Review: MSITC Fitorch P26R XHP70 3600 ANSI-Lumen max.

   

Einführung

In den letzten Wochen und Monaten haben einige Hersteller Taschenlampen auf den Markt gebracht, die mit nur einem Akku (vornehmlich 18650) betrieben werden, dadurch sehr kompakt und gleichzeitig auch sehr hell sind. Beispiele dafür sind die MSITC Acebeam L30 oder die MSITC Fitorch P26R, die ich in diesem Review vorstellen möchte. Mit einer CREE XHP70 ausgestattet, erreicht diese Lampe beim Betrieb mit einem 26650-Akku sehr gute 3600 ANSI-Lumen, was knapp 4000 LED-Lumen entspricht und für eine Lampe dieser Größe ein wirklich ordentlicher Wert ist.

Ich möchte allerdings bereits an dieser Stelle darauf hinweisen, dass kein Hersteller physikalische Grenzen überlisten kann, deshalb schalten auch alle Taschenlampen in dieser Größen- und Leistungsklasse nach mehr oder weniger kurzer Zeit (meist 90-120 Sekunden) zurück, um eine Überhitzung zu vermeiden. Positioniert wird die MSITC Fitorch P26R vom Hersteller eher als Flooder denn als Thrower, wobei die Reichweite von 263 Meter für viele Einsatzbereiche schon absolut ausreichend sein dürfte.

Was die neue Fitorch Fitorch P26R sonst noch so zu bieten hat und weshalb sie mich zu begeistern vermag, möchte ich nun im einzelnen näher erläutern.

Review  MSITC Fitorch P26R

Verpackung und Zubehör

Die MSITC Fitorch P26R wird in einer ordentlich gestalteten Verpackung geliefert. Der Lieferumfang lässt keine Wünsche offen, folgendes Zubehör ist im Lieferumfang enthalten:

  • Bedienungsanleitung in deutsch und englisch
  • Fitorch 26650 4500 mAh-Akku
  • Holster
  • Lanyard
  • USB-Ladekabel

Review  MSITC Fitorch P26R

Review  MSITC Fitorch P26R

Review  MSITC Fitorch P26R

Dank des mitgelieferten Akkus kann es auch sofort losgehen: Akku einlegen, Ladekabel anschließen und laden. An dieser Stelle noch ein Hinweis zum Akku: Von Fitorch wird der Akku als geschützter Lithium-Ionen-Akku bezeichnet, bei meinen Tests ist mir allerdings aufgefallen, dass er die gleiche Länge wie der Shockli 26650 5000 mAh IMR-Akku hat, und dieser ist ungeschützt. Entweder hat Fitorch es geschafft, das PCB so unterzubringen, dass der Akku tatsächlich genau gleich lang ist wie einer ohne PCB, oder aber es handelt sich tatsächlich um einen IMR-Akku. Eine Antwort vom Hersteller steht noch aus, ich werde das Ergebnis nachliefern, sobald es mir vorliegt.

Review  MSITC Fitorch P26R

Erster Eindruck

Hier möchte ich gerne zunächst etwas weiter ausholen, bevor es an die Lampe geht. Hinter MSITC Fitorch stecken keine blutigen Anfänger, sondern alte Hasen, die bereits seit Jahren in der Taschenlampen-Szene aktiv sind und bereits bei diversen bekannten Herstellern tätig waren – dies schlägt sich auch in der Qualität und Funktionalität der Lampen nieder, doch zu gleich noch mehr.

Genauso wie der Rest des aktuellen MSITC Fitorch-Portfolios (Stand November 2017) befindet sich die MSITC Fitorch P26R mit integrierter Lademöglichkeit und CREE XHP70 auf dem aktuellen Stand der Technik. Eine integrierte Akkustatusanzeige signalisiert den Akkuzustand und zeigt an, wann es Zeit für einen Akkuwechsel ist. Das UI ist intutiv, leicht bedienbar und bietet insgesamt vier reguläre Leuchtmodi sowie einen versteckten Strobe Mode. Da eine Lampe von der Größe einer MSITC Fitorch P26R natürlich nicht über einen langen Zeitraum hinweg 3600 ANSI-Lumen liefern und die damit einhergehende Hitzeentwicklung kompensieren kann, schaltet sie im Turbo Mode nach 90 Sekunden auf 1200 ANSI-Lumen herunter, was für die meisten Einsatzbereiche immer noch völlig ausreichend sein dürfte.

Review  MSITC Fitorch P26R

Verarbeitung

Die MSITC Fitorch P26R bewegt sich für mich auf einem hohen Niveau, und wie eingangs bereits erwähnt, merkt man den MSITC Fitorch-Taschenlampen auch deutlich an, dass hier langjährige Erfahrungen eingeflossen sind. Die Verarbeitung und die Qualität der MSITC Fitorch P26R brauchen den Vergleich mit anderen Marken bzw. Herstellern nicht zu scheuen. Angefangen bei der gut zentrierten LED über die ordentliche Anodisierung bis hin zu den sauber verarbeiteten und gut geschmierten Gewinden: Es klappert nichts und die Lampe fühlt sich einfach wertig an.

Review  MSITC Fitorch P26R

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Review  MSITC Fitorch P26R

Review  MSITC Fitorch P26R

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Größenvergleich

Der obligatorische Größenvergleich mit meinen Referenzlampen Niwalker Nova MM15MB und Lumapower STRIVE RX darf natürlich nicht fehlen.

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Von links nach rechts: Lumapower STRIVE RX, Fitorch MSITC Fitorch P26R, und Niwalker Nova MM15MB

Der obligatorische Größenvergleich mit dem Folder Harnds Black Mamba darf natürlich auch nicht fehlen:

Review  MSITC Fitorch P26R

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Akkuempfehlung

Ich habe mir vorgenommen, diesen Abschnitt in Zukunft immer in meinen Reviews unterzubringen, vor allem bei High End-Taschenlampen. Um es abzukürzen: Regelmäßig bekomme ich Anfragen von Kunden, die sich eine hochwertige Taschenlampe gegönnt haben und sich dann wundern, weshalb diese mit No-Name-Akkus von eBay für 1,50 Euro nicht richtig oder gar nicht funktioniert. Nicht umsonst weise ich regelmäßig darauf hin, dass eine High End-Taschenlampe wie die Fitorch MSITC Fitorch P26R auch eine adäquate Energieversorgung benötigt – ich komme ja auch nicht auf die Idee, mein Auto mit Rapsöl zu betanken und mich dann zu wundern, dass es nicht die vom Hersteller versprochene Höchstleistung erzielt…

Da bereits ein Fitorch 26650 4500 mAh-Akku mitgeliefert wird und dieser natürlich reibungslos in der P26R funktioniert, kann ich mich an dieser Stelle kurz fassen. Zusätzlich habe ich die MSITC Fitorch P26R auch noch mit dem Shockli 26650 4500 IMR-Akku sowie dem geschützten Soshine 26650 5500 mAh-Akku getestet und kann in beiden Fällen eine sichere und problemlose Funktionsweise attestieren.

Review  MSITC Fitorch P26R

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User Interface (UI)

Das User Interface der MSITC Fitorch P26R ist simpel und leicht bedienbar:

  • Ein- und ausschalten erfolgt über das Drücken des Seitenschalters
  • Wenn die Taschenlampe eingeschaltet ist, können die Leuchtmodi durchgeschaltet werden, indem der Seitenschalter gedrückt und kurz gehalten wird. Die Reihenfolge der regulären Leuchtmodi ist dabei Low – Medium – High – Turbo
  • Wenn der gewünschte Leuchtmodus erreicht wurde, kann der Seitenschalter losgelassen werden. Der nun eingestellte Leuchtmodus wird gespeichert und nach dem nächsten Einschalten wiederhergestellt.
  • Um den SOS Mode zu aktivieren, muss der Seitenschalter im eingeschalteten Zustand zweimal hintereinander geklickt werden. Ein weiterer Doppelklick aktiviert den Strobe Mode. Die regulären Leuchtmodi können wieder mit einem weiteren Klick auf den Seitenschalter erreicht werden.

Review  MSITC Fitorch P26R

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Laden des Akkus

Dazu muss die schwarze Gummiabdeckung über dem USB-Port entfernt werden und der USB-Port mit einem USB-Kabel mit einer geeigneten Energiequelle verbunden werden. Während des Ladevorgangs blinkt der Seitenschalter grün und bleibt dauerhaft grün, wenn der Akku vollständig geladen ist. Nach beendetem Ladevorgang sollte die Stromversorgung unterbrochen und das USB-Kabel aus der Taschenlampe entfernt werden.

Review  MSITC Fitorch P26R

Lock out

Um zu verhindern, dass die Lampe beim Transport versehentlich angeht, kennt die P26R einen sog. Lock out. Der Lock Out verhindert, dass der Seitenschalter unabsichtlich betätigt wird und wird dadurch aktiviert, indem der Seitenschalter im ausgeschalteten Zustand solange gedrückt wird, bis die Lampe kurz blinkt. Um den Lock Out rückgängig zu machen, muss der Vorgang wiederholt werden.

Laufzeiten und Lumen

Die Fitorch MSITC Fitorch P26R verfügt über vier reguläre Leuchtmodi sowie Strobe und SOS, die versteckt untergebracht sind.

  • Low: 20 ANSI-Lumen/150 Stunden
  • Mid: 120 ANSI-Lumen/25 Stunden
  • High: 650 ANSI-Lumen/5,2 Stunden
  • Turbo: 3600 ANSI-Lumen/1,5 Minuten, danach fallback auf 1200 ANSI-Lumen/2,5 Stunden
  • Strobe: 3600 ANSI-Lumen
  • SOS: 650 ANSI-Lumen   
       

Technische Details

  • CREE XHP70

  • Max. 3600 ANSI-Lumen
  • Working voltage: 2.75 to 4.20V
  • Maximale Laufzeit: 150 Stunden
  • Reichweite: 265 Meter
  • Peak beam intensity: 21300cd
  • Impact resistance: 1,2 Meter
  • Größe: 13,2 mm (Länge) x 3,7 mm (Lampenkopf) x 3,18 mm (Akkurohr)
  • Gewicht: 136 Gramm (ohne Akkus)
  • Gehäuse aus stabilem Flugzeugaluminium
  • Anodisierung nach Type IIII 
  • Strobe mode for tactical and emergency use
  • OP-Reflektor
  • Lockout
     

Luxmessung

Die Luxmessung habe ich mit dem mitglieferten und vollständig geladenen Fitorch-Akku mit 4500 mAh durchgeführt:

  • Fitorch 26650 4500 mAh: ~21000 Lux@1m

Video und Beamshots

Ich reiche beides nach, sobald das Wetter es zulässt. Bei strömendem Regen möchte ich mir ungern meine Kamera ruinieren.

Fazit

Die MSITC Fitorch P26R vermag mich zu begeistern, wie eingangs bereits erwähnt, denn sie erweitert zweifelsohne ohne das bekannte Portfolio um einen neuen Player. Hinzu kommt, dass es nicht sehr viele Lampen im 26650-Format gibt, die gute 4000 Lumen produzieren und dabei immer noch als kompakt bezeichnet werden können – die MSITC Fitorch P26R passt noch locker in eine Jackentasche. Auch gewichtsmäßig ist die P26R eher ein Leichtfuß, wenn man sie mit anderen Lammpen vergleicht, die drei oder vier 18650-Akkus zum Betrieb benötigen.

Ebenso wie die anderen Fitorch-Modelle bewegt sich die neue MSITC Fitorch P26R defintiv in der ersten Liga, wenn es um Verarbeitung und Qualität geht. Mit ihrer Reichweite von ca. 265 Meter ist sie natürlich kein Thrower, aber dennoch gut geeignet als Allrounder und natürlich dann, wenn es um breitflächige Ausleuchtung geht. Egal, ob für die Jagd, bei Rettungskräften, im polizeilichen Einsatz oder sonstige Outdoor-Anwendungen: Die MSITC Fitorch P26R wird diesen Anforderungen gerecht und bietet darüber hinaus noch ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis, zumal bereits ein Akku im Lieferumfang enthalten ist und dieser nicht noch zusätzlich beschafft werden muss.

Dies und die Tatsache, dass nicht zwangsläufig ein externes Ladegerät benötigt wird, machen die MSITC Fitorch P26R zu einer leistungsfähigen, hellen und leicht bedienbaren Hochleistungstaschenlampe, die ihren Preis wert ist.

Review  MSITC Fitorch P26R

Bezugsquellen

Die MSITC Fitorch P26R ist ab sofort im MSITC Shop verfügbar. Übrigens: Für jede Bestellung einer MSITC Fitorch-Taschenlampe im MSITC Shop bis Ende November 2017 gibt es gratis einen kompatiblen Akku (16340, 18650 oder 26650) dazu!

MSITC video review MSITC Fitorch P26R XHP70 3600 ANSI-Lumen

Die MSITC Fitorch P26R ist eine vielseitig verwendbare Taschenlampe, die sich hervorragend für den Einsatz bei der Polizei, bei Sicherheitsdiensten, bei Rettungshundestaffeln oder generell für Outdoor-Anwendungen eignet. Mit der integrierten Lademöglichkeit sowie der modernen CREE XHP70-LED bietet sie eine maximale Leuchtleistung von 3600 ANSI-Lumen bei Betrieb mit einem 26650-Akku, was für eine Taschenlampe in dieser Größenklasse als hervorragender Wert bezeichnet werden darf – vergleichen Sie selbst, was andere Lampen in dieser Größen- und Preisklasse üblicherweise an Output liefern können. Die Bedienung der MSITC Fitorch P26R erfolgt über einen Seitenschalter.

Selbstverständlich kann der Akku in der Lampe über einen integrierten USB-Port geladen werden, das dazu notwendige USB-Kabel ist im Lieferumfang der Lampe enthalten. Mit der MSITC Fitorch P26R erwerben Sie eine Taschenlampe eines High End-Herstellers, der zeigt, was heutzutage technisch machbar ist.

Leistungsmäßig spielt die MSITC Fitorch P26R jedenfalls ganz vorne mit und bietet darüber hinaus auch ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis, da dank des mitgelieferten 26650-Akkus mit 4500 mAh Kapazität sofort losgelegt werden kann und die Lampe damit eine maximale Laufzeit von ca. 150 Stunden erzielt.

Erhältlich ist die MSITC Fitorch P26R im MSITC Shop:
https://www.msitc-shop.com/taschenlampen/msitc-fitorch-p26r-xhp70-3600-ansi-lumen-max/a-964/

Kurzvorstellung: MSITC Acebeam K30 XHP70.2 3×18650 5200 Lumen

Was Acebeam mit der neuen MSITC Acebeam K30 realisiert hat, ist meines Erachtens schon ein Meisterwerk der Ingenieurskunst. Anhand dieser modernen LED-Taschenlampe kann man auch sehr schön den Fortschritt erkennen, der in diesem Bereich in den letzten Jahren erzielt wurde. Vor ein paar Jahren hatte Niwalker mit der Niwalker Nova MM15 und später mit der MM15MB (MB = Monster Bright) einen echten Volltreffer gelandet, denn dieses Modell war das erste im Coladosenformat und über 5000 Lumen Leuchtleistung. Für damalige Verhältnisse war das eine echte Sensation, denn so viel Leuchtkraft aus so einer kompakten Taschenlampe gab es schlichtweg bis dato nicht.

Nighly Video Review MSITC Acebeam K30 L16 HaikeLite MT07S NW

Nighly Video Review MSITC Acebeam K30 L16 HaikeLite MT07S NW

Von links nach rechts: Lumapower STRIVE RX, Niwalker Nova MM15 u. MSITC Acebeam K30

Nighly Video Review MSITC Acebeam K30 L16 HaikeLite MT07S NW

Nighly Video Review MSITC Acebeam K30 L16 HaikeLite MT07S NW

Nighly Video Review MSITC Acebeam K30 L16 HaikeLite MT07S NW

Natürlich war dies auch gleichzeitig der Anfang des Wettrüstens. In der Folge versuchten sich weitere Hersteller gegenseitig zu übertrumpfen und dabei gleichzeitig die Leuchtkraft zu maximieren und die Lampengröße zu minimieren. Auch Acebeam hat hier entsprechende Modelle im Angebot, z.B. die MSITC Acebeam X80 sowie die MSITC Acebeam X45. Beide sind größer und heller als die MSITC Acebeam K30, dafür liegen sie allerdings preislich auch in einem anderen Segment. Die MSITC Acebeam K30 vermag mich aufgrund folgender Faktoren wirklich zu begeistern:

  • Von der Leistung her erinnert sie mich an die gute alte Niwalker Nova MM15, die mir auch heute noch treue Dienste leistet. Allerdings erreicht sie fast die gleiche Leistung mit drei Akkus, während die Nova MM15 hingegen vier Akkus benötigt – das macht die Lampe schlanker und kompakter
  • Kompakt ist das Stichwort: Die MSITC Acebeam K30 passt problemlos in eine Jackentasche. Natürlich macht sich das Gewicht bemerkbar, aber im Vergleich mit einer voll bestückten Niwalker Nova MM15 oder auch einer größeren MSITC Acebeam-Taschenlampe wie der X80 oder der X45 hält es sich in Grenzen
  • Die Leuchtleistung gemessen an der Größe ist für mich schlichtweg der Hammer!
  • Last but not least ist das Preis-/Leistungsverhältnis der MSITC Acebeam K30 aus meiner Sicht schlichtweg hervorragend. Vergleichen Sie selbst, was Taschenlampen mit adäquater Leistung kosten, und Sie werden schnell feststellen, dass sich in diesem Preisbereich nicht viele Mitbewerber bzw. vergleichbare Produkte tummeln

Selbstverständlich sollte man sich darüber im klaren sein, dass schon alleine aus physikalischen Gründen der Dauerbetrieb im Turbo Max Mode mit 5200 Lumen weder sinnvoll noch technisch machbar ist. Die Lampe erhitzt sich in diesem Modus recht schnell, was aber auch völlig normal ist. Nichtsdestotrotz reichen auch die regulären Leuchtmodi fürs abendliche Gassigehen mit dem Hund oder bei sonstigen Outdooaktivitäten völlig aus, wie man in unserem Video aus der Serie Helle Taschenlampen@Night gut erkennen kann:

Bei der MSITC Acebeam K30 wurde auf eine interne Lademöglichkeit verzichtet, wahrscheinlich auch, um die Produktionskosten niedrig zu halten. Gleichwohl bietet auch die MSITC Acebeam K30 die hochwertige Qualität, die man von diesem Hersteller gewohnt ist. Aufpassen sollte man jedoch bei der Wahl der Akkus, denn die K30 möchte auch mit adäquaten und hochstromfähigen Akkus gefüttert werden. Bei einem Test mit Soshine 3400 mAh-Akku (Lithium-Ionen) hat sich beispielsweise herausgestellt, dass die Lampe nach wenigen Sekunden im Turbo Max Mode ausging. Daraufhin habe ich dann den Test mit Shockli 18650 3000 mAh IMR-Akkus wiederholt, und damit funktioniert die MSITC Acebeam K30 problemlos.


Erhältlich ist die MSITC Acebeam K30 im MSITC Shop.



MSITC Nightly Video Review MSITC Acebeam X80 25000(!) Lumen – www.msitc-shop.com

Die neue High End-Taschenlampe MSITC Acebeam X80 mit max. 25000(!) Lumen muss man live gesehen haben, sonst glaubt man nicht, welche Power hinter dieser Taschenlampe steckt.  Mit den vier mitgelieferten 18650-Akkus ist ein sofortiger Start möglich: Laden, einlegen und losleuchten! Wer maximale Leistung bei noch kompakten Maßen sucht, ist bei der MSITC Acebeam X80 genau richtig – mit der maximalen Leistung von 25000(!) Lumen sowie der Kombination aus diversen LEDs (rot, grün, blau und UV) dürfte die MSITC Acebeam X80 derzeitig (Stand August 2017) einzigartig sein.

Erhältlich ist die MSITC Acebeam X80 im MSITC Shop.

MSITC nightly video review MSITC Acebeam X45 4xXHP70 16500(!) Lumen max. – msitc-shop.com

Mit der X45 hat Acebeam eine Taschenlampe auf den Markt gebracht, die jedem Taschenlampen-Enthusiasten das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Auf dem aktuellen Stand der Technik liefert sie mit vier CREE XHP70-LEDs im höchsten Leuchtmodus sensationelle 16500(!) Lumen. Diese Leuchtkraft kann man nicht in Worte fassen, man muss sie einfach gesehen haben – Stand April 2017 dürfte die MSITC Acebeam X45 jedenfalls zu den hellsten verfügbaren Taschenlampen gehören und kaum noch Wünsche offen lassen.

Da vier leistungsfähige IMR-Akkus im Lieferumfang der MSITC Acebeam X45 enthalten sind, müssen diese nur noch vollständig geladen werden; dem Leuchtvergnügen steht anschließend nichts mehr im Weg. Ein vollständiges Review zur MSITC Acebeam X45 folgt in Kürze.

MSITC Acebeam X45 nightly video review

 

Bezugsquelle

Die MSITC Acebeam X45 ist im MSITC Shop erhältlich.

MSITC nightly video review Niwalker Vostro BK-FA09S XHP35 HI 2400 ANSI-Lumen 555.000 lux!

Hier mal als kleiner Vorgeschmack aufs kommende Review das Video zur Niwalker BK-FA09S aus der Serie Helle Taschenlampen@Night:

MSITC Nightly video review Niwalker BK-FA09S

 

Zum Video selbst möchte ich noch folgendes anmerken:

  • Reichweite und Ausleuchtung sind einfach nur der Hammer! Das Haus auf dem Berg (ca. 900-1000 Meter Entfernung) war bislang mit keinem anderen Thrower dermaßen gut erkennbar, auch nicht mit der BK-FA01S, die ja auch schon ordentlich Bums unter der Haube hat
  • Von der Lichtfarbe her geht die BK-FA09S eher Richtung neutral white

Die Niwalker Black Light Vostro BK-FA09S wird von Niwalker selbst als “Ultra Thrower” eingestuft und macht ihrem Namen auch alle Ehre: Ausgestattet mit einer einer modernen XHP35 HI LED mit 5500K bietet sie maximal 2400 ANSI-Lumen und eine Reichweite von ca. 1500 Meter mit einem Luxwert von sensationellen 550.000 Lux!

Mit diesem Luxwert ist die Black Light Vostro BK-FA09S einer der leistungsstärksten Serienthrower (Stand: Dezember 2016) und bietet eine Reichweite, die sich gewaschen hat.

Erhältlich ist die Niwalker Vostro BK-FA09S in folgenden Shops:

https://www.msitc-shop.com/taschenlampen/niwalker-black-light-vostro-bk-fa09-xhp35-2400-ansi-lumen-max-550-000-lux/a-938/

https://www.taschenlampen-shop.com/taschenlampen/niwalker/70/niwalker-black-light-vostro-bk-fa09s-xhp35-2400-ansi-lumen-max.-550.000-lux

Review Niwalker Nova MM20EB 3xXP-L HI 3500 ANSI-Lumen max.

   

Einführung

Mit der MM20EB bringt Niwalker nach der Nova MM25MB eine weitere Taschenlampe auf den Markt, die trotz dem EB (Extended Beam) im Namen kein reinrassiger Thrower ist, sondern sich als Allrounder mit einem guten Mix aus Flood und Throw und einer ordentlichen Reichweite von ca. 700 Metern präsentiert, doch dazu später noch mehr.

Review Niwalker Nova MM20EB

 

Größenmäßig positioniert sich die Niwalker MM20EB zwischen der Niwalker Nova MM25MB und der Niwalker Vostro BK-FA01S, wobei sie im Vergleich mit der letztgenannten Lampe schon fast zierlich wirkt. Das liegt auch daran, dass Niwalker die MM20EB bewusst als etwas kompaktere Lampe konzipiert hat, die mit drei 18650-Akkus betrieben wird und deshalb nicht wesentlich länger als die MM25MB ist.

Review Niwalker Nova MM20EB

Was die neue Niwalker MM20EB sonst noch so zu bieten hat, möchte ich nun im einzelnen näher erläutern.

 

Verpackung und Zubehör

Auch die Niwalker Nova MM20EB wird in der gleichen neuen Verpackung wie die Nova MM25MB ausgeliefert. Als Zubehör wird ein Holster sowie ein Lanyard mitgeliefert, außerdem gib es noch Ersatz-O-Ringe sowie eine deutsche und englische Bedienungsanleitung dazu. 

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

 

Erster Eindruck

Das Design der Niwalker Nova MM20EB ist nahezu identisch mit dem der MM25MB, bis auf die Tatsache, dass sie mit drei XP-L HI-LEDs ausgestattet und länger ist. Aus meiner Sicht ist das neue Design schlicht und funktional, einzig und allein der Wegrollschutz dürfte etwas besser ausgeprägt sein. Da die Lampe aber tailstandfähig ist, halte ich das auch nicht für besonders tragisch.

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

 

Review Niwalker Nova MM20EB

Auch das UI der Niwalker MM20EB ist das gleiche wie bei der MM25MB. Ich möchte das an dieser Stelle ausdrücklich erwähnen, weil ich von zahlreichen Kundenrückmeldungen weiß, dass das User Interface der MM25MB und auch der MM20EB polarisiert. Den einen gefällt es, den anderen nicht – Punkt. Wie das UI nun genau funktioniert, erläutere ich weiter unten. Ansonsten übernimmt auch hier der Seitenschalter die Funktion des Low Voltage-Warners, d.h. wenn die Kapazität der Akkus zur Neige geht, dann wird das über ein Blinken im Seitenschalter angezeigt.

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

Last but not least ist nun auch das Akkumagazin nicht mehr fix mit der Lampe verbunden, sondern kann wie bei den größeren Modellen Niwalker Vostro BK-FA01S und BK-FA02S zum Bestücken mit Akkus entnommen werden.

Review Niwalker Nova MM20EB

Genauso wie bei der Nova MM25MB gibt es auch bei der Niwalker Nova MM20EB einen temperaturgesteuerten fallback, d.h. abhängig von verschiedenen Faktoren wie Umgebungstemperatur usw. dauert es länger oder kürzer, bis eine Betriebstemperatur erreicht wird, die ein Herunterschalten auf Level 4 erzwingt. Im Gegensatz zu ähnlichen Taschenlampen funktioniert das aber nicht zeitgesteuert nach kurzer Zeit (60-90 Sekunden), sondern wirklich erst nach mehreren Minuten.

Die Niwalker Nova MM20EB ist außerdem noch mit einem Stativgewinde ausgestattet, was sie auch für Fotografen zur Ausleuchtung interessant macht.

Review Niwalker Nova MM20EB

 

Verarbeitung

Die Nova MM20EB bewegt sich ganz klar auf dem High End-Niveau, das man von Niwalker erwartet. Ich habe nichts an meiner Testlampe entdeckt, das zu Unmut führen könnte. Der Seitenschalter ist etwas erhöht und lässt sich deshalb auch mit Handschuhen problemlos bedienen, das Gewinde ist sauber geschnitten und läuft rund, ohne Geräusche von sich zu geben.

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

Alle drei LEDs sind sauber zentriert.

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

 

Größenvergleich

Der Größenvergleich fällt dieses Mal etwas umfangreicher aus, weil ich die Niwalker Nova MM20EB nicht nur mit meinen Referenzlampen, sondern auch noch mit anderen Niwalker-Modellen verglichen habe.

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

Links Niwalker Nova MM20EB, rechts Niwalker Nova MM15MB

 

Review Niwalker Nova MM20EB

Von links nach rechts: Niwalker Nova MM20EB, Niwalker Nova MM25EB und Niwalker Nova MM15MB

 

Review Niwalker Nova MM20EB

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Von links nach rechts: Niwalker Nova MM20EB, Niwalker Nova MM25EB und Niwalker Nova MM18III Prototype

 

Review Niwalker Nova MM20EB

Von links nach rechts: Niwalker Nova MM20EB, Lumapower STRIVE RX und Niwalker Nova MM25MB

Wie ich bereits in meinem Review zur Niwalker Nova MM25MB angekündigt hatte, gibt es zukünftig auf vielfachen Kundenwunsch auch noch einen Größenvergleich mit Messern der Marke Harnds, die bei uns im Shop erhältlich sind. Auf den Fotos ist das Modell Harnds Black Mamba zu sehen.

 

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

Akkuempfehlung

Ich habe mir vorgenommen, diesen Abschnitt in Zukunft immer in meinen Reviews unterzubringen, vor allem bei High End-Taschenlampen. Um es abzukürzen: Regelmäßig bekomme ich Anfragen von Kunden, die sich eine hochwertige Taschenlampe gegönnt haben und sich dann wundern, weshalb diese mit No-Name-Akkus von eBay für 1,50 Euro nicht richtig oder gar nicht funktioniert. Nicht umsonst weise ich regelmäßig darauf hin, dass eine High End-Taschenlampe wie die Niwalker Nova MM20EB auch eine adäquate Energieversorgung benötigt – ich komme ja auch nicht auf die Idee, mein Auto mit Rapsöl zu betanken und mich dann zu wundern, dass es nicht die vom Hersteller versprochene Höchstleistung erzielt…

Im Ernst: Kommen Sie bitte nicht auf die Idee, eine Taschenlampe wie die Niwalker Nova MM20EB mit aufgefrischten ehemaligen Laptop-Akkus mit sagenhaften 5000 mAh Kapazität oder mehr (als Beispiel) zu betreiben, nur weil diese auf eBay für wenige Euro erhältlich sind, denn das wird jämmerlich in die Hose gehen! Ich spreche hier aus Erfahrung und empfehle unseren Kunden deshalb die von uns vertriebenen Marken Soshine und Efest, denn diese sind praxiserprobt (vor allem auch im Zusammenspiel mit Niwalker-Taschenlampen!) und spielen qualitativ ganz vorne mit. Wer das letzte an Leistung aus der Niwalker Nova MM20EB herauskitzeln möchte, dem empfehle ich Soshine 18650 3600 mAh Premium-Akkus – diese harmonieren perfekt mit dieser hochwertigen Taschenlampe, und wenn es eher IMR-Akkus sein sollen, dann rate ich zu Efest IMR 18650 3000 mAh-Akkus, um die Performance der Niwalker Nova MM20EB voll auszureizen.

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

Abschließend möchte ich noch auf einen Beitrag von mir verweisen, der zwar schon etwas älter ist, aber nach wie vor nichts von seiner Aktualität verloren hat. Wichtig: Meine Empfehlung bedeutet nicht, dass die Niwalker Nova MM20EB nur mit Akkus der von mir empfohlenen Marken Soshine und Efest funktioniert – es gibt natürlich auch zahlreiche andere Marken, die ebenfalls kompatibel zur MM20EB sind. Wenn ich aber eine Empfehlung ausspreche, dann basiert diese auf Praxiserfahrungen und meinen eigenen Tests. Der Vollständigkeit halber möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass wir in Kürze auch IMR-Akkus der Marke Shockli anbieten werden, die qualitativ ebenso hochwertig wie Efest-Akkus sind, doch dazu mehr im nächsten Review.

 

User Interface (UI)

Für die Nova MM20EB hat Niwalker nicht das UI der MM15MB übernommen, sondern jenes der kürzlich erschienen Nova MM20EB. Während die Leuchtmodi bei der Niwalker Nova MM15MB bei gedrücktem Seitenschalter durchgeschaltet wurden, läuft das bei der MM20EB etwas anders ab:

    1. Ein- und ausgeschaltet wird die MM20EB nach wie vor über den Seitenschalter

    2. Leuchtmodi werden ausgewählt bzw. weitergeschaltet, indem der Seitenschalter innerhalb einer Sekunde gedrückt wird – macht man das nicht, dann schaltet der nächste Klick die Lampe aus…

    3. Ein nettes Feature ist instant-on, d.h. bei ausgeschalteter Lampe kann der Turbo Mode aktiviert werden, wenn der Seitenschalter gedrückt und gehalten wird. So etwas kann z.B. für Selbstverteidgungszwecke nützlich sein, wenn man so etwas einsetzen möchte. An dieser Stelle möchte ich das jedoch nicht weiter vertiefen und verweise stattdessen auf einen Beitrag von mir zu diesem Thema.

    4. Das gleiche gilt für instant strobe: Bei ausgeschaltet Taschenlampe muss zweimal hintereinander der Seitenschalter gedrückt werden, um den Strobe Mode zu aktivieren

    5. Aus jedem regulären Leuchtmodus heraus können die hidden modes wie SOS und Beacon aufgerufen werden. Dazu ist ein Doppelklick auf den Seitenschalter erforderlich, ein weiterer Doppelklick aktiviert den nächsten hidden mode. Ein Einzelklick auf den Seitenschalter beendet diesen Betriebsmodus und schaltet die Lampe aus

    Für alle Leuchtmodi steht ein mode memory zur Verfügung, der nach dem Einschalten der Lampe den zuletzt verwendeten Level wieder herstellt; der mode memory gilt jedoch nicht für die hidden modes.

Auch beim Lockout Mode zur Transportsicherung bzw. Verhinderung des versehentlichen Einschaltens gibt es eine Änderung, die ebenso einfach wie effektiv ist. Bei der Niwalker Nova MM15MB musste dreimal hintereinander der Seitenschalter gedrückt werden, was von der Bedienung her nicht jedermanns Sache war. Bei der Nova MM20EB gestaltet sich das wesentlich einfacher, denn hier wird der Lockout Mode durch das Drehen des Lampenkopfes aktivert, um die Verbindung zur Energieversorgung zu unterbrechen. Umgekehrt funktioniert das natürlich auch, nur wird der Lampenkopf dann wieder zugedreht, um den Kontakt wieder herzustellen.

Abschließend möchte ich zum neuen UI sagen, dass es nach kurzer Zeit in Fleisch und Blut übergeht. Wenn man allerdings jahrelang eine Nova MM15 oder MM15MB verwendet hat und von dort gewohnt ist, dass die Leuchtmodi automatisch weiterschalten, wenn der Seitenschalter gedrückt gehalten wird, dann wird man möglicherweise etwas mehr Zeit für die Umstellung benötigen.

 

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

 

Laufzeiten und Lumen
Die Niwalker Nova MM20EB verfügt über fünf reguläre Leuchtmodi sowie Strobe und SOS, die versteckt untergebracht sind.

 
– L1: 20 ANSI-Lumen/120h
– L2: 70 ANSI-Lumen/35h
– L3: 400 ANSI-Lumen/10h
– L4: 1300 ANSI-Lumen/6,8h
– L5: 3500 ANSI-Lumen/1,5h

Sobald die Lampe im Turbo Mode (Level 5) zu heiß wird, schlägt die Temperaturkontrolle zu und schaltet automatisch auf Level 4 herunter, um eine Überhitzung der Lampe zu vermeiden.

 

Technische Details

  • 3 x CREE XP-L HI LED
  • Beschlagfreie ultraklare und kratzfeste Linse
  • Anodisierung nach HA Type III
  • Neu entwickelte Elektronik für ein Maximum an Laufzeit und Helligkeit
  • Lampenkörper aus strapazierfähigem Flugzeugaluminium
  • Verstärkte ultraklare Linse mit doppelseitiger Antireflex-Beschichtung
  • Energieversorgung: 3 x 18650-Akku, im Notbetrieb auch mit zwei 18650-Akkus bei verringerter Leistung
  • Temperaturregelung
  • Peak beam intensity: 120000 Lux
  • Wasserdicht nach IPX-8
  • Fünf Leuchtstufen, die über den Seitenschalter ausgewählt werden
  • Low voltage warning zeigt rechtzeitig an, wenn die Akkus erschöpft sind
  • Länge: 15,33 cm
  • Durchmesser Batterierohr: 4,92 cm
  • Durchmesser Lampenkopf: 6,4 cm
  • Gewicht: 410 Gramm (ohne Akkus)
  • Reichweite: ca. 700 Meter

 

Luxmessung

Die Luxmessung habe ich mit frisch geladenen Soshine 18650 3600 mAh– sowie Efest IMR 18650 3000 mAh-Akkus durchgeführt, da Niwalker die Verwendung von hochwertigen IMR-Akkus empfiehlt:

  • Soshine 18650 3600 mAh: ~118700 Lux@1m
  • Efest IMR 18650 3000: ~ 118900 Lux@1m

 

Video

Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Niwalker Nova MM20EB beim nächtlichen Einsatz.

Nightly video review Niwalker Nova MM20EB

 

Fazit

Mit der Nova MM20EB hat Niwalker einen praxisorientierten Allrounder released, der eine gelungene Mischung aus Flood und Throw bietet und mit maximal 3500 ANSI-Lumen keine Wünsche offen lässt, was die Helligkeit angeht. Hinzu kommt, dass dieses Modell mit nur drei 18650-Akkus betrieben wird und dadurch deutlich kompakter als beispielsweise die BK-FA02S ist, wobei sie mit dieser hinsichtlich der Helligkeit wiederum nicht ganz mithalten kann.

Ebenso wie die anderen Niwalker-Modelle bewegt sich die neue Nova MM20EB im High End-Bereich, was sich an der Verarbeitung und der Qualität widerspiegelt. Mit ihrer Reichweite von ca. 700 Metern, verbunden mit einer breitflächigen Ausleuchtung, ist die Niwalker Nova MM20EB vielseitig einsetzbar. Egal, ob für die Jagd, bei Rettungskräften, im polizeilichen Einsatz oder sonstigen Outdoor-Anwendungen: Die Niwalker Nova MM20EB wird diesen Anforderungen gerecht und bietet darüber hinaus noch ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis.

Gleichwohl ist es wie oben bereits erwähnt sehr wichtig, adäquate Akkus zu verwenden, denn andernfalls wird man an der MM20MB keine Freude haben. Billigakkus sorgen dann lediglich dafür, dass die Lampe entweder gar nicht erst leuchtet, weil die Akkus nicht genügend Strom liefern können, oder aber einzelne Level wie der Turbo Mode funktionieren nur teilweise oder auch gar nicht, was dann aber kein Problem mit der Lampe, sondern den Akkus geschuldet ist.

Review Niwalker Nova MM20EB

 

Bezugsquellen

Die Niwalker Nova MM20EB ist ab sofort in folgenden Shops verfügbar:

https://www.msitc-shop.com/taschenlampen/niwalker-mm20eb-extended-beam-3xxp-l-hi-3500-ansi-lumen-max/a-916/

https://www.taschenlampen-shop.com/taschenlampen/niwalker/63/niwalker-mm20eb-extended-beam-3xxp-l-hi-3500-ansi-lumen-max.

 

 

Quick Review: Niwalker Nova MM18III Prototype 10000 Lumen max.

Einführung

Da es sich einerseits wie bereits in der Überschrift erwähnt um ein Quick Review handelt (oder auf gut deutsch: ein Kurzreview) und ich zum anderen bereits Reviews zu den Vorgängern verfasst habe, möchte ich mich in diesem Review kürzer fassen und stattdessen auf die Neuerungen eingehen, die der Prototyp mitbringt. Vorsorglich möchte ich bereits an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die von mir ermittelten Luxwerte noch nicht den finalen Stand darstellen, denn erfahrungsgemäß optimiert Niwalker nochmal kräftig, bevor neue Modelle released werden.

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTANReview Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Eines kann ich an dieser Stelle jedoch jetzt schon versichern: Die Nova MM18III Prototype ist die leistungsstärkste Serientaschenlampe, die ich (Stand September 2016) bislang testen konnte. Schon die Niwalker Nova MM25MB ist mit 7600 ANSI-Lumen nicht von schlechten Eltern, aber die Niwalker Nova MM18III toppt mit 10.000 Lumen(!) sogar diese Lampe.

Bevor ich fortfahre, möchte ich noch darauf hinweisen, dass die technischen Spezifikationen des Prototyps sich bis zum Release noch ändern können.

 

What´s new?

Ich fasse es mal stichwortartig zusammen und gehe dann auf die Änderungen noch näher ein:

  • Vier LEDs statt drei wie beim Vorgänger
  • Tiefere Reflektoren für die XP-L HI-LEDs
  • Statt einer XM-L2-LED kommen zwei XP-L HI-LEDs zum Einsatz
  • Die Lampe ist etwas länger
  • Die Niwalker Nova MM18III Prototype verfügt über einen integrierten Charger, d.h. Akkus können dann direkt in der Lampe geladen werden

Dass nun zwei XP-L HI-LEDs zum Einsatz kommen, war mir auch neu, andererseits ist diese Entscheidung nur konsequent, denn dadurch konnte die Reichweite der Niwalker Nova MM18III nochmal deutlich gesteigert werden, und auch die Luxwerte (s.u.) sprechen eine deutliche Sprache.

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal deutlich betonen, dass die Niwalker Nova MM18(III) bereits von Anfang an ein einzigartiges Design besaß und dies nach wie vor der Fall ist – mir ist jedenfalls keine andere Taschenlampe bekannt, die in diesem kompakten Format die Vorteile eines Throwers und eines Flooders so gut miteinander kombinieren kann, wie es bei der Niwalker Nova MM18III der Fall ist

Das integrierte Ladegerät wird sicher auch viele Freunde finden. Ich bin ehrlich gesagt noch nicht dazu gekommen, es ausführlich zu testen, aber auch hier hat sich Niwalker Gedanken gemacht: Der Ladeport wird durch eine abschraubbare Metallscheibe geschützt, was ich persönlich für eine gute Lösung halte, denn sie wirkt deutlich stabiler als die eine oder andere Gummiabdeckung, die man andernorts bei Taschenlampen findet, die per USB-Anschluss geladen werden können.

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

 

Erste Eindrücke

Gleich das wichtigste vorab: Das User Interface hat sich nicht geändert, und das wird auch beim finalen Modell so sein. Ehrlich gesagt möchte ich an dieser Stelle auch keine lange Abhandlung über das optimale UI (User Interface) einer Taschenlampe schreiben, denn das ist ein Thema, über das man sich tagelang unterhalten könnte – was dem einen gefällt, ist für den anderen schlecht und vice versa.

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Ich sehe das mittlerweile ganz entspannt: Ein Hersteller muss sich an der großen Masse und nicht an den Wünschen einzelner Nerds orientieren, und deshalb finde ich es gut, dass Niwalker hier beim altbewährten UI bleibt, mit dem sich die LEDs nach wie vor separat schalten und damit auch miteinander kombinieren lassen. In Kombination mit verschiedenen Helligkeitsstufen ergeben sich nach wie vor mannigfaltige Lichtbilder und Einsatzmöglichkeiten – da ich das aber an dieser Stelle nicht erneut in epischer Breite behandeln möchte, verweise ich auf meine vorhergehenden Niwalker Nova MM18-Reviews.

Das integrierte Ladegerät ist aus meiner Sicht eine tolle Ergänzung und eine sinnvolle Erweiterung. Der Ladevorgang wird über die Seitenschalter signalisiert; da ich von Niwalker jedoch noch kein Manual erhalten habe, möchte ich dafür eine weitere Beschreibung schuldig bleiben, bis das finale Modell erscheint.

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Der altbekannte Tragegriff ist nach wie vor vorhanden. Sinn macht er meines Erachtens hauptsächlich dann, wenn man viel im Turbo Mode arbeitet, denn dann wird die Lampe – abhängig von den Umgebungsbedingungen – bereits nach zwei oder drei Minuten so heiß, dass man sie nicht mehr freiwillig in der Hand halten möchte, es seid denn, es ist Winter und man freut sich über einen Handwärmer.

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

 

Luxmessung

Mit frisch geladenen Soshine 18650 3600 mAh-Akkus habe ich folgende Werte gemessen:

a) XP-L HI: 91.000 Lux@1m

b) XHP-70: 21.000 Lux@1m

c) Kombiniert: ~107000 Lux@1m

Ich gehe wie eingangs erwähnt davon aus, dass das noch nicht das Ende der Fahnenstange ist, da Niwalker erfahrungsgemäß vor dem Release noch Optimierungen vornimmt.

 

Laufzeiten und Leuchtmodi

Da mir noch keine offiziellen Angaben vorliegen, bleibt dieser Abschnitt leer.

 

 

Video

Das Video aus der Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Niwalker Nova MM18III beim nächtlichen Einsatz:

Nightly video review Niwalker Nova MM18III Prototype

 

 

Vorläufiges Fazit

Ja, was soll sich hier noch groß sagen? Selbst wenn es sich “nur” um den Prototyp handelt: Die Niwalker Nova MM18III ist definitiv eine Ausnahmelampe, die ganz weit vorne mitspielt. Mir ist wie gesagt keine andere Taschenlampe bekannt, die Flood und Throw dermaßen gut in einer Taschenlampe vereint, und das mit einem durchdachten User Interface und einer kompakten Form – von der unglaublichen Helligkeit einmal ganz zu schweigen.

Natürlich wird es für Mitbewerber ein leichtes sein, mit noch mehr Lumen aufzutrumpfen, aber das durchdachte Design, die Kombination der LEDs und das UI der MM18III dürfte schwerlich zu kopieren sein, und wenn doch, dann ist das aus meiner Sicht ein Zeichen dafür, dass Niwalker alles richtig gemacht hat.

Das endgültige Fazit folgt mit meinem Review zur finalen Niwalker Nova MM18III.

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Bezugsquelle

Die Niwalker Nova MM18III wird voraussichtlich ab Anfang Dezember 2016 in folgenden Shops erhältlich sein:

Abonnieren Sie uns auf Facebook, um keine Produktankündigung zu verpassen:

Review: Niwalker Nova MM25MB 3 x XHP70 7600 ANSI-Lumen max.

 

Einführung

Obwohl man speziell zur Niwalker Nova-Serie eigentlich nicht mehr viel erzählen muss, möchte ich dennoch vorab ein paar einleitende Sätze verlieren, bevor es ans eigentliche Review geht. Bislang habe ich die Niwalker Nova MM25MB als designierten Nachfolger der Nova MM15(MB) betrachtet, aber nachdem ich mittlerweile die Gelegenheit hatte, mich eingehend mit der Niwalker Nova MM25MB zu beschäftigen, weiche ich von dieser Ansicht ab, denn die Unterschiede zwischen Nova MM25MB und der MM15(MB)-Modelle sind dann meines Erachtens doch zu groß, um die Niwalker Nova MM25MB als Weiterentwicklung der MM15(MB) zu bezeichnen.

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

Warum das aus meiner Sicht so ist, werde ich im folgenden noch ausführlich erläutern. Vorab möchte ich aber an dieser Stelle jetzt schon festhalten, dass Niwalker mit der Nova MM25MB abermal ein weiteres “Lichtmonster” erschaffen hat, das einem den Atem hinsichtlich der produzierten Helligkeit raubt, aber dazu später mehr.

 

What´s new?

Obgleich ich die Nova MM25MB wie gesagt mittlerweile nicht mehr als Nachfolger der Nova MM15MB betrachte, sondern als eigenständiges Modell einstufe, so möchte ich dennoch kurz die Unterschiede zwischen diesen beiden Modellen schildern:

– Die MM25MB bietet im Turbo Mode nun maximal 7600 ANSI-Lumen, die MM15MB erzielte im Turbo Mode 6800 ANSI-Lumen
– Die MM25MB kommt mit einem neuen Design daher, den Tragegriff gibt es nicht mehr
– Das 1/4″-Gewinde ist verschwunden
– Der Lockout Mode wurde geändert, er wird nun nicht mehr länger über den Seitenschalter aktiviert/deaktiviert
– Statt sechs Leuchtstufen gibt es nur noch fünf
– Es kommen drei XHP70-LEDs anstelle von zwei XHP70-LEDs zum Einsatz
– Die Reichweite wurde auf 300 Meter gesteigert
– Die MM25MB verfügt über einen neuen Seitenschalter
– Neuer Akkukäfig
– Neues Holster

 

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

Links: Nova MM25MB, rechts: Nova MM15MB

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Verpackung und Zubehör

Was einem als erstes ins Auge sticht, ist die neue Verpackung, in der die Niwalker Nova MM25MB ausgeliefert wird. War man von den MM15-Modellen die schwarze Box gewohnt, so wird die Nova MM25MB nun in einer deutlich kleineren Schachtel ausgeliefert. Der Grund dafür wird schnell ersichtlich, denn das Zubehör ist technisch bedingt nicht mehr so umfangreich wie bei der Nova MM15MB – es fehlt nämlich der Henkel, der bislang als optionaler Tragegriff montiert werden konnte. Ich kenne Kunden, die dieses Feature gerne genutzt haben, aber mir persönlich war der Griff immer etwas zu klein, um die Lampe damit längere Zeit entspannt halten zu können.

Wie auch immer: Die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, und neben dem Henkel musste auch das Stativgewinde weichen. Last but not least gibt es nun auch ein neues, offenes Holster, ein Lanyard wird nach wie vor mitgeliefert. Komplettiert wird der Lieferumfang durch Ersatz-O-Ringe sowie eine deutsche und englische Bedienungsanleitung.

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

 

Erster Eindruck

Mit der Niwalker Nova MM25MB hält auch ein neues Design Einzug, das mir ehrlich gesagt recht gut gefällt. Es ist schlicht und funktional, einzig und allein der Wegrollschutz dürfte etwas besser ausgeprägt sein. Da die Lampe aber tailstandfähig ist, halte ich das auch nicht für besonders tragisch.

Designmäßig sind die Nova MM15MB und die Nova MM25MB komplett unterschiedlich. Die Nova MM25MB ist nicht nur etwas länger als die Nova MM15MB, sie hat zusätzlich auch einen etwas ausgeprägteren Lampenkopf, denn immerhin beherbergt sie ja auch mittlerweile drei statt nur zwei CREE XHP70-LEDs. Auch der Seitenschalter wurde modifiziert und lässt sich nun auch bei Dunkelheit etwas besser ertasten. Die Low Voltage-Anzeige ist noch vorhanden, allerdings in anderer Form, als es noch bei der Niwalker Nova MM15MB der Fall war, denn der Seitenschalter blinkt nun deutlich weniger, um nicht zusagen erst mal gar nicht. In der Bedienungsanleitung wird leider nicht erwähnt, ab welchem Akkupegel über den Seitenschalter signalisiert wird, dass die Akkukapazität geringer wird, deshalb werde ich da nochmal bei Niwalker nachhaken.

Noch kurz ein Wort zum Seitenschalter: Ich kann aufgrund vieler Kundenrückmeldungen sagen, dass der Seitenschalter der Nova MM15MB ein hervorragendes Beispiel dafür war, dass man es tatsächlich kaum jemanden zur vollständigen Zufriedenheit recht machen kann. Der eine fand das Blinken des Schalters störend, der andere hätte ihn gerne etwas erhöht gehabt und und und.

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

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Auf das geänderte User Interface (UI) gehe ich noch ausführlicher ein, an dieser Stelle möchte ich es dabei bewenden lassen, dass es anders aussieht als das der Nova MM15MB. Last but not least ist nun auch das Akkumagazin nicht mehr fix mit der Lampe verbunden, sondern kann wie bei den größeren Modellen Niwalker Vostro BK-FA01S und BK-FA02S zum Bestücken mit Akkus entnommen werden.

Nach wie vor verfügt auch die Niwalker Nova MM25MB über einen temperaturgesteuerten fallback, d.h. abhängig von verschiedenen Faktoren wie Umgebungstemperatur usw. dauert es länger oder kürzer, bis eine Betriebstemperatur erreicht wird, die ein Herunterschalten auf Level 4 erzwingt. Im Gegensatz zu ähnlichen Taschenlampen funktioniert das aber nicht zeitgesteuert nach kurzer Zeit (60-90 Sekunden), sondern wirklich erst nach mehreren Minuten – von Kunden habe ich die Rückmeldung bekommen, dass die Nova MM15MB teilweise bis zu drei oder vier Minuten im Turbo Mode lief, bevor heruntergeschaltet wurde.

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Verarbeitung

Die Nova MM25MB bewegt sich ganz klar auf dem High End-Niveau, das man von Niwalker erwartet. Ich habe nichts an meiner Testlampe entdeckt, das zu Unmut führen könnte. Für Leute mit etwas größeren Händen dürfte die Verlängerung der MM25MB eher willkommen sein, der Tragekomfort wird dadurch deutlich erhöht. Auch am Gewinde gibt es nichts auszusetzen, das läuft sauber und quietschfrei.

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Größenvergleich

Der obligatorische Größenvergleich mit meinen Referenzlampen Niwalker Nova MM15MB und Lumapower STRIVE RX darf natürlich nicht fehlen. Außerdem gibt es dieses Mal noch einen Größenvergleich mit Taschenlampen aus der Niwalker-Familie.

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Von links nach rechts: Niwalker Nova MM25MB, Lumapower STRIVE RX und Niwalker Nova MM15MB

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Von links nach rechts: Niwalker Vostro BK-FA01S, Niwalker Nova MM25MB und Niwalker Vostro BK-FA02S

 

Da ich schon öfter gefragt wurde, ob ich nicht auch mal Größenvergleiche mit Messern machen könnte, komme ich diesem Wunsch gerne nach und mache in Zukunft jeweils auch noch einen Größenvergleich mit Foldern der Marke Harnds, die wir vertreiben. Auf dem Fotos ist das Modell Harnds Black Mamba zu sehen.

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

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Akkuempfehlung

Ich habe mir vorgenommen, diesen Abschnitt in Zukunft immer in meinen Reviews unterzubringen, vor allem bei High End-Taschenlampen. Um es abzukürzen: Regelmäßig bekomme ich Anfragen von Kunden, die sich eine hochwertige Taschenlampe gegönnt haben und sich dann wundern, weshalb diese mit No-Name-Akkus von eBay für 1,50 Euro nicht richtig oder gar nicht funktioniert. Nicht umsonst weise ich regelmäßig darauf hin, dass eine High End-Taschenlampe wie die Niwalker Nova MM25MB auch eine adäquate Energieversorgung benötigt – ich komme ja auch nicht auf die Idee, mein Auto mit Rapsöl zu betanken und mich dann zu wundern, dass es nicht die vom Hersteller versprochene Höchstleistung erzielt…

Im Ernst: Kommen Sie bitte nicht auf die Idee, eine Taschenlampe wie die Niwalker Nova MM25MB mit aufgefrischten ehemaligen Laptop-Akkus mit sagenhaften 5000 mAh Kapazität (als Beispiel) zu betreiben, nur weil diese auf eBay für wenige Euro erhältlich sind, denn das wird jämmerlich in die Hose gehen! Ich spreche hier aus Erfahrung und empfehle unseren Kunden deshalb die von uns vertriebenen Marken Soshine und Efest, denn diese sind praxiserprobt (vor allem auch im Zusammenspiel mit Niwalker-Taschenlampen!) und spielen qualitativ ganz vorne mit. Wer das letzte an Leistung aus der Niwalker Nova MM25MB herauskitzeln möchte, dem lege ich die Soshine 18650 3600 mAh Premium-Akkus nahe – diese harmonieren perfekt mit dieser hochwertigen Taschenlampe, und wenn es eher IMR-Akkus sein sollen, dann rate ich zu Efest IMR 18650 3000 mAh-Akkus, um die  Leistungsfähigkeit der Niwalker Nova MM25MB voll auszureizen.

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

Abschließend möchte ich noch auf einen Beitrag von mir verweisen, der zwar schon etwas älter ist, aber nach wie vor nichts von seiner Aktualität verloren hat. Wichtig: Meine Empfehlung bedeutet nicht, dass die Niwalker Nova MM25MB nur mit Akkus der von mir empfohlenen Marken Soshine und Efest funktioniert – es gibt natürlich auch zahlreiche andere Marken, die ebenfalls kompatibel zur MM25MB sind. Wenn ich aber eine Empfehlung ausspreche, dann basiert diese auf Praxiserfahrungen und meinen eigenen Tests.

 

 

User Interface (UI)

Für die Nova MM25MB hat Niwalker nicht das UI der MM15MB übernommen, sondern etwas neues kreiert. Während die Leuchtmodi bei der Niwalker Nova MM15MB bei gedrücktem Seitenschalter durchgeschaltet wurden, läuft das bei der MM25MB etwas anders ab:

1. Ein- und ausgeschaltet wird die MM25MB nach wie vor über den Seitenschalter

2. Leuchtmodi werden ausgewählt bzw. weitergeschaltet, indem der Seitenschalter innerhalb einer Sekunde gedrückt wird – macht man das nicht, dann schaltet der nächste Klick die Lampe aus…

3. Ein nettes Feature ist instant-on, d.h. bei ausgeschalteter Lampe kann der Turbo Mode aktiviert werden, wenn der Seitenschalter gedrückt und gehalten wird. So etwas kann z.B. für Selbstverteidgungszwecke nützlich sein, wenn man so etwas einsetzen möchte. An dieser Stelle möchte ich das jedoch nicht weiter vertiefen und verweise stattdessen auf einen Beitrag von mir zu diesem Thema.

4. Das gleiche gilt für instant strobe: Bei ausgeschaltet Taschenlampe muss zweimal hintereinander der Seitenschalter gedrückt werden, um den Strobe Mode zu aktivieren

5. Aus jedem regulären Leuchtmodus heraus können die hidden modes wie SOS und Beacon aufgerufen werden. Dazu ist ein Doppelklick auf den Seitenschalter erforderlich, ein weiterer Doppelklick aktiviert den nächsten hidden mode. Ein Einzelklick auf den Seitenschalter beendet diesen Betriebsmodus und schaltet die Lampe aus

Für alle Leuchtmodi steht ein mode memory zur Verfügung, der nach dem Einschalten der Lampe den zuletzt verwendeten Level wieder herstellt; der mode memory gilt jedoch nicht für die hidden modes.

Auch beim Lockout Mode zur Transportsicherung bzw. Verhinderung des versehentlichen Einschaltens gibt es eine Änderung, die ebenso einfach wie effektiv ist. Bei der Niwalker Nova MM15MB musste dreimal hintereinander der Seitenschalter gedrückt werden, was von der Bedienung her nicht jedermanns Sache war. Bei der Nova MM25MB gestaltet sich das wesentlich einfacher, denn hier wird der Lockout Mode durch das Drehen des Lampenkopfes aktivert, um die Verbindung zur Energieversorgung zu unterbrechen. Umgekehrt funktioniert das natürlich auch, nur wird der Lampenkopf dann wieder zugedreht, um den Kontakt wieder herzustellen. 

Abschließend möchte ich zum neuen UI sagen, dass es nach kurzer Zeit in Fleisch und Blut übergeht. Wenn man allerdings jahrelang eine Nova MM15 oder MM15MB verwendet hat und von dort gewohnt ist, dass die Leuchtmodi automatisch weiterschalten, wenn der Seitenschalter gedrückt gehalten wird, dann wird man möglicherweise etwas mehr Zeit für die Umstellung benötigen.

 

Laufzeiten und Lumen

Ich hatte eingangs erwähnt, dass die Nova MM25MB nicht mehr über sechs, sondern nur noch über fünf Leuchtmodi verfügt. Bedingt durch eine weitere LED und einen dadurch höheren Energieverbrauch haben sich auch die Laufzeiten geändert:

 

  • Strobe
  • SOS
  • Beacon
  • Level 5: 7600 ANSI-Lumen (Turbo)/2 Stunden
  • Level 4: 2700 ANSI-Lumen (High)/2 Stunden 30 Minuten
  • Level 3: 1127ANSI-Lumen/7 Stunden
  • Level 2: 148 ANSI-Lumen/50 Stunden
  • Level 1: 36 ANSI-Lumen/350 Stunden

 

Sobald die Lampe im Turbo Mode (Level 5) zu heiß wird, schlägt die Temperaturkontrolle zu und schaltet automatisch auf Level 4 herunter, um eine Überhitzung der Lampe zu vermeiden. 

 

Technische Details

  • 3 x CREE XHP70 LED
  • Beschlagfreie ultraklare und kratzfeste Linse
  • Anodisierung nach HA Type III
  • Neu entwickelte Elektronik für ein Maximum an Laufzeit und Helligkeit
  • Lampenkörper aus strapazierfähigem Flugzeugaluminium
  • Verstärkte ultraklare Linse mit doppelseitiger Antireflex-Beschichtung
  • Energieversorgung: 4 x 18650-Akku
  • Temperaturregelung
  • Peak beam intensity: 22.500 cd
  • Wasserdicht nach IPX-8
  • Fünf Leuchtstufen, die über den Seitenschalter ausgewählt werden
  • Low voltage warning zeigt rechtzeitig an, wenn die Akkus erschöpft sind
  • Länge: 12,9 cm
  • Durchmesser Batterierohr: 5,2 cm
  • Durchmesser Lampenkopf: 6,4 cm
  • Gewicht: ca. 530 Gramm (mit Akkus), ca. 390 Gramm ohne Akkus
  • Reichweite: ca. 300 Meter

   

Luxmessung

Die Luxmessung habe ich mit frisch geladenen Soshine 18650 3600 mAh– sowie Efest IMR 18650 3000 mAh-Akkus durchgeführt, da Niwalker die Verwendung von hochwertigen IMR-Akkus empfiehlt:

  • Soshine 18650 3600 mAh: ~22200 Lux@1m
  • Efest IMR 18650 3000: ~ 22100 Lux@1m

 

Video

Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Niwalker Nova MM25MB beim nächtlichen Einsatz. Wer dieses Video mit dem zur Nova MM15MB vergleicht, wird den Unterschied zwischen der maximalen Helligkeit schnell erkennen.

Nightly video review Niwalker Nova MM25MB

 

Beamshots

In diesem Review gibt es was neues, nämlich Indoor Beamshots. Natürlich ist es weitaus spannender, eine Lampe wie die Niwalker Nova MM25MB draußen zu sehen, aber die Indoor Beamshots zeigen zumindest weitere Aspekte wie Helligkeit, Beamcharakter usw., die man auf den Outdoor Beamshots wiederum vielleicht nicht so gut erkennen kann.

 

a) Outdoor

Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Beamshots

 

 

b) Indoor (von oben nach unten Level 1-5)

Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Beamshots

Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Beamshots

Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Beamshots

Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Beamshots

 

Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Beamshots

 

 

 

 

Fazit

Niwalker war damals einer der Vorreiter im Bereich der High End-Taschenlampen im Coladosen-Format und wird mit der Nova MM25MB erneut seinem Ruf als Hersteller von leistungsfähigen Taschenlampen im Premium-Segment gerecht. Man glaubt kaum, was die kompakte Nova MM25MB an Output produziert, und dennoch hat Niwalker mit einer maximalen Leuchtleistung von 7600 ANSI-Lumen die Messlatte erneut höher gelegt. Fakt ist, dass die Niwalker Nova MM25MB Stand September 2016 definitv zu den hellsten Taschenlampen in der Kompaktklasse zählt.

Wer eine High End-Taschenlampe im Premium-Segment sucht, kann bei der Nova MM25MB bedenkenlos zuschlagen. Gleichwohl ist es wie oben bereits erwähnt sehr wichtig, adäquate Akkus zu verwenden, denn andernfalls wird man an der MM25MB keine Freude haben. Billigakkus sorgen dann lediglich dafür, dass die Lampe entweder gar nicht erst leuchtet, weil die Akkus nicht genügend Strom liefern können, oder einzelne Level wie der Turbo Mode funktionieren nur teilweise oder auch gar nicht, was dann aber kein Problem mit der Lampe, sondern den Akkus geschuldet ist.

Ob sich der Kauf einer Niwalker Nova MM25MB für Besitzer eines Modells aus der MM15-Serie lohnt, muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden. Wenn eines der Hauptkriterien die maximale Helligkeit ist, dann kann diese Frage jedoch mit einem klaren “Ja” beantwortet werden, denn die Helligkeitsunterschiede sind deutlich sichtbar.

 

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

 

Bezugsquellen

Die Niwalker Nova MM25MB ist ab sofort in folgenden Shops verfügbar:

https://www.msitc-shop.com/taschenlampen/niwalker-nova-mm25mb-monster-bright-3-x-xhp70-7600-ansi-lumen-max/a-915/

https://www.taschenlampen-shop.com/taschenlampen/niwalker/61/niwalker-nova-mm25mb-monster-bright-3-x-xhp70-7600-ansi-lumen-max.

MSITC Video Review Lumapower STRIVE RX und Zubehör

In diesem Video stelle ich das Zubehör für die Lumapower STRIVE RX vor. Für die STRIVE RX und für das Vorgängermodell STRIVE gibt es folgende Add-Ons, welche die Lumapower STRIVE RX zu einer äußerst vielsetigen und flexiblen Taschenlampe machen:

Lumapower STRIVE RX und Zubehör

 

– 26650/18650-Akkurohr für den wechselweisen Betrieb mit verschiedenen Akkuformaten

– Diffusor

– Farbfilter (rot, grün und blau)

– Tele Force Kit (Kleiner Thrower-Lampenkopf)

– Turbo Force Head (Großer Thrower-Lampenkopf, noch nicht verfügbar)

Lumapower-Taschenlampen sind in unseren Shops erhältlich:

https://www.msitc-shop.com

https://www.taschenlampen-shop.com

https://www.msitc-shop.com/taschenlampen/lumapower-strive-rx-xm-l2-cool-white-1000-lumen-max-rechargeable/a-904/

https://www.taschenlampen-shop.com/taschenlampen/lumapower/56/lumapower-strive-rx-xm-l2-u3-cool-white-950-lumen-max.-rechargeable