Shockli-Akkus ab November 2016 im MSITC Shop und Taschenlampen-Shop erhältlich

Der Markt für IMR- und Lithium-Ionen-Akkus ist heutzutage nahezu unüberschaubar. Chinesische Online-Shops, aber auch Marktplätze wie eBay und Amazon quellen über vor Angeboten. Hier ist allerdings auch große Vorsicht geboten, denn speziell Nachbauten von Ultrafire-Akkus, die überdies noch mit völlig unrealistischen mAh-Angaben glänzen, genießen generell einen sehr schlechten Ruf.

Aus diesem Grund sollte man sich beim Kauf von hochwertigen Akkus auf bekannte Marken konzentrieren, die nicht nur ein hohes Maß an Qualität, sondern auch an Sicherheit bieten. Vertreter dieser Kategorie sind beispielsweise Efest und Keeppower, aber auch Hersteller wie Shockli. Shockli produziert qualitativ hochwertige und leistungsstarke IMR- und Lithium-Ionen-Akkus, die sich hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit nicht hinter anderen bekannten Marken verstecken müssen.

Vergleichen Sie selbst die Messungen von anerkannten Experten wie HKJ mit den Werten anderer Marken, und Sie werden schnell feststellen, dass Shockli-Akkus auf jeden Fall in der gleichen Liga wie beispielsweise Efest oder Keeppower spielen. Shockli IMR-Akkus haben darüber hinaus noch den Vorteil, dass sie etwas kompakter als vergleichbare Akkus sind und deshalb auch problemlos in Taschenlampen verwendet werden können, bei denen andere IMR-Akkus aufgrund der Länge nicht in das Akkurohr hineinpassen.

Messungen bzw. Reviews von Shockli-Akkus gibt es hier:

IMR- und Lithium-Ionen-Akkus von Shockli sind ab November 2016 in folgenden Shops erhältlich:

https://www.msitc-shop.com
https://www.taschenlampen-shop.com

Poser-Taschenlampen vs. professionelle Taschenlampen

Da ich regelmäßig Anfragen zu “Poser-Taschenlampen” erhalte und um meine Meinung zu derartigen Taschenlampen gebeten werde, bietet es sich an, das in einem Artikel zu tun. Wer mit dem Begriff Poser-Taschenlampe nichts anfangen kann: darunter verstehe ich hauptsächlich kompakte Taschenlampen, die primär dafür entwickelt wurden, an der Grenze des physikalisch und technisch machbaren zu operieren und dabei einen möglichst hohen Lumen-Output zu erzeugen (in der Regel über 1000 Lumen). Grundsätzlich ist daran nichts verkehrt, ich möchte aber gerne einige Punkte aufgreifen, weil diese potentiellen Käufern oftmals nicht bewusst oder bekannt sind.

Erklären möchte ich das anhand des folgenden Beispiels: Stellen Sie sich vor, Sie fahren ein Auto, das auf der Autobahn eine Spitzengeschwindigkeit von 300 Stundenkilometern erreicht. Nehmen wir an, die Autobahn wäre frei und Sie könnten die Geschwindigkeit voll ausfahren – wären Sie dann nicht enttäuscht, wenn die Höchstgeschwindigkeit bereits nach zwei Kilometern auf die Hälfte reduziert werden würde?

Oder noch besser: Wenn der Motor des Fahrzeugs gar nicht für diese Dauerbelastung entwickelt worden wäre und Sie im worst case bereits nach wenigen Monaten einen Motorschaden hätten, weil der Motor schlichtweg für diese Höchstgeschwindigkeit gar nicht ausgelegt ist?

Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder sind Sie ein ausgebuffter Profi und wissen um dieses potentielle Risiko (und nehmen es in Kauf!), oder aber Sie hören zum ersten Mal davon, weil der Herstellers des Fahrzeugs Ihnen das natürlich nicht von vornherein auf die Nase bindet, denn schließlich möchte er sein Auto ja verkaufen.

Was hat das nun mit Taschenlampen zu tun? Ganz einfach: Das Beispiel mit dem Fahrzeug lässt sich nahezu 1:1 mit kleinen Abweichungen auch auf Taschenlampen übertragen. Nehmen wir z.B. die Manker E14, die mit einem 18350- bzw. 16340-Akku je nach verbauter LED laut Hersteller 1600 Lumen erzeugt. Ob diese Angabe stimmig ist oder nicht, lasse ich mal dahingestellt, aber die Manker E14 ist für mich das Paradebeispiel für eine Taschenlampe, die für den professionellen Einsatz aus meiner Sicht untauglich ist:

1. Die Hitzeentwicklung im Turbo Mode mit 1600 Lumen ist dermaßen hoch, dass sich die ganze Taschenlampe bereits nach kurzer Zeit so erhitzt, dass man sie kaum noch in der Hand halten kann. Je nach Umgebungstemperatur (Sommer/Winter) kann das schneller oder langsamer gehen, es passiert aber auf jeden Fall.

2. Um eine Überhitzung vermeiden, regeln viele Taschenlampen zwar zeit- oder temperaturgesteuert die Leuchtstufe herunter, aber die regelmäßige thermische Einwirkung auf alle Komponenten wie Elektronik, LED und Akku verlängert die Lebensdauer auch nicht wirklich.

3. Das bezieht sich auf alle Taschenlampen, die ähnlich wie die Manker E14 maximale Leistung für einen sehr begrenzten Zeitraum liefern: Das ist zwar nett, um andere zu beeindrucken, aber für den professionellen Einsatz nicht brauchbar. Bei Einsätzen von Rettungskräften bekomme ich immer wieder zu hören, dass eine lange Laufzeit deutlich wichtiger ist als maximale Leuchtkraft für einen kurzen Zeitraum, denn eine Rettungshundestaffel beispielsweise ist bei der Suche nach vermissten Personen einfach deutlich länger unterwegs. Um das noch zu ergänzen: Das Beispiel mit der Manker lässt sich auch problemlos auf größere Taschenlampen übertragen, das Prinzip bleibt das gleiche.

Zusammenfassend lässt sich aus meiner Sicht folgendes sagen: Viele Hersteller bauen heutzutage Taschenlampen, die – und das ist meine persönliche Meinung – nur bedingt praxistauglich sind. Jemand, der sich schon länger mit dem Thema Taschenlampen auseinandersetzt, weiß das – man kann aber nicht davon ausgehen, dass jeder Käufer einer solchen Poser-Taschenlampe auch wirklich weiß, auf was er sich da einlässt.

Um abends mal kurz vom Balkon zu leuchten oder für den Hundespaziergang mögen Taschenlampen wie die Manker E14 ja noch ausreichend sein, für den professionellen Einsatz sind sie es aber definitiv nicht. Oder, um abschließend nochmal einmal den Bogen zum Vergleich Auto/Taschenlampe zu bekommen: Welches Auto dürfte eine höhere Lebenserwartung haben? Das, welches normal gefahren wird oder jenes, das permanent an die Grenzen der Physik und Technik gebracht wird? Diese Frage möge sich jeder selbst beantworten – für Taschenlampen gilt übrigens genau das gleiche…

Produktupdate: Lumapower D-mini VX2 MKII und D-mini EX2 MKII

Fans von kompakten und leistungsstarken Taschenlampen dürften im wahrsten Sinne des Wortes ihre helle Freude an den aktualisierten Modellen Lumapower D-mini VX2 MKII und Lumapower D-mini EX2 MKII haben. Dank eines überarbeiteten Treibers und einer neuen, effizienteren Optik hat Lumapower die Leistungsdaten dieser beiden kompakten Taschenlampen aus der 16340-Klasse um einen ordentlichen Schritt nach vorn optimiert.

Zur Veranschaulichung habe ich nachfolgend die Messwerte eingefügt, die mir von Lumapower zur Verfügung gestellt wurden. Alle Messungen wurden mit einem 16340-Akku durchgeführt.

1. Luxmessung@1m:

 

a) Vorgängermodell EX2/VX2

  • D-mini EX2 : 14250 Lux
  • D-mini VX2 : 13250 Lux

b) Aktualisierte Modelle EX2 MKII und VX2 MKII

  • Upgrade EX2 : 26250 Lux
  • Upgrade VX2 : 23000 Lux

 

2. Reichweite

 

a) Vorgängermodell EX2/VX2

  • D-mini EX2 : 239 Meter
  • D-mini VX2 : 230 Meter

b) Aktualisierte Modelle EX2 MKII und VX2 MKII

  • Upgrade EX2 : 324 Meter
  • Upgrade VX2 : 303 Meter

In diesen Messungen wurde der als Zubehör für die EX2/VX2 erhältliche Turbo Force Head noch gar nicht berücksichtigt. Wenn jedoch die Effizienz der Lampen mit den regulären Lampenköpfen bereits derart gesteigert werden konnte, dann ist davon auszugehen, dass sich die Reichweite mit dem Turbo Force Head bei den kampfwertgesteigerten Modellen Lumapower D-mini VX2 MKII und Lumapower D-mini EX2 MKII nochmal drastisch erhöhen lässt.

Abschließend möchte ich noch anmerken, dass Lumapower mit dieser Produktpflege eindrucksvoll unter Beweis stellt, dass auch “ältere” Taschenlampenmodelle mit aktuellen Modellen mithalten können, wenn man sie permanent weiterentwickelt. Außerdem ist Lumapower nach wie vor einer der wenigen Hersteller, die dank eines ausgeklügelten Lego-Systems den einfachen Austausch von Komponenten wie Akkurohren oder Lampenköpfen ermöglichen, ohne dass gleich eine neue Taschenlampe gekauft werden muss, wie es bei anderen Herstellern der Fall ist.

Die aktualisierten Modelle Lumapower D-mini VX2 MKII und Lumapower D-mini EX2 MKII sind voraussichtlich ab 22.04.16 im MSITC Shop verfügbar.

März-Angebot im MSITC Shop: Keeppower-Akkus zu stark reduzierten Preisen

Bis zum 15. März 2015 bieten wir Akkus von Keeppower zu deutlich reduzierten Preisen an, z.B.:

  • 2er-Pack Keeppower 18650 2600 mAh statt 25,90 Euro nur noch 18,60 Euro!*
  • 2er-Pack Keeppower 14500 800 mAh statt 17,90 Euro nur noch 10,40 Euro!*
  • 2er-Pack Keeppower 16340 700 mAh statt 16,90 Euro nur noch 9,90 Euro!*

https://www.msitc-shop.com/?ActionCall=WebActionArticleSearch&Params[SearchParam]=keeppower

* zzgl. Versand und nur, solange Vorrat reicht. Das Angebot ist gültig bis 15. März 2015.

Qualitätsakkus von Brillipower im Vergleich mit anderen Marken

Da ich häufiger die Frage gestellt bekomme, ob Brillipower-Akkus qualitativ auch gut und vergleichbar mit anderen Marken sind, möchte ich das an dieser Stelle gerne ausführlicher beantworten.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Lithium-Ionen-Akkus von Brillipower spielen für mich qualitativ ganz vorne mit und müssen den Vergleich mit anderen etablierten Marken wie Keeppower nicht scheuen. Generell gilt in diesem Zusammenhang: Ich empfehle unseren Kunden nichts, das ich nicht auch selber verwenden würde. Dazu gehören für mich natürlich auch qualitativ hochwertige und geschützte Lithium-Ionen-Akkus, in diesem Fall von Brillipower.

MTE D-2, Brillipower-Akkus 005

Wer könnte einen Akku besser beurteilen und testen als HKJ? Wem das nichts sagt: HKJ steht für Henrik K. Jansen, einer Koryphäe im Bereich Akkus und Ladegeräte. Die meisten Hersteller stellen HKJ Muster ihrer Ladegeräte und/oder Akkus für einen Test zur Verfügung, da sie genau wissen, welche Durchschlagskraft ein offizieller Test hat, der von Henrik durchgeführt wurde. Es kam auch schon des öfteren vor, dass ein Hersteller sein Produkt nachgebessert hat, nachdem sich im Test Verbesserungspotential gezeigt hat.

Selbstverständlich hat HKJ auch von mir Samples von Brillipower-Akkus in den Formaten 18650, 26650, 14500 und 16340 erhalten. Kein einziger Akku wurde als schlecht bewertet, das Gegenteil war der Fall, wie jedermann selber nachlesen kann – ich verlinke dazu exemplarisch auf die Tests der Brillipower 18650 2600- und 3400 mAh-Akkus:

Test Brillipower 18650 2600 mAh:

http://lygte-info.dk/review/batteries2012/Brillipower%2018650%202600mAh%20%28Black%29%20UK.html

Test Brillipower 18650 3400 mAh:

http://lygte-info.dk/review/batteries2012/Brillipower%2018650%203400mAh%20%28Black%29%20UK.html

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Brillipower wie bereits erwähnt den Vergleich mit anderen etablierten Namen nicht scheuen muss. Aus diesem Grund werden wir in Zukunft auch verstärkt auf Brillipower-Akkus setzen und unser Portfolio um weitere Akku-Formate von Brillipower erweitern.

Ab sofort im MSITC Shop verfügbar: Efest Xsmart 3.7V smart charger Einschachtladegerät

Neu im MSITC Shop ist der preiswerte Efest Xsmart-Einzelschachtlader, der zum kleinen Preis den Einstieg in die Welt der Lithium-Ionen-Akkus ermöglicht und alle wichtigen Akku-Formate laden kann:

Im Lieferumfang enthalten sind ein Aufbewahrungsbeutel, ein 220V-Netzteil sowie ein USB-Kabel und eine Bedienungsanleitung. Das Efest Xsmart-Ladegerät ist ein idealer Begleiter, wenn es um ein kompaktes Ladegerät für Lithium-Ionen-Akkus für unterwegs oder um einzelne Akkus in diversen Formaten geht. Der eingelegt Akkutyp wird automatisch erkannt, der Ladestrom (500 mA/1000 mAh) wird vom Ladegerät entsprechend selbständig ausgewählt. Mit Hilfe des integrierten USB-Anschlusses ist das Laden von externen Geräten wie Smartphones möglich, wenn ein voller Akku eingelegt ist.

Darüber glänzt das Efest Xsmart mit einer sehr simplen Bedienung und bietet darüber hinaus Schutz vor Überspannung und Kurzschlüssen, außerdem ist ein Verpolungsschutz integriert.

MSITC Taschenlampen-Ratgeber 2.0 verfügbar

Sie sind von den Fachbegriffen bei der Recherche nach der richtigen Taschenlampe erschlagen und sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr? Dann greifen Sie doch einfach auf den MSITC Taschenlampen-Ratgeber 2.0 zurück, in dem alles rund um das Thema Taschenlampen wie Energieversorgung oder die verschiedenen Typen von Taschenlampen (Thrower, Flooder, Allrounder usw.) auch für Laien leicht verständlich erläutert wird.

Laden Sie sich den MSITC Taschenlampen-Ratgeber 2.0 noch heute kostenlos als PDF-Datei herunter und profitieren Sie von unserer jahrelangen Erfahrung bei der Beratung zur Wahl der richtigen Taschenlampe und des passenden Zubehörs wie Ladegerät und hochwertige Akkus.

 

MSITC-Logo-4

Review: Lumapower IncenDio V3X Model 2014

 

Einführung

Mein letztes Review zur Lumapower IncenDio stammt aus dem Jahr 2011, und da sich mittlerweile einiges hinsichtlich der Entwicklung getan hat und die IncenDio V3X (so der aktuelle Produktname) nun in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich ist, habe ich beschlossen, ein neues Review zu erstellen, in dem ich auch näher auf das optional erhältliche Zubehör eingehe.

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 042

Bevor es losgeht, möchte ich noch kurz was zu den Namenskonventionen von Lumapower sagen. Die  IncenDio V3 ist eine EDC-Taschenlampe, die es schon seit vielen Jahren gibt und die von Lumapower in mehr oder weniger regelmäßigen Intervallen “kampfwertgesteigert” wird.

Das waren in der Vergangenheit manchmal nur Kleinigkeiten, bei der IncenDio V3X ist es hingegen ein größeres Update – so hat sie beispielsweise einen neuen Treiber spendiert bekommen, doch dazu später mehr. Jede Änderung hat sich in der Vergangenheit in der Änderung des Produktnamens widergespiegelt, und so gab es u.a. die IncenDio V3, die IncenDio V3+ oder aber auch die IncenDio V3U.

Demgemäß heißt nun das aktuelle Modell 2014 IncenDio V3X und bietet wie gesagt eine Menge neuer und interessanter Features, auf die ich im Laufe dieses Reviews weiter eingehen möchte.

Last but not least gibt es die IncenDio V3X nun in folgenden Ausführungen, so dass für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte:

1. IncenDio V3X Cool White mit XP-G2 R5-LED

2. IncenDio V3X Limited Edition mit XM-L2-LED

3. IncenDio V3X Neutral White mit XP-G R4-LED

 

 

Verpackung und Zubehör

Hier zeigen sich schon die ersten Unterschiede gegenüber älteren IncenDio-Modellen. Während diese noch in der “alten” Verpackung in Form einer Plastik-Verkaufsverpackung ausgeliefert wurden, verwendet Lumapower mittlerweile die gleiche Plastikbox für die IncenDio, wie sie auch bei der Lumapower CT One oder der D-mini VX2 zum Einsatz kommt.

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Ich persönlich finde die neue Plastikbox nicht nur deutlich besser, sie sorgt nunmehr auch für deutlich weniger Irritationen. Es kam in der Vergangenheit nämlich des öfteren vor, dass Kunden meinten, sie hätte das falsche Modell erhalten, weil Lumapower nämlich sowohl für die normale IncenDio als auch für die IncenDio Limited Edition dieselbe Verpackung mit derselben Aufschrift verwendete und nur der Inhalt ein anderer war.

Aus diesem Grund hatte ich Lumapower gebeten, auch für die IncenDio eine Verpackung zu verwenden, die auf einen Blick erkennen lässt, welches Modell sich darin verbirgt. Gesagt, getan: Seit einiger Zeit wird die IncenDio V3 deshalb auch in einer Plastikbox mit einem entsprechenden Aufkleber ausgeliefert. Zwar ist die Box nicht wasserdicht, sondern nur spritzwassergeschützt, aber dennoch eignet sie sich auch prima für den Transport von Akkus oder Batterien.

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 003

 

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 004

 

Der Standardlieferumfang fällt bereits recht üppig aus:

  • O-Ringe
  • Holster
  • Lanyard
  • Bedienungsanleitung
  • Abnehmbarer Clip
  • Schwarze Endgummikappe
  • Befestigungsring zur Anbringung an Schlüsselring o.ä.
  • Aufsteckdiffusor
  • Pinzette

Doch damit nicht genug: Es gibt noch weiteres optional erhältliches Zubehör für die Lumapower IncenDio V3X. Wer beispielsweise seine IncenDio V3X mit 18650-Akkus betreiben möchte, kann dies mit der I-65 Battery Expansion Tube tun, die es entweder einzeln oder mit einem anderen Lampenkopf (Turbo Force Head) als GT All-in-1 Upgrade Kit gibt.

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Mit dem GT All-in-1 Upgrade Kit lässt sich darüber hinaus die IncenDio V3X im Handumdrehen in einen Mini-Thrower verwandeln, der mit dem Turbo Force Head eine deutlich höhere Reichweite als mit dem Standard-Lampenkopf erzielt – der Unterschied ist im wahrsten Sinne des Wortes sehenswert…

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Natürlich kann man den Turbo Force Head mit der IncenDio V3X verwenden, ohne dafür noch zusätzlich das Batterierohr auf 18650-Betrieb umbauen zu müssen. Damit erhält man dann einen der kompaktesten Mini-Thrower, die ich kenne. Mit dem GT All-in-1 Upgrade Kit lässt sich die Lumapower IncenDio V3X recht flexibel umrüsten, was für EDC-Taschenlampen keine Selbstverständlichkeit ist.

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What´s new?

Wie ich eingangs schon erwähnte, gibt es auch bei der IncenDio V3X einige technische Neuerungen. Mit die wichtigste davon ist aus meiner Sicht, dass sie eine neue Engine bzw. den neu entwickelten Treiber der D-mini VX2 erhalten hat. Hier wurde nicht nur die Bestromung geändert, sondern auch die maximal möglichen Lumen: Die reguläre IncenDio V3X mit XP-G2 R5-LED erreicht nun maximal 500 Lumen bei Betrieb mit einem 16340-Akku, während sie als IncenDio V3U 350 Lumen in der höchsten Leuchtstufe erreichte.

Auch die IncenDio V3X Limited Edition mit XM-L2-LED strahlt nun einen Tick heller, und zwar mit nunmehr 610 Lumen im Vergleich zur Lumapower IncenDio V3U Limited Edition mit max. 580 Lumen und XM-L-LED.

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Links IncenDio V3X mit SMO-Reflektor, recht IncenDio V3U mit OP-Reflektor

Außerdem besitzt die Lumapower IncenDio V3X nun einen SMO-Reflektor anstelle eines OP-Reflektors und bietet damit noch etwas mehr Reichweite; der Unterschied zwischen OP- und SMO-Reflektor ist deutlich sichtbar und spiegelt sich auch in den Luxwerten nieder. Gleichwohl gilt, dass die Lumapower IncenDio V3X (und das gilt für alle drei Modelle) nur bei 16340-Betrieb zur Höchstleistung aufläuft. Der Betrieb mit CR123A-Primärzellen ist zwar auch möglich, damit erreicht die Lampe jedoch nicht die maximale Helligkeit (IncenDio V3X = 250 Lumen max., IncenDio V3X Limited Edition = 380 Lumen max.)

Aus diesem Grund empfehle ich unseren Kunden auch stets den Betrieb der IncenDio V3X mit einem 16340-Akku, um die volle Leistung zu erreichen.

 

 

Erster Eindruck

Wenn ich die aktuelle Lumapower IncenDio V3X mit der IncenDio V3 aus meinem “alten” Review vergleiche, dann hat sich rein äußerlich auf den ersten Blick nicht sehr viel getan, deshalb gibt es auch an dieser Stelle nicht allzu viel zu sagen. An der grünen GITD-Endschaltergummikappe scheiden sich hin und wieder die Geister – dem einen gefällt es, dem anderen nicht. Das ist aber weiter kein Beinbruch, da diese grüne Gummikappe durch eine im Lieferumfang enthaltene schwarze Gummikappe ausgetauscht werden kann.

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Die IncenDio V3X kann schon seit jeher den Wünschen des Anwenders gut angepasst werden, indem z.B. der hintere Ring durch einen mit Öse ersetzt werden, der dann die Befestigung der Lampe an einem Schlüsselbund oder ähnlichem erlaubt. Ich für meinen Teil habe meine IncenDio V3U immer in der Jackentasche dabei, sie lässt sich alternativ auch noch im mitgelieferten Holster tragen, das von der Qualität her in Ordnung geht und sich entweder am Gürtel oder auch anderweitig befestigen lässt.

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Verarbeitung

Hier gibt es aus meiner Sicht nichts auszusetzen. Die Anodisierung ist fehlerfrei aufgebracht, und die Lampe lässt sich ohne große Kraftanstrengung auf- und zuschrauben; gleichwohl dürften die Gewinde durchaus etwas mehr Schmiere vertragen. Der Umbau mit Komponenten aus dem GT All-In-One Upgrade Kit lässt sich schnell und problemlos bewerkstelligen.

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User Interface

Die Bedienung der IncenDio V3X folgt einem simplen Muster; ein- und ausgeschaltet wird die Lampe, indem der Clicky am Lampenende komplett durchgedrückt wird. Durch sanftes Drücken des Clickies bis zur Hälfte werden die vier Leuchtmodi der Reihe nach umgeschaltet, und dank Mode Memory steht der zuletzt gewählte Leuchtmodus nach dem Einschalten sofort wieder zur Verfügung.

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 025

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Im Gegensatz zu anderen Taschenlampen, die per Clicky am Lampenende bedient werden, ist der Clicky der IncenDio V3X eher etwas schwergängiger, d.h.man muss etwas fester auf den Clicky drücken, um die Lampe ein- oder auszuschalten oder die Leuchtmodi zu wechseln. Ich betrachte das jedoch nicht als Nachteil, da auf diese Art und Weise das versehentliche Einschalten der IncenDio V3X in der Jacken- oder Hosentasche so gut wie ausgeschlossen ist.

 

Smart UI-Funktion

Eine weitere Besonderheit der Lumapower IncenDio V3X ist die sog. Smart UI-Funktion: Was zunächst wie ein Marketing-Schlagwort klingt, ist in Wahrheit ein interessantes Merkmal einiger Lumapower-Lampen. Neben den üblichen vier Leuchtmodi mit Memoryfunktion (der zuletzt eingestellte Modus wird gespeichert und nach dem Einschalten wieder verwendet) bietet die IncenDio V3X auch die Möglichkeit, eine beliebige Helligkeitseinstellung zu fixieren und diese abzuspeichern.

In der Praxis funktioniert das wie folgt: Die Lampe muss für mindestens eine Sekunde oder länger an sein, um den Speichermodus vorzubereiten. Nun kann man die IncenDio V3X ausschalten und innerhalb einer Sekunde viermal den Clicky betätigen, um die Helligkeitseinstellung zu speichern; diese ist nun fix einprogrammiert und wird solange verwendet, bis vom Single Mode wieder in den Standard-Modus mit vier Betriebsarten gewechselt wird.

Der Wechsel funktioniert übrigens genau gleich: Lampe ausschalten, wieder viermal innerhalb einer Sekunde den Clicky betätigen und schon läuft die IncenDio V3 wieder im Normalbetrieb.

 

Leuchtmodi und Laufzeiten

  • Level 1: 500 Lumen (100%) (V3X, V3X Limited Edition = 610 Lumen)
  • Level 2: 145 Lumen (40%)
  • Level 3: 35 Lumen (15%)
  • Level 4: 5 Lumen (5%)
  • 8,5-250 Lumen bei Betrieb mit CR123A-Batterie (3V) (IncenDio V3X)
  • 8,5-380 Lumen bei Betrieb mit CR123A-Batterie (3V) (IncenDio V3X Limited Edition)
  • 5-500 Lumen bei Betrieb mit 16340-Akku (3.7V) (V3X, V3X Limited Edition = 610 Lumen)
  • 100 Minuten im High Mode, 2000 Minuten im Low Mode (Level 4)

 

Größenvergleich

Auch in diesem Review gibt es wieder den obligatorischen Größenvergleich mit meinen Referenzlampen Niwalker Nova MM15 und Lumapower Signature LX:

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 020

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 021

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 022

Von links nach rechts: Niwalker Nova MM15 (Prototyp #2), Lumapower IncenDio V3X und Lumapower Signature LX

 

Technische Details

  • Taktischer Forward Clicky mit Smart UI-Funktion
  • Vier digital geregelte Modi
  • Kein Strobe- und SOS-Modus!
  • Bei Verwendung der Smart UI-Funktion merkt sich die Lampe den zuletzt eingestellten Level und behält diesen bei
  • Hochmoderne und energieeffiziente CREE XP-G2 R5 LED sorgt für optimale Lichtausbeute
  • O-Ringe am Lampenkopf
  • SMO-Reflektor
  • Spezielle Linse mit Anti-Reflex-Beschichtung
  • Type III-Anodisierung
  • Länge: 8,0 cm, Durchmesser des Lampenkörpers: 2,15 cm
  • Gewicht: 38 Gramm (ohne Batterie)
  • Betrieb mit 1 x CR123A, 1 x RCR123A 3V oder 1 x 16340 3.7V möglich (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • Betrieb mit I-65 Battery Tube Extender optional auch mit 18650-Akku möglich

 

Pro und Contra

+ Mittels I-65 Battery Tube oder GT All-In-One Upgrade Kit flexibel erweiterbar (Mini-Thrower, Betrieb mit 18650-Akku)

+ Neue Engine

+ Umfangreiches Zubehör im Lieferumfang enthalten

– Gewinde dürften etwas besser geschmiert sein

 

 

Luxmessung

Hier habe ich die nachfolgenden Werte ermittelt; für die Luxmessung  kam ein frisch geladener Keeppower-Akku (16340) zum Einsatz. Der erste Wert bezieht sich auf eine Messung mit dem Standardlampenkopf, bei der zweiten Messung kam der Turbo Force Head aus dem GT All-in-One Upgrade Kit zum Einsatz.

  • Messung mit Standardlampenkopf: 3100 Lux@1m
  • Messung mit Turbo Force Head: 11400 Lux@1m

 

Beamshots

Alle folgenden Beamshots wurden mit einem frisch geladenen 16340-Akku aufgenommen, und da die Outdoor-Beamshots meiner Meinung nach nicht das komplette Lumenspektrum der IncenDio V3X wiedergeben, gibt es auch noch Indoor-Beamshots in allen vier Leuchtmodi.

Outdoor mit Standardlampenkopf (High Mode)

Lumapower IncenDio V3X High Standard Head

Lumapower IncenDio V3X High Standard Head

Lumapower IncenDio V3X High Standard Head

Outdoor mit Turbo Force Head (High Mode)

Lumapower IncenDio V3X High Turbo Force Head

Lumapower IncenDio V3X High Turbo Force Head

Lumapower IncenDio V3X High Turbo Force Head

Indoor mit Standardlampenkopf (von Low nach High)

Lumapower IncenDio V3X Low

Lumapower IncenDio V3X Medium

Lumapower IncenDio V3X Higher

Lumapower IncenDio V3X High

Indoor mit Turbo Force Head (von Low nach High)

Lumapower IncenDio V3X Low TFH

Lumapower IncenDio V3X Medium TFH

Lumapower IncenDio V3X Higher TFH

Lumapower IncenDio V3X High TFH

 

Fazit

Entgegen dem heute üblichen Trend bei vielen Taschenlampen-Herstellern, in regelmäßigen Abständen und am Besten im Monatstakt neue (EDC-)Taschenlampen auf den Markt zu werfen, die sich hauptsächlich durch noch mehr Helligkeit voneinander unterscheiden, schwimmt Lumapower hier gegen den Strom. Zum einen wird die IncenDio-Serie schon seit Jahren regelmäßig einer Produktpflege unterzogen, und zum anderen bietet die IncenDio V3X deutlich mehr Umbaumöglichkeiten als die meisten mir bekannten Modelle in diesem Segment von anderen Anbietern.

Nach wie vor halte ich die Lumapower IncenDio V3X deshalb für eine sehr interessante EDC-Taschenlampe, und das nicht nur, weil sie mich schon seit langer Zeit nahezu täglich begleitet. Sie bietet aus meiner Sicht ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis, da der Lieferumfang kaum Wünsche offen lässt und die Lampe darüber hinaus genügend Helligkeit für die meisten Anwendungsbereiche bietet.

Hinzu kommt, dass viele Lumapower-Komponenten untereinander austauschbar sind und beim Kauf einer neuen Lumapower-Taschenlampe weiter verwendet werden können. Das ist auch bei der IncenDio V3X der Fall, denn das Batterierohr lässt sich auch mit der Lumapower CT One verwenden.

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 057

 

 

Bezugsquelle

Die Lumapower IncenDio V3X ist mitsamt Zubehör im MSITC Shop erhältlich.

Review: Lumapower D-mini VX2 Pocket Rocket XM-L2 650 OTF-Lumen max.

 

Einführung

Bereits die erste Ausgabe der Lumapower D-mini VX war ein echter kleiner Kraftprotz für die Hosentasche, und mit der überarbeiteten und neuen Version D-mini VX2 hat Lumapower dieser Lampe neben der Möglichkeit der modularen Erweiterbarkeit natürlich auch wieder Neuerungen angedeihen lassen. Welche das im einzelnen sind und was die neue Lumapower D-mini VX2 sonst noch zu bieten hat, werde ich in diesem Review näher vorstellen.

Review Lumapower CT One und D-mini VX2 133

 

Verpackung und Zubehör

Ausgeliefert wird die Lumapower D-mini VX2 nicht in der bekannten Lumapower-Verpackung, sondern in einem schwarzen Plastikcase, das zwar spritzwassergeschützt, aber nicht wasserdicht ist. Nichtsdestotrotz gefällt mir die Box, da neben der Lampe auch noch weiteres Zubehör wie beispielsweise Akkus oder Batterien hineinpassen.

Review Lumapower CT One und D-mini VX2 081

Review Lumapower CT One und D-mini VX2 082

Im Lieferumfang enthalten sind:

  • O-Ringe
  • Lanyard
  • Bedienungsanleitung
  • Schwarze Endgummikappe

Review Lumapower CT One und D-mini VX2 087

Ein Holster findet man nicht in der Verpackung, und soweit mir bekannt ist, wird es auch keines geben.

 

Erster Eindruck

Zunächst möchte ich kurz auf die Neuerungen eingehen. Da wäre zum einen eine aktuelle und moderne XM-L2-LED, die nun gute 650 OTF-Lumen im Ultra Mode (höchste Leuchtstufe) liefert. Zum anderen wurde der Lampenkopf inkl. Reflektor überarbeitet; die D-mini VX2 ist dadurch im Vergleich zum Vorgängermodell D-mini VX etwas kompakter geworden, da der Lampenkopf insgesamt schmaler wurde. Nichtsdestrotztrotz erzielt die Lumapower D-mini VX2 auch mit diesem Standardlampenkopf recht ordentliche Leistungen hinsichtlich Helligkeit und Reichweite, doch dazu gleich mehr.

Review Lumapower CT One und D-mini VX2 086

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Last but not least wurde der D-mini VX2 ein neuer Treiber mit höherer Effizienz spendiert, der für einen geregelten Betrieb der Lampe mit optimalen Laufzeiten sorgt. Die höchste Helligkeit erzielt die Lumapower D-mini VX2 bei Betrieb mit einem 16340-Akku.

Farblich hat sich gegenüber dem Vorgängermodell nicht viel getan, denn auch bei der D-mini VX2 kommt eine schwarze Anodisierung nach HA III zum Einsatz.

 

 

Verarbeitung

Die Verarbeitung der D-mini VX2 bietet aus meiner Sicht keinen Grund zur Klage. Ausgestattet mit O-Ringen, sauber geschnittenen Gewinden und einer ordentlichen Anodisierung bringt die D-mini VX2 alles mit, was eine qualitativ hochwertige Taschenlampe besitzen sollte. Wie bei vielen Lumapower-Lampen üblich, ist die Endschaltergummikappe nachleuchtend, d.h. man kann die Lumapower D-mini VX2 auch bei Dunkelheit gut lokalisieren, und wem das nicht gefällt, der kann die GITD-Endschalterkappe durch eine mitgelieferte in schwarz austauschen.

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Eine Besonderheit der D-mini VX2 ist übrigens der silberne Ring am Lampenkopf. Dieser signalisiert nämlich, dass es sich um eine Lampe mit “normaler” LED handelt. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen laut Lumapower noch weitere D-mini VX2-Modelle auf den Markt kommen, die dann beispielsweise mit einem Infrarot- oder UV-Modul bestückt sind und dann eine andere Markierung tragen werden; so lässt sich gleich auf Anhieb erkennen, mit was für einem LED-Typ die Lampe bestückt ist.

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User Interface

Mit einem taktischen Forward Clicky lassen sich die vier Leuchtmodi bequem auswählen, und darüber hinaus bietet die D-mini VX2 das bereits vom Vorgänger bekannte Smart UI.

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Was zunächst wie ein Marketing-Schlagwort klingt, ist in Wahrheit ein interessantes Merkmal einiger Lumapower-Lampen: Neben den üblichen vier Leuchtmodi mit Memoryfunktion (der zuletzt eingestellte Modus wird gespeichert und nach dem Einschalten wieder verwendet) bietet die D-mini VX2 auch die Möglichkeit, eine beliebige Helligkeitseinstellung zu fixieren und diese abzuspeichern.

In der Praxis funktioniert das wie folgt: Die Lampe muss für mindestens eine Sekunde oder länger an sein, um den Speichermodus vorzubereiten. Nun kann man die D-mini VX2 ausschalten und innerhalb einer Sekunde viermal den Clicky betätigen, um die Helligkeitseinstellung zu speichern; diese ist nun fix einprogrammiert und wird solange verwendet, bis vom Single Mode wieder in den Standard-Modus mit vier Betriebsarten gewechselt wird.

Umgekehrt funktioniert das übrigens genau gleich: Lampe ausschalten, wieder viermal innerhalb einer Sekunde den Clicky betätigen und schon läuft die Lumapower D-mini VX2 wieder im Normalbetrieb.

Blinkmodi wie SOS und Strobe fehlen der D-mini VX2 übrigens komplett, was ich aber eher als Vorteil sehe.

 

Besonderheiten

Ich hatte eingangs erwähnt, dass die Lumapower D-mini VX2 auch wieder modular erweiterbar ist. Dieses Lumapower-Lego hat aus meiner Sicht entscheidende Vorteile:

  • Hohe Wirtschaftlichkeit: Es muss keine komplett neue Lampe gekauft werden, um beispielsweise den Betrieb mit einem 18650-Akku zu realisieren oder noch mehr Reichweite zu erhalten, sondern die D-mini VX2 kann relativ kostengünstig aufgerüstet werden
  • Individuell erweiterbar: Eine Reichweite von mehr als 200 Meter ist erforderlich? Kein Thema, einfach den mitgelieferten Lampenkopf abschrauben und den optional erhältlichen Turbo Force Head aufschrauben, und schon hat man eine wesentlich höhere Reichweite, und zwar über 400 Meter. Dank dieser Flexibilität lässt sich die Lumapower D-mini VX2 schnell und einfach an diverse Einsatzszenarien anpassen

Im Standardbetrieb wird die Lumapower D-mini VX2 mit einer CR123A-Primärzelle oder einem 16340-Akku betankt. Bedingt durch den neuen Treiber zeigt die D-mini VX2 nun selbst beim Betrieb mit kleinen Zellen eine deutlich längere Laufzeit, als es noch beim Vorgängermodell der Fall war. Wer ein Optimum an Laufzeit aus der D-mini VX2 herauskitzeln will, kommt jedoch um die Batterierohrverlängerung D-65v für den Betrieb mit einem 18650-Akku nicht umhin – diese wird einfach anstelle des normalen Batterierohrs auf die Lampe geschraubt und erlaubt dann längere Laufzeiten.

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Hervorragend pimpen lässt sich die D-mini VX2 auch, was den Lampenkopf angeht. Dieser lässt sich nämlich durch den als Zubehör erhältlichen Turbo Force Head ersetzen und verdoppelt die Reichweite der Lampe auf über 400 Meter. Selbstverständlich lässt sich auch alles zusammen kombinieren (D-65v plus Turbo Force Head), und wer bereits eine D-65v Battery Tube Extension und/oder einen Turbo Force Head für die D-mini EX2 sein eigen nennt, kann diese Teile auch mit der Lumapower D-mini VX2 verwenden. Wichtig: Der Turbo Force Head für die D-mini VX ist nicht kompatibel zur D-mini VX2!

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Leuchtmodi und Laufzeiten

  • Vier Leuchtstufen: Low, Medium, High und Ultra
  • Output 1: 7,5 OTF-Lumen bis 375 OTF-Lumen (max.) mit CR123A-Primärzelle (3.0V)
  • Output 2: 9,5 OTF-Lumen bis 650 OTF-Lumen (max.) mit 16340-Akku 3.7V
  • Insgesamt 100 Minuten auf Stufe Ultra, nach 50 Minuten sinkt die Leuchtleistung auf 50% ab, nach weiteren 50% Minuten beträgt die Leuchtleistung noch 2%
  • 3000 Minuten auf Stufe Low (CR123A-Primärzelle)

 

Größenvergleich

Auch in diesem Review gibt es wieder den obligatorischen Größenvergleich mit meinen Referenzlampen Niteye EYE30 und Lumapower Signature LX:

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Von links nach rechts: Niteye EYE30, Lumapower D-mini VX2, und Lumapower Signature LX

 

Technische Details

  • CREE XM-L2 U2 LED
  • Vier Leuchtmodi
  • Max. 650 OTF-Lumen
  • SMO-Reflektor
  • 200 Meter Reichweite (Herstellerangabe)
  • Energieversorgung: 1 x CR123A, 1 x RCR123A/16340 oder 1 x 18650 (mit D-65v-Batterierohrverlängerung. Achtung: Lampe darf bei Verwendung von D-65v nur mit 18650-Akku betrieben werden!)
  • Länge: 10,75 cm
  • Gewicht: 101 Gramm (Standardbatterierohr, ohne Akku)
  • Anodisierung nach HA Type III
  • Material: T6061-Flugzeugaluminium
  • Smart User Interface (UI): Ultra > High > Med > Low 
  • Tactical Lock
  • Doppelseitig beschichtete beschlagfreie Linse
  • Forward Clicky
  • Thread-lock design
  • Durchmesser Lampenkopf: 3,9 cm
  • Durchmesser Lampenkörper:  2,45 cm
  • Wasserdicht nach IPX-8
  • Schwarz

 

Pro und Contra

+ Universelle Energieversorgung

+ Möglichkeit, verschiedene Batterierohre und Extender von anderen Lumapower-Taschenlampen zu verwenden

+ Effizienter und neu entwickelter Treiber, der sich an die jeweilige Energiequelle optimal anpasst

– Kein Holster im Lieferumfang

 

Luxmessung

Hier habe ich die nachfolgenden Werte ermittelt; für die Luxmessung  kam ein frisch geladener Keeppower-Akku zum Einsatz.

  • 1 x 16340-Akku: 12470 Lux@1m (Standardlampenkopf)
  • 1 x 16340-Akku: 20130 Lux@1m (Turbo Force Head)

 

Beamshots

Alle Beamshots wurden mit einem frisch geladenen 16340-Akku aufgenommen. Zuerst folgen die Bilder mit dem Standardlampenkopf, danach ist die D-mini VX2 mit Turbo Force Head zu sehen.

Standardlampenkopf

D-mini VX2 High Mode

D-mini VX2 High Mode

D-mini VX2 High Mode

Turbo Force Head

D-mini VX2 High Mode TFH

D-mini VX2 High Mode TFH

D-mini VX2 High Mode TFH

 

Video

Das folgende Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Lumapower D-mini VX2 im  praktischen Einsatz mit beiden Lampenköpfen (Standard u. Turbo Force Head) bei Nacht:

Lumapower D-mini VX2 nightly video review

 

Fazit

Mit der D-mini VX2 bleibt Lumapower der Tradition der “Pocket Rocket” treu und hievt mit einem aktualisierten technischen Unterbau (XM-L2-LED, neuer Treiber und Lampenkopf/Reflektor) eine erprobte EDC-Taschenlampe auf den momentanen Stand der Taschenlampen-Technik. Durch den schmaleren Lampenkopf ist die D-mini VX2 auf jeden Fall deutlich hosentaschenkompatibler als beispielsweise die Lumapower D-mini EX2.

Bedingt durch die Erweiterungsmöglichkeiten ist auch die D-mini VX2 ein kleiner Tausendsassa. Die Wandlungsfähigkeit reicht zwar nicht ganz an die Möglichkeiten der IncenDio V3U heran, ist aber für die meisten Einsatzbereiche aus meiner Sicht mehr als ausreichend. Hinzu kommt, dass Lumapower die Kompatibilität zu bereits vorhandenen Komponenten wie der D-65v Battery Tube Extension oder dem Turbo Force Head beibehalten hat, denn wer dieses Zubehör bereits besitzt, kann es auch mit der D-mini VX2 verwenden und spart sich dadurch neue Investitionen.

Auch was die Helligkeiten und Laufzeiten angeht, hat Lumapower dank eines neuen Treiber deutlich nachgelegt. So beträgt beispielsweise die Laufzeit mit einer CR123A-Batterie 3000 Minuten auf Stufe Low, was ich für einen recht ordentlichen Wert halte.

Eine gute Figur macht die Lumapower D-mini VX2 überall dort, wo kleine Maße und große Helligkeit bzw. lange Laufzeiten gefragt sind. Egal, ob bei der abendlichen oder morgendlichen Hunderunde in der dunklen Jahreszeit, beim Geocaching, Wandern, Camping oder sonstigen Outdoor-Aktivitäten: Die Reichweite dürfte auch mit dem regulären Lampenkopf für viele Anwendungsbereiche ausreichend sein, und wer seine Lampe wirklich richtig pimpen möchte, kann dies mit dem Turbo Force Head und der D-65v Battery Tube Extension tun – im Video zur D-mini VX2 sieht man die Unterschiede zwischen normalem Lampenkopf und Turbo Force Head deutlich.

 

Bezugsquelle

Die Lumapower D-mini VX2 ist im MSITC Shop erhältlich.

Review: Lumapower CT One XM-L2 580 Lumen max.

 

Einführung

Mit der CT One (CT = Compact Technical) hat Lumapower eine sehr interessante Taschenlampe auf den Markt gebracht, die mit Merkmalen aufwarten kann, die andere Hersteller nicht im Portfolio haben. Die Lumapower CT One ist kein Lumenkraftprotz mit mehreren tausend Lumen, sondern wird vom Hersteller als kompakte taktische Lampe positioniert.

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Technisch betrachtet ist sie mit maximal 580 Lumen und einer XM-L2-LED jedenfalls auf der Höhe der Zeit. Obgleich die Lumapower CT One für den Betrieb mit Lithium-Ionen-Akkus vom Typ 14500 optimiert wurde, ist sie hinsichtlich der Energieversorgung ein kleiner Tausendsassa, denn sie lässt sich außer mit 14500-Akkus auch noch mit Batterien bzw. Akkus betreiben, doch dazu später mehr.

 

Verpackung und Zubehör

Ausgeliefert wird die Lumapower CT One nicht in der bekannten Lumapower-Verpackung, sondern in einem schwarzen Plastikcase, das zwar spritzwassergeschützt, aber nicht wasserdicht ist. Nichtsdestotrotz gefällt mir die Box, da neben der Lampe auch noch weiteres Zubehör wie beispielsweise Akkus oder Batterien hineinpassen.

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Im Lieferumfang enthalten sind:

  • O-Ringe
  • Lanyard
  • Bedienungsanleitung
  • Abnehmbarer Clip
  • Schwarze Endgummikappe
  • Befestigungsringe zur Anbringung an Schlüsselring o.ä.

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Ein Holster findet man nicht in der Verpackung, laut Lumapower wird jedoch an einem passenden Holster gearbeitet. Was für alternative Befestigungsmöglichkeiten es (nicht nur) für die Lumapower CT One gibt, zeige ich noch weiter unten.

Apropos Zubehör: Ich greife hier ein wenig voraus, aber da es an dieser Stelle auch passt, möchte ich es hier nicht unerwähnt lassen – voraussichtlich im Oktober 2013 wird die E65 Battery Extension Tube als Zubehör lieferbar sein, also ein Batterierohr, mit dem die CT One dann auch mit einem 18650-Akku betrieben werden kann.

 

Erster Eindruck

Schick, würde ich sagen. Wenngleich die mit einer GITD-Gummikappe ausgestatteten Schalter vielleicht nicht jedermanns Geschmack treffen, so sind sie auf jeden Fall praxistauglich. Im Gegensatz zu Lampen mit Seitenschalter, die mit einer schwarzen Gummikappe versehen sind, leuchten diese nämlich in der Dunkelheit, was das Auffinden der Schalter deutlich erleichtert – das gilt inbesondere für den Seitenschalter.

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Als Farbe kommt hier nicht das klassische Schwarz zum Einsatz, sondern ein grauer Farbton, der auch bei anderen Lumapower-Taschenlampen wie der LM32 oder der IncenDio V3U Verwendung findet. Ich erwähne das deshalb ausdrücklich, weil dieses kompatible Farbschema noch in einem anderen Zusammenhang wichtig ist, doch dazu gleich mehr.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Lampen im Kompaktsegment ist die Lumapower CT One mit einem SMO-Reflektor ausgestattet, der eine etwas höhere Reichweite als ein OP-Reflektor erlaubt. In Kombination mit der XM-L2-LED und der höchsten Leuchtstufe ist die Reichweite für eine so kompakte Lampe aus meiner Sicht ganz ordentlich, aber Wunder darf man natürlich angesichts des kleinen Reflektors auch nicht erwarten – man erkennt zwar beim Whitewall-Beamshot einen Spot, aber dennoch hat die CT One eher ein flutiges Lichtbild.

Noch ein Wort zur Materialstärke: Die Lumapower CT One ist etwas schwerer als vergleichbare Taschenlampen, was der robusten Konstruktion geschuldet ist. Ohne das Thema näher vertiefen zu wollen, eignet sich die CT One auch hervorragend als Kubotan.

 

 

Verarbeitung

Hier gibt es aus meiner Sicht nichts auszusetzen. Die Anodisierung ist fehlerfrei aufgebracht, und die Lampe lässt sich ohne große Kraftanstrengung auf- und zuschrauben, da das Gewinde ausreichend gefettet ist. Die Ausstattung mit Bezel und Tailcap aus silber verleiht der Lumapower CT One einen eleganten Touch. Darüber hinaus ist die Wandstärke des Lampenkörpers – wie oben schon erwähnt – neben der gesamten Verarbeitungsqualität so beschaffen, dass die CT One sicher auch härtere Einsätze klaglos übersteht.

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User Interface

Beim User Interface der CT One hat Lumapower das Rad nicht neu erfunden, sondern auf bewährtes zurückgegriffen, und zwar auf das sog. Smart Switch-Konzept der MRV SideKick IV.

Ein- und ausgeschaltet wird die Lumapower CT One mittels Clicky am Lampenende, und die Auswahl der einzelnen Leuchtmodi erfolgt über den Seitenschalter. Im Gegensatz zu Modellen wie MRV SideKick III-Ultra oder Signature GX/LX sind reguläre Leucht- und Blinkmodi jedoch getrennt voneinander untergebracht und per Smart Switch erreichbar.

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Smart Switch bietet zwei Hauptmodi, die als Mode A und Mode B bezeichnet werden. Innerhalb dieser Hauptmodi gibt es nun weitere Modi, die schnell erreicht werden können. Während Mode A Zugriff auf die regulären Leuchtmodi in verschiedenen Abstufungen erlaubt, beinhaltet Mode B die Blinkmodi.

Demgemäß wird die Lumapower CT One wie folgt bedient:

1. Ein- und ausschalten der Lampe erfolgt über den Clicky am Lampenende

2. Die beiden Hauptmodi werden aktiviert, indem der Seitenschalter für zwei Sekunden gedrückt gehalten wird

3. Wenn ein Hauptmodus (Mode A oder Mode B) aktiviert wurde, können die einzelnen Modi durch schnelles Drücken des Seitenschalters selektiert werden

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Ein versehentlicher Wechsel ist übrigens kaum möglich, da man den Seitenschalter zwei Sekunden lang drücken muss.Dank Mode Memory wird der letzte Zustand gespeichert, so dass man beispielsweise auch direkt den Tactical Strobe nach dem Einschalten zur Verfügung hat, sofern dieser Modus vor dem Ausschalten aktiviert war.

 

 

Besonderheiten

Wie in der Einleitung schon angekündigt, zeichnet sich die Lumapower CT One trotz ihrer kompakten Größe durch einige interessante Ideen und Merkmale aus, die ich nun näher vorstellen möchte.

In der Standardkonfiguration bzw. im Auslieferungszustand ist die CT One zunächst einmal eine Taschenlampe, die mit einer AA-Batterie, einem NiMH-Akku oder einem 14500-Akku betrieben werden kann, wobei die höchste Leuchtleistung von 580 Lumen mit einem 14500-Akku erreicht wird. Doch damit nicht genug: Da Lumapower für die CT One eine völlig neue Steuerungselektronik entwickelt hat, zeigt sich dieses Lämpchen sehr flexibel, was die Energieversorgung angeht.

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Wer seine Lumapower CT One gerne mit anderen Batterien bzw. Akkus betreiben möchte, kann dies problemlos mit Hilfe des folgenden und optional erhältlichen Zubehörs tun:

 

Energieversorgung

Zubehör

2 x AA-Batterie/NiMH-Akku

    • LM32-Batterierohr

1 x CR123A/16340

    • IncenDio V3U/+-Batterierohr (mind. IncenDio V3+, ältere Versionen werden nicht unterstützt)

1 x 18650

    • I-65 Battery Extension Tube für IncenDio V3U/+
    • E65 Battery Extension Tube für CT One (ab Oktober 2013 lieferbar)

 

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Dieses Feature ist aus meiner Sicht eine spitzenmäßige Geschichte, da bereits vorhandene Komponenten von anderen Lumapower-Taschenlampen verwendet werden können, was die Sache unter ökonomischen Gesichtspunkten sehr interessant macht. Bereits jetzt (Stand September 2013) ist das Batterierohr der LM32 als Zubehör erhältlich, und Besitzer einer IncenDio V3U/+ und/oder eines I-65 Battery Tube Extenders können ihr vorhandenes Zubehör sofort mit der Lumapower CT One weiter verwenden.

Geplant ist seitens Lumapower, das Batterierohr der IncenDio V3U/+ zu einem späteren Zeitpunkt auch separat als Zubehör zu verkaufen. Last but not least gibt es mit dem E65 Battery Tube Extender noch ein Batterierohr für den Betrieb mit einem 18650-Akku, das speziell für die CT One konzipiert wurde und ebenfalls im Oktober 2013 als Zubehör erhältlich sein soll.

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Lumapower CT One mit IncenDio V3U-Batterierohr

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Lumapower CT One mit LM32-Batterierohr

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Lumapower CT One mit I-65 Battery Tube Extender

So, das war jetzt bislang aber nur die halbe Miete. Jetzt wird es nämlich noch viel interessanter: Lumapower hat einen hohen Entwicklungsaufwand in den neuen Treiber der CT One gesteckt, und dieser Aufwand macht sich meiner Meinung nach voll und ganz bezahlt. Mit einem Feature, das von Lumapower als “Auto Switch” bezeichnet wird, passt sich die Lampe automatisch und ohne weiteres Zutun des Nutzers dem verwendeten Batterie- bzw. Akkutyp an und justiert ihre Elektronik so, dass jeweils die bestmöglichen Laufzeiten erreicht werden. Bei Betrieb mit 2 x AA-Zellen erreicht die Lumapower CT One beispielsweise 300 Lumen (höchster Leuchtmodus) bei einer Laufzeit von zwei Stunden, was ich für ein sehr gutes Ergebnis halte.

Falls es jemand gerne noch etwas technischer hätte, dann verweise ich an dieser Stelle auf die Laufzeitdiagramme, die ich diesbezüglich von Lumapower erhalten habe und die im nächsten Abschnitt vorzufinden sind. Dort kann mehr schön erkennen, wie die CT One sich jeweils auf Batterie-, NiMH- und Lithium-Ionen-Betrieb einstellt.

 

Leuchtmodi und Laufzeiten

Ich hatte gerade erwähnt, dass die Lumapower CT One dank ihrem neu entwickelten Treiber in der Lage ist, sich optimal an die verwendete Energiequelle anzupassen. Technisch betrachtet sieht die Bestromung der Lampe dann so aus:

  • 1 x AA: 400 mA
  • 2 x AA (2.4V): 750 mA
  • 1 x CR123A: 750 mA
  • 1 x 16340: > 750 mA
  • 1 x 18650: > 750 mA

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ct_one_runtime_graph_all

Nun zu den Leuchtmodi und Laufzeiten:

Mode A (Leuchtmodi)

  • Fünf Leuchtstufen: 100%, 45%, 20%, 8%, 2%
  • Level 1 (Ultra): 100%
  • Level 2 (High): 45%
  • Level 3 (Medium): 20%
  • Level 4 (Low): 8%
  • Level 5 (Lowest): 2%
  • Laufzeit bei Betrieb mit einem NiMH-Akku 2500 mAh 1.2V (in Minuten): 80, 220 , 400, 1200, 6000
  • Laufzeit bei Betrieb mit einem Li-Io-Akku 14500 mAh 4.2V (in Minuten): 42, 115 , 210, 550, 2500

Mode B (Blinkmodi)

  • Strobe: 14 Hz
  • SOS
  • Light House: 0,2 Hz

Der Lowest Mode (Level 5) eignet sich vor allem für Einsätze bei Dunkelheit sehr gut, da er mit über ca. 12 Lumen noch genügend Licht zum Kartenlesen oder für Stationsbeschreibungen bei Nachtcaches liefert und eine Eigenblendung dennoch verhindert.

 

Größenvergleich

Auch in diesem Review gibt es wieder den obligatorischen Größenvergleich mit meinen Referenzlampen Niteye EYE30 und Lumapower Signature LX:

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Von links nach rechts: Niteye EYE30, Lumapower CT One, und Lumapower Signature LX

 

Technische Details

  • Entfernbarer Pocket-Clip
  • CREE XM-L2 U2-LED
  • Fünf Leuchtmodi
  • Drei Blinkmodi
  • SideKick 2.0/Smart Switch User Interface
  • Mode Memory
  • Auswechselbares Batterierohr für Betrieb mit 2 x AA/1 x 16340/1 x 18650 (optional erhältlich)
  • Wegrollschutz
  • Tactical Lock
  • Tailstand
  • Seitenschalter
  • Taktischer Clicky
  • Solide Konstruktion
  • Max. 580 Lumen bei Betrieb mit einem 14500-Akku
  • Max. 170 Lumen bei Betrieb mit 1 x AA/NiMH
  • Betrieb mit 1 x AA-Batterie, 1 x NiMH-Akku oder 1 x 14500-Akku
  • Länge: 11,3 cm
  • Durchmesser Lampenkopf: 2,3 cm
  • Durchmesser Gehäuse: 2,1 cm
  • Gewicht: 78,5 Gramm (ohne Batterie/Akku)
  • Hochwertiges und strapazierfähiges T6061-Flugzeugaluminium
  • Anodisierung: Type III HA grau

 

Pro und Contra

+ Universelle Energieversorgung

+ Möglichkeit, verschiedene Batterierohre und Extender von anderen Lumapower-Taschenlampen zu verwenden

+ Effizienter und neu entwickelter Treiber, der sich an die jeweilige Energiequelle optimal anpasst

– Kein Holster im Lieferumfang

 

Alternative Befestigungsmöglichkeiten

Ich hatte weiter oben schon kurz angedeutet, dass ich für kleine und auch etwas größere Taschenlampen durchaus auch noch andere Befestigungsmöglichkeiten sehe. Eine davon ist z.B. die Befestigung am Karabiner oder einem Umhängeband, von dem die angehängte Lampe mitsamt Schlüsselring schnell entfernen kann:

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Luxmessung

Hier habe ich die nachfolgenden Werte ermittelt; für die Luxmessung  kam ein frisch geladener Keeppower-Akku (14500) zum Einsatz.

 

Beamshots

Alle folgenden Beamshots wurden mit einem frisch geladenen 14500-Akku aufgenommen, und da die Outdoor-Beamshots meiner Meinung nach nicht das komplette Lumenspektrum der CT One wiedergeben, gibt es auch noch Indoor-Beamshots in allen fünf Leuchtmodi.

Outdoor

CT One High Mode

CT One High Mode

CT One High Mode

Indoor

CT One Ultra

CT One Ultra Mode

CT One High

CT One High Mode

CT One Medium

CT One Medium Mode

CT One Low

CT One Low Mode

CT One Lowest

CT One Lowest Mode

 

Fazit

Mit der neuen CT One hat Lumapower das Taschenlampenrad zwar nicht neu erfunden, aber aus meiner Sicht ein innovatives Produkt entwickelt. Sieht man von den technischen Fakten wie 580 Lumen max., XM-L2-LED usw. einmal ab, so sind es vornehmlich zwei Dinge, welche die Lumapower CT One von der Masse ein wenig abheben.

Zum einen ist dies für mich die Möglichkeit, Lampenlego zu spielen und die CT One dadurch optimal an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen zu können. Zubehör wie Lampenrohre für den Betrieb mit 2 x AA-Zellen oder einem 18650-Akku ist für deutlich weniger Geld erhältlich, als man sonst für eine neue Taschenlampe auf den Tisch legen müsste. Die zweite Sache ist die Geschichte mit dem neu entwickelten Treiber, der sich selbständig und ohne weitere Programmierung so an die jeweilige Energiequelle anpasst, dass sie optimal genutzt wird – gerade für den “normalen” Anwender, der seine Taschenlampe einfach nur nutzen und keine mehrseitigen Bedienungsanleitungen durchlesen möchte, ist das äußerst hilfreich.

Lumapower setzt damit auch ein klares Signal in puncto  Wirtschaftlichkeit und Lebenszyklus bezüglich ihrer Produkte und dürfte damit auch diejenigen besonders erfreuen, die bereits ein kompatibles Produkt besitzen (Lumapower LM32 und IncenDio V3U/+) und dieses bzw. Komponenten davon weiterhin verwenden können.

Die Lumapower CT One würde ich noch als etwas größere EDC-Taschenlampe durchgehen lassen. Das etwas höhere Gewicht im Vergleich mit adäquaten Taschenlampen von anderen Herstellern nimmt man angesichts der Materialstärke gerne in Kauf. Aufgrund ihrer universellen Energieversorgung macht die Lumapower CT One nahezu überall eine gute Figur, egal ob nun beim Camping, beim Geocaching, der abendlichen Hunderunde oder auch im BOS-Einsatz bei Polizei, Feuerwehr, THW, Rettungskräften usw.

Gemessen an dem, was sie zu bieten hat, möchte ich der neuen Lumapower CT One ein gelungenes Preis-/Leistungsverhältnis attestieren.

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Bezugsquelle

Die Lumapower CT One ist nebst Zubehör im MSITC Shop erhältlich.