich geschnitten und gefettet – insgesamt hinterlässt die MTE H8-3 einen recht stabilen Eindruck, was zu einem guten Teil auch auf die massiven Kühlrippen zurückzuführen ist. Auch die “kurze” H8-3S liegt noch gut in der Hand. Bei meinen Tests konnte ich auch bei längerer Laufzeit im High Mode keine starke Erhitzung der Lampe feststellen.

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Größenvergleich

Hier der obligatorische Größenvergleich mit meinen Referenzlampen Niwalker Nova MM15 und Lumapower STRIVE V2:

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Von links nach rechts: MTE H8-3S, Niwalker Nova MM15 u. Lumapower STRIVE V2

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Von links nach rechts: MTE H8-3, Niwalker Nova MM15 u. Lumapower STRIVE V2

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User Interface

Hier gibt es nicht viel zu sagen: Das User Interface (UI) bietet drei Leuchtmodi, die über den Clicky am Lampenende ausgewählt werden können. Die Laufzeiten sind naturgemäß bei der MTE H8-3 und der MTE H8-3S unterschiedlich und werden vom Hersteller wie folgt spezifizert:

Leuchtmodi und Laufzeiten MTE H8-3

  • High: 1200 Lumen/4 Stunden
  • Medium: 500 Lumen/8 Stunden
  • Low: 50 Lumen/80 Stunden

Leuchtmodi und Laufzeiten MTE H8-3S

  • High: 1200Lumen/2Stunden
  • Medium: 500 Lumen/4 Stunden
  • Low: 50 Lumen/40 Stunden

Luxmessung

Mit frisch geladenen 26650-Akkus von Soshine habe ich 83.700 Lux@1m gemessen. Im Vergleich dazu kommt die MTE H8-2 auf ca. 38200 Lux.

Der optimierte Reflektor der MTE H8-3 macht sich an dieser Stelle deutlich bemerkbar, und luxmäßig muss sich die H8-3 auch nicht hinter anderen Throwern verstecken.

Technische Details H8-3

  • 1200 Lumen max.
  • CREE XM-L2-LED
  • Gewicht: 529 Gramm (ohne Akkus)
  • Drei Leuchtmodi (Hi – Mid – Low)
  • Optimierter Reflektor und spezielle Linse für hohe Reichweite
  • Anodisierung nach HA Type III
  • Wasserdicht nach IPX-8
  • Elektronische Regelung sorgt für optimalen Energiefluss
  • Energieversorgung: 2 x 26650-Akku oder 2 x 18650-Akku
  • Reichweite: ca. 1000(!) Meter
  • Gefertigt aus hochwertigem und widerstandsfähigem Flugzeugaluminium
  • Länge: 25,4 cm
  • Durchmesser des Lampenkopfes: 7,7 cm

Technische Details H8-3S

  • 1200 Lumen max.
  • CREE XM-L2-LED
  • Gewicht: 270 Gramm (ohne Akkus)
  • Drei Leuchtmodi (Hi – Mid – Low)
  • Optimierter Reflektor und spezielle Linse für hohe Reichweite
  • Anodisierung nach HA Type III
  • Wasserdicht nach IPX-8
  • Elektronische Regelung sorgt für optimalen Energiefluss
  • Energieversorgung: 1 x 26650-Akku oder 1// x 18650-Akku
  • Reichweite: ca. 1000(!) Meter
  • Gefertigt aus hochwertigem und widerstandsfähigem Flugzeugaluminium
  • Länge: 12,7 cm
  • Durchmesser des Lampenkopfes: 7,7 cm

Sonstiges

Ein ganz wichtiger Punkt, auf den ich an dieser Stelle etwas detaillierter eingehen möchte, ist das Thema Akkus. Hier möchte ich eindringlich darauf hinweisen, dass man sich keinen Gefallen tut, wenn man 18650- bzw. 26650-Akkus nur nach dem Preis als primäres Kriterium auswählt. Der Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus ist nicht ganz ohne – das gilt vor allem für Taschenlampen, die mit mehr als einem Akku betrieben werden.

Da es im Internet genug Informationen zum Thema "Richtiger Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus" gibt, verweise ich an dieser Stelle auf weiterführende Informationen und beschränke mich hier auf die wichtigsten Punkte:

  • Ausschließlich Qualitätsakkus vom selben Modell/Hersteller verwenden
  • Auf keinen Fall Akkus mit unterschiedlichen Ladeständen oder Kapazitäten mischen
  • Ausschließlich Akkus verwenden, die gleich alt sind

 

Beamshots

Alle Beamshots wurden im Modus High mit frisch geladenen Akkus aufgenommen.

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Video

Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die MTE H8-3 beim nächtlichen Einsatz:

MTE H8-3 at night
 

Pro und Contra

+ Hohe Reichweite 
+ Als lange und kurze Version erhältlich

– Wenig Zubehör

Fazit

Mit den Modellen H8-3 und H8-3S hat MTE meines Erachtens wieder zwei interessante Taschenlampen auf den Markt gebracht. Zwar gibt es mit der MTE H6-1 schon einen kompakten Thrower im MTE-Produktportfolio, aber Thrower mit mehr Bums und Reichweite gab es bislang nicht, und deshalb betrachte ich die H8-3 als sehr gute Ergänzung.

Im Gegensatz zu anderen Herstellern setzt MTE auch bei der H8-3 weiterhin auf das 26650-Format anstatt auf 4×18650-Betrieb, wie es heutzutage häufig anzutreffen ist. Ich halte das insofern für vorteilhaft, weil es den Bau kompakter, aber dennoch leistungsfähiger Taschenlampen ermöglicht, wie man anhand der MTE H8-3S erkennen kann. Außerdem bietet ein qualitativ hochwertiger 26650-Akku mit 5500 mAh (z.B. von Soshine) eine längere Laufzeit als ein 18650-Akku mit 3400 mAh.

Das einzige, was mir momentan als Kritikpunkt an der H8-3 noch einfällt: Die derzeitige Verpackung könnte schöner sein, aber MTE hat mir bereits mitgeteilt, dass sie daran arbeiten. Andererseits werfen viele Anwender nach dem Kauf einer Taschenlampe die Verpackung sowieso weg, von daher relativiert sich das auch wieder.

Kurzum: Wer sich an der Verpackung nicht stört, erhält mit der MTE H8-3 oder der kurzen Variante H8-3S einen Thrower, der sich leistungsmäßig nicht hinter anderen Throwern verstecken muss. Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass es durchaus einen Grund gibt, weshalb MTE bei der maximalen Leuchtkraft eher etwas konservativ ist. Da beispielsweise die MTE H8-3 auch als Suchscheinwerfer bei Rettungseinsätzen zum Einsatz kommt, ist die maximale Laufzeit hier wichtiger als größtmögliche Helligkeit, die in der Regel auch mit starker Hitzeentwicklung verbunden ist und dafür sorgt, dass eine Taschenlampe schon nach kurzer Zeit wieder herunterregeln muss, um eine Überhitzung zu vermeiden.

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Bezugsquelle

Sowohl die MTE H8-3 als auch die MTE H8-3S sind im MSITC Shop erhältlich. Bis Ende April 2015 gibt es noch ein Einführungsangebot für die neuen MTE-Modelle, bei dem jeweils ein (MTE H8-3S) bzw. zwei 26650-Akku(s) (MTE H8-3) im Lieferumfang enthalten sind.

Engineering Sample Review: Lumapower rechargeable 3 x XM-L2 2500 Lumen

Einführung

Nachdem ich schon vor einiger Zeit von Lumapower erfahren habe, dass sich eine Taschenlampe im semikompakten Bereich in Entwicklung befindet, habe ich nun das aktuelle Engineering Sample für einen ersten Test erhalten. Aus diesem Grund möchte ich auch gleich vorweg nehmen, dass dieses Review auf meinen ersten Eindrücken und den technischen Daten basiert, die mir Lumapower geliefert hat. Ich bin aber sicher, dass es bis zum final release noch Änderungen geben wird, deshalb sollte dieses Review erst einmal als vorläufig betrachtet werden.

Die Lampe ist übrigens so neu, dass es noch keinen offiziellen Produktnamen für sie gibt. Ich würde sie deshalb als inoffiziellen Nachfolger der Lumapower MVP einstufen, die vor ca. fünf Jahren auf den Markt kam und damals noch mit drei Rebel-LEDs bestückt war. Gleichwohl hat das mir vorliegende Engineering Sample rein äußerlich keinerlei Ähnlichkeit mit der Lumapower MVP, sondern sieht eher aus wie eine futuristische Strahlenwaffe aus einem Science Fiction-Film, doch dazu weiter unten mehr.

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Last but not least halte ich folgende Punkte noch für essentiell:

  • Bei dem hier vorgestellten Muster handelt es sich um eine frühe Version, deshalb gehe ich davon aus, dass noch einige Änderungen erfolgen werden
  • Daten wie Laufzeiten und Lumenabstufungen in den einzelnen Leuchtmodi fehlen noch. Ich hoffe trotzdem, dass man im Video einen ersten Eindruck davon gekommt, wie hell dieses Lämpchen leuchtet
  • Die Verfügbarkeit gibt Lumapower mit voraussichtlich Anfang 2015 an

 

 

Verpackung und Zubehör

Dieser Punkt ist schnell abgehandelt, denn ich habe von Lumapower nur die Lampe ohne weiteres Zubehör erhalten. In der finalen Version wird es noch ein Ladegerät zum Laden des Battery Packs in der Lampe geben, dieses war aber wie gesagt im Lieferumfang des Engineering Samples nicht enthalten.

 

 

Erster Eindruck

Ich hatte eingangs ja schon erwähnt, dass die Lumapower-Taschenlampe-die-noch-keinen-Namen-hat ein interessantes Design bietet, wobei ich davon ausgehe, dass es sich noch nicht um den finalen Zustand handelt. Wesentlich besser wäre beispielsweise der Clicky aus meiner Sicht seitlich positioniert, so wie beispielsweise bei der Lumapower STRIVE V2 

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Auch das User Interface ist noch verbesserungswürdig, da sich alle Leucht- und Blinkmodi in derselben Reihenfolge befinden – eine Trennung ist für mich aber essentiell, genauso wie ein Mode Memory, der beim mir vorliegenden Engineering Sample noch nicht implementiert ist.

Ansonsten muss sich die Lumapower-Taschenlampe-die-noch-keinen-Namen-hat hinsichtlich der Leuchtleistung nicht hinter anderen bekannten Namen verstecken. Das Battery Pack meines Samples war laut Lumapower nur zu 80% geladen, dennoch ist die Leuchtkraft auch mit diesem Ladestand nicht von schlechten Eltern.

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Vom Beam her bietet sie eine praxisorientierte Mischung aus Flood und Throw, und da es drei SMO-Reflektoren sind, würde ich die Reichweite auf ca. 250-300 Meter taxieren.

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Nachtrag vom 02.11.2014: Heute wurde mir von Lumapower noch bestätigt, dass sowohl die Position des Schalters als auch das UI geändert werden können.

  

Verarbeitung

Für ein Engineering Sample soweit gut, eine ausführliche Beurteilung erfolgt mit dem Final Release. Da ich das Muster wieder zurückschicken werde, weil es zur weiteren Entwicklung benötigt wird, habe ich darauf verzichtet, es auseinander zu nehmen und dabei Gefahr zu laufen, irgendwas was zu beschädigen.

Ich werde das aber auf jeden Fall nachholen, sobald mir die finale Version vorliegt.

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User Interface

Momentan verfügt das Engineering Sample über vier Leuchtmodi und drei Blinkmodi, die sich alle in der gleichen Schaltreihenfolge befinden. Das war einer der Punkte, die sofort auf meine Liste gewandert sind, obgleich ich davon ausgehe, dass Lumapower das auf jeden Fall noch ändern wird.

Aus meiner Sicht sollte der Schalter auf jeden Fall seitlich angebracht sein, da ansonsten immer beide Hände (eine zum Halten der Lampe, und die andere zum Umschalten der Modi) benötigt werden.

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Leuchtmodi und Laufzeiten

Hier liegen mir noch keine genauen Angaben vor. Lumapower hat mir für den High Mode bzw. die maximale Leuchtleistung das dreifache der STRIVE V2 genannt, und da diese Lampe zwischen 830 und 850 Lumen liefert, wären das für das Engineering Sample rein rechnerisch im besten Fall ca. 2550 Lumen.

 

Akkucheck

Gibt es in diesem Fall nicht, da ein spezielles Akku-Pack – bestehend aus 4 x 18650-Akkus mit jeweils 2800 mAh – zum Einsatz kommt. Das Akku-Pack kann in der Lampe geladen werden, der Ladeanschluss befindet sich am Lampenende hinter einem abschraubbaren Deckel. Außerdem befindet sich hier auch noch der USB-Anschluss, über den externe Geräte wie Smartphones geladen bzw. mit Strom versorgt werden können.

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Größenvergleich

Natürlich darf auch der obligatorische Größenvergleich mit meinen Referenzlampen Niwalker Nova MM15  und Lumapower STRIVE V2 nicht fehlen: 

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Von links nach rechts: Lumapower STRIVE V2, Lumapower Engineering Sample 3 x XM-L2 und Niwalker MiniMax Nova MM15

Technische Details

  • 3 x CREE XM-L2 
  • Energieversorgung: 4 x 18650-Akku mit 2800 mAh (Battery Pack)
  • Vier Leuchtmodi und drei Blinkmodi
  • Länge: 14,2 cm
  • Durchmesser Batterierohr: 6 cm
  • Durchmesser Lampenkopf: 6 cm
  • Gewicht: ca. 750 Gramm (mit Akkus)
  • Reichweite: ca. 300-350 Meter

 

Pro und Contra

Hier gibt es noch keine Beurteilung, da das Endprodukt deutlich vom Engineering Sample abweichen kann.

Luxmessung

Die Luxmessung habe ich mit einem zu 80% geladenen Battery Pack durchgeführt und dabei einen Wert von 22400 Lux@1m ermittelt.

 

Video

Das Video aus der Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt das Lumapower Engineering Sample beim nächtlichen Einsatz:

Lumapower Engineering Sample 3 x XM-L2 at night

 

Fazit

Für ein abschließendes Fazit ist es eindeutig noch zu früh, deshalb belasse ich es bei meinen ersten Eindrücken. Das mir vorliegende Testmuster geht auf jeden Fall in die richtige Richtung, und ich persönlich begrüße es sehr, dass Lumapower nun auch mit einem größeren Kaliber um die Ecke kommt.

Helligkeitsmäßig muss sich die Lampe sicher nicht hinter anderen Modellen von Mitbewerbern in der gleichen Gewichtsklasse verstecken, und wenn Lumapower noch das User Interface sowie die Position des Schalters modifiziert (und da wird sich garantiert noch was tun), dann kommt aus meiner Sicht ein weiterer interessanter Kandidat im Bereich der 3 x XM-L2-Lampen auf den Markt. Ein Vorteil ist aus meiner Sicht die Möglichkeit, das Battery Pack direkt in der Lampe laden zu können, und auch die Möglichkeit der Stromversorgung von externen Geräten über den USB-Port halte ich für eine gute Sache.

Alles in allem möchte ich ganz klar zum Ausdruck bringen, dass da ein interessantes Produkt kommen wird. Die voraussichtliche Verfügbarkeit gibt Lumapower mit “early 2015” an, d.h. es wird auf jeden Fall nächstes Jahr, bis die Lampe auf den Markt kommt.

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Bezugsquelle

Das im Review vorgestellte Engineering Sample wird nach Produktverfügbarkeit im MSITC Shop erhältlich sein.

MSITC Taschenlampen-Ratgeber 2.0 verfügbar

Sie sind von den Fachbegriffen bei der Recherche nach der richtigen Taschenlampe erschlagen und sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr? Dann greifen Sie doch einfach auf den MSITC Taschenlampen-Ratgeber 2.0 zurück, in dem alles rund um das Thema Taschenlampen wie Energieversorgung oder die verschiedenen Typen von Taschenlampen (Thrower, Flooder, Allrounder usw.) auch für Laien leicht verständlich erläutert wird.

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Ab sofort im MSITC Shop verfügbar: MTE M2-5 XM-L2 800 Lumen max.

Ab sofort ist die MTE M2-5 auch mit XM-L2-LED sowie max. 800 Lumen bei uns im Shop verfügbar und damit um 200 Lumen heller als der Vorgänger MTE M2-5 XM-L. Fokussierbare Taschenlampen von MTE sind auf jeden Fall eine Empfehlung wert, da sie neben einer universellen Energieversorgung mit 4 x AAA/1 x 18650/1 x 26650 auch einen sehr homogenen Beam ohne zahlreiche Saturnringe bieten.

Ein Review zur MTE M2-5 finden Sie hier.