Taschenlampen-Holster von Flyye ab sofort im MSITC Shop

Ab sofort lieferbar sind zwei universelle Holster für Taschenlampen von Flyye. Während sich das kleinere Modell Flyye P4 gut für Taschenlampen wie die MSITC Manker U11 oder die MSITC JAXMAN Mini C8 eignen, bietet das größere Modell Flyye C33 auch Platz für Taschenlampen wie die Niwalker Aurora C26 oder die MSITC JAXMAN X1. Beide Holster lassen sich von der Größe her noch etwas anpassen und sind damit kompatibel zu vielen Taschenlampen, für die vom Hersteller keine Holster mitgeliefert werden.

Qualitativ sind beide Holster sehr gut und darüber hinaus MOLLE-kompatibel, das verwendete Material ist Cordura.

 

Nightly video review MSITC JAXMAN flashlights

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Review: Efest LUC V4, Efest LUC und Efest BIO V2 Modell 2014

 

Einführung

Efest ist mittlerweile neben XTAR oder Nitecore einer der bekanntesten Namen, wenn es um qualitativ hochwertige Ladegeräte geht. Spätestens seit Modelljahr 2014 sind die Kinderkrankheiten überwunden, so dass sich Efest-Ladegeräte nicht mehr hinter anderen renommierten Marken bzw. Ladegeräten zu verstecken brauchen und auch von HKJ – der Koryphäe für Ladegeräte und Akkus – als gut eingestuft werden.

In diesem Review stelle ich neben dem Flaggschiff Efest LUC V4 mit vier Ladeschächten auch die Ladegeräte Efest LUC sowie Efest BIO V2 Modell 2014 mit jeweils zwei Ladeschächten vor. Alle hier erwähnten Ladegeräte sind reine Lithium-Ionen-Ladegeräte, die allesamt ein großes Spektrum an verschiedenen Akkuformaten abdecken, dafür jedoch keine NiMH- oder NiCD-Akkus laden können.

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Vorab möchte ich noch erwähnen, dass ich dieses Review eher aus Anwendersicht denn aus der Perspektive des Elektronikprofis schreibe. Zum einen bin ich kein Elektroniker, und zum anderen gibt es dazu schon andere sehr gute und lesenswerte Reviews, die sich auf diesem Level bewegen – als Beispiel dafür möchte ich den umfangreichen Test von HKJ zum Efest LUC V4 erwähnen.

Last but not least möchte ich noch auf einen wichtigen Punkt hinweisen, der das Ladegerät Efest BIO V2 Modell 2014 betrifft: Beim Kauf dieses Ladegerätes sollte man unbedingt darauf achten, dass man tatsächlich das Modell 2014 erwirbt und nicht das Vorgängermodell, da dieses technisch noch nicht so ausgereift war und deshalb von Efest verbessert wurde.
  

Verpackung und Zubehör

Alle drei Ladegeräte werden in einer mehr oder weniger stabilen "gift box" ausgeliefert, also in einer Pappschachtel mit folgendem Zubehör:

  • Englische und deutsche Bedienungsanleitung
  • Kfz-Ladekabel
  • Netzteil
  • Ladegerät
  • Garantiekarte

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Vor dem ersten Ladevorgang empfiehlt es sich auf jeden Fall, die Bedienungsanleitung zu studieren, um sich mit der Handhabung der Efest-Ladegeräte vertraut zu machen.

 

Erster Eindruck

Sowohl das Efest LUC V4 als auch die kleineren Brüder Efest LUC und Efest BIO V2 Modell 2014 machen einen stabilen Eindruck. Bei allen drei Ladegeräten lassen sich LIthium-Ionen-Akkus jeglicher Couleur  problemlos in die Ladeschächte einlegen, bei keinem meiner Testexemplare war ein klemmender Schieber erkennbar. Ganz wichtig: Auch große 26650-Akkus passen in die Ladeschächte, ohne dass leichte Gewalt angewendet werden müsste, um dieses Format in einen Ladeschacht zu bekommen – dies gilt selbstverständlich für alle drei Efest-Ladegeräte.

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Aus meiner Sicht ist das ein großer Pluspunkt, denn das 26650-Format erfreut sich zunehmender Beliebtheit (exemplarisch dafür sei die Lumapower STRIVE genannt), und wer ein Ladegerät kauft, das auch dieses Akkuformat unterstützt, der sollte sich darauf verlassen können, dass solche Akkus auch problemlos in das Ladegerät hineinpassen und nicht mit leichter Gewalt hineingequetscht werden müssen. Ich werde hier keine Namen nennen, kenne aber Ladegeräte, bei denen das der Fall ist.

Davon abgesehen wirken alle drei Ladegeräte ordentlich verarbeitet und hinterlassen einen guten Eindruck. Die Softschalter beim Efest LUC V4 und beim Efest BIO V2 Modell 2014 lassen sich durch leichten Druck betätigen und funktionieren zuverlässig. Alle drei Ladegeräte bieten darüber hinaus einen USB-Anschluss bzw. zwei beim Efest BIO V2 Modell 2014, über den mittels eingelegten Akku auch externe Geräte wie Smartphones mit Strom versorgt werden können.

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Praxistauglichkeit

Ich habe neben dem Efest LUC V4 selbstverständlich auch das Efest LUC sowie das Efest BIO V2 Modell 2014 einem Praxistest unterzogen. Hier hat mich vor allem interessiert, wie zuverlässig die Ladegeräte sich beim Laden von verschiedenen Akkuformaten zeigen; darüber hinaus war für mich natürlich auch wichtig, dass alle relevanten Akkuinformationen wie Spannung und Ladestatus bei den Ladern mit LC-Display korrekt angezeigt werden.

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Um es gleich vorweg zu nehmen: Keiner der drei Kandidaten hat sich einen Patzer geleistet. Ich habe sämtliche Akkus in meiner Umgebung (z.B. 16340, 14500, 18650 und 26650 von Keeppower, Brillipower, XTAR u. Cytac) mit allen drei Ladegeräten geladen und natürlich auch die Spannungsanzeige der beiden Efest LUC-Modelle getestet, da ich diese Information für äußerst wichtig halte – dazu aber gleich noch mehr. In allen Fällen hat das Laden der Akkus problemlos funktioniert, was anderes hätte ich ehrlich gesagt aber auch nicht erwartet.

 

Welches Ladegerät für welchen Zweck?

Damit komme ich zu einem nicht ganz unwichtigen Punkt, denn viele Kunden sind sich oftmals etwas unsicher, ob das von ihnen ausgesuchte Ladegerät auch wirklich das optimale ist. Generell gilt: Mit keinem der hier vorstellten Ladegeräte von Efest macht man was falsch. Mit Ausnahme des Zweischachtladegerätes Efest LUC beherrschen alle drei unterschiedliche Lademodi mit jeweils 0,5A, 1A und 2A, wobei dieser Modus vor allem für Anwender interessant ist, die regelmäßig 26650-Akkus laden, denn damit wird die Ladedauer doch deutlich verkürzt.

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Meine persönliche Einstufung stellt sich wie folgt dar:

 

1. Efest BIO V2 Modell 2014

  • Kein LC-Display erforderlich/gewünscht
  • Schnelles Laden vor allem von großen Akkus im Format 26650 o.ä. mit 2A Ladestrom
  • Es werden vorwiegend zwei Akkus gleichzeitig geladen

2. Efest LUC

  • LC-Display erforderlich
  • Schnelles Laden vor allem von 18650-Akkus mit 1A Ladestrom
  • Statusinformationen zum Ladevorgang wie Akkuspannung und Fortschrittsanzeige
  • Es werden vorwiegend zwei Akkus gleichzeitig geladen

3. Efest LUC V4

  • LC-Display erforderlich
  • Schnelles Laden vor allem von 18650-/26650-Akkus mit 1A/2A Ladestrom
  • Statusinformationen zum Ladevorgang wie Akkuspannung und Fortschrittsanzeige
  • Es werden vorwiegend vier Akkus gleichzeitig geladen

Last but not least tun sich Anwender mit einer Rot-/Grün-Schwäche mit einem Efest-Ladegerät mit LC-Display deutlich leichter, da der Ladevorgang in Form einer Animation dargestellt wird und alle Informationen im Display in orange angezeigt werden. Viele Ladegeräte – so auch das Efest BIO V2 Modell 2014 – verwenden rotes und grünes Licht zur Visualisierung des Ladevorgangs bzw. dem Ende des Ladevorgangs.

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Ob man ein LC-Display am Ladegerät benötigt oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich für meinen Teil verwende mittlerweile fast nur noch Ladegeräte mit LC-Display, und zwar aus folgenden  Gründen:

  • Für die Verwendung von Akkus in Hochleistungstaschenlampen wie beispielsweise der Niwalker Nova MM15 ist es zwingend erforderlich, dass gewisse Punkte beim Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus beachtet werden. Sobald die Akkus eingelegt sind und der Selbsttest durchlaufen ist, wird im Display die Spannung der Akkus angezeigt. Wenn hier große Abweichungen erkennbar sind, dann sollten die Akkus auf den gleichen Ladestand gebracht, bevor sie zum Einsatz kommen
  • Oftmals liest man in Fachforen den Hinweis, dass man Lithium-Ionen-Akkus vor jedem Einsatz mit einem Messgerät dahingehend prüfen sollte,  ob sie sich schon der kritischen Tiefentladungsgrenze nähern (ca. 2,75V). Ich halte es für deutlich einfacher, einen oder mehrere Akkus ins Efest LUC V4 einzulegen, um den Akkustatus via Display zu prüfen
  • Bei Verwendung eines Ladegerätes mit LC-Display kann man sich die Anschaffung eines zusätzlichen Digitialmultimeters sparen, zumal dessen Bedienung mit einem deutlich größeren Aufwand verbunden ist

 

Technische Daten

a) Efest BIO V2 Model 2014

  • Zwei unabhängige Ladeschächte für Lithium-Ionen-Akkus
  • Folgende Akkutypen werden unterstützt: 10440/16340/14500/14650/16650/18350/17500/17670/18500/18650/18700/26500/26650/22650
  • Einfache und unkomplizierte Bedienung
  • Intelligentes Laden von Akkus
  • Schutz vor Kurzschlüssen bzw. falsch eingelegten Akkus
  • Bei eingelegtem Akku können externe USB-Geräte geladen werden
  • Tief- und Überladungsschutz
  • Optimale Ladestrategie (eingelegter Akkutyp wird automatisch erkannt und ein entsprechender Ladealgorithmus gewählt)
  • Drei verschiedene Ladeströme (500 mA, 1A und 2A)
  • Über die beiden internen USB-Anschlüsse ist das Laden von externen Geräten wie Smartphones bei eingelegtem Akku möglichEinzelschachtüberwachung für beide Ladeschächte
  • Falsch eingelegte Akkus werden durch Verpolungsschutz erkannt
  • Der Ladevorgang beginnt erneut, wenn die Spannung eines im Ladeschacht verbliebenen Akkus unter 3,9V fällt
  • Geeignet für diverse Li-Ionen-Akkus
  • Neben der automatischen Auswahl des Ladestroms (abhängig vom verwendeten Akku) ist auch die manuelle Selektion über einen Schalter möglich
  • Ladestufe 1: 500mA +/- 5% für alle üblichen Li-Ionen-Akkus geeignet
  • Ladestufe 2: 1A +/- 5% für Akkus ab Größe 17650 empfohlen
  • Ladestufe 3: 2A +/- 5% ausschließlich für große Akkus in den Formaten 26650/26500/22650 verwenden
  • Sobald das Ladegerät am Strom (Steckdose) angeschlossen ist, werden die beiden USB-Anschlüsse elektronisch gesperrt und können nicht verwendet werden
  • Betrieb mit 230V-Netzteil oder 12V-Kfz-Ladekabel möglich

b) Efest LUC

  • Zwei unabhängige Ladeschächte für Lithium-Ionen-Akkus
  • Folgende Akkutypen werden unterstützt: 10440/16340/14500/14650/16650/18350/17500/17670/18500/18650/18700/26500/26650/22650
  • Einfache und unkomplizierte Bedienung
  • Einzelschachtüberwachung
  • Intelligentes Laden von Akkus
  • Schutz vor Kurzschlüssen bzw. falsch eingelegten Akkus
  • Verpolungsschutz
  • LC-Display
  • Zwei Ladeströme mit 0,5A und 1A
  • Echtzeiterkennung des Akkustatus
  • Bei eingelegtem Akku können externe USB-Geräte geladen werden
  • Tief- und Überladungsschutz
  • Optimale Ladestrategie (eingelegter Akkutyp wird automatisch erkannt und ein entsprechender Ladealgorithmus gewählt)

c) Efest LUC V4

  • Vier unabhängige Ladeschächte für Lithium-Ionen-Akkus
  • Folgende Akkutypen werden unterstützt: 10440/16340/14500/14650/16650/18350/17500/17670/18500/18650/18700/26500/26650/22650
  • Einfache und unkomplizierte Bedienung
  • Intelligentes Laden von Akkus
  • Frischt tiefentladene Akkus auf
  • Schutz vor Kurzschlüssen bzw. falsch eingelegten Akkus
  • LC-Display
  • Drei Ladeströme mit 0,5A/1A/2A
  • Reaktivierung von tiefentladenen geschützten Akkus, bei denen die Schutzschaltung aktiviert wurde
  • Echtzeiterkennung des Akkustatus
  • Bei eingelegtem Akku können externe USB-Geräte geladen werden
  • Tief- und Überladungsschutz
  • Optimale Ladestrategie (eingelegter Akkutyp wird automatisch erkannt und ein entsprechender Ladealgorithmus gewählt)

 

Fazit

Die hier vorgestellten Ladegeräte Efest BIO V2 Modell 2014, Efest LUC und Efest LUC V4 gelten mittlerweile als ausgereift und zuverlässig und müssen den Vergleich mit anderen Marken nicht scheuen. Schlussendlich ist es auch eine Frage der persönlichen Präferenzen, für welches Modell man sich entscheidet. Alle drei Ladegeräte werden mit einem Kfz-Ladekabel für 12V-Anschlüsse im Auto ausgeliefert, so dass Akkus auch notfalls darüber geladen werden können. Das Efest LUC V4 ist mein persönlicher Favorit, da ich häufig vier Akkus gleichzeitig laden muss und den Akkustatus gerne in Echtzeit sehen möchte.

Wer hauptsächlich nur mit zwei Akkus hantiert, hat immerhin noch die Wahl zwischen Efest BIO V2 Modell 2014 und Efest LUC mit jeweils zwei Ladeschächten. Für Anwender, die hauptsächlich 26650-Akkus verwenden, würde ich das Efest BIO V2 Modell 2014 empfehlen, wenn es auf schnelles Laden mit 2A Ladestrom ankommt, ansonsten verrichtet auch das Efest LUC seinen Dienst sehr gut.

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Bezugsquelle

Ladegeräte von Efest sind im MSITC Shop erhältlich.

MSITC Taschenlampen-Ratgeber 2.0 verfügbar

Sie sind von den Fachbegriffen bei der Recherche nach der richtigen Taschenlampe erschlagen und sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr? Dann greifen Sie doch einfach auf den MSITC Taschenlampen-Ratgeber 2.0 zurück, in dem alles rund um das Thema Taschenlampen wie Energieversorgung oder die verschiedenen Typen von Taschenlampen (Thrower, Flooder, Allrounder usw.) auch für Laien leicht verständlich erläutert wird.

Laden Sie sich den MSITC Taschenlampen-Ratgeber 2.0 noch heute kostenlos als PDF-Datei herunter und profitieren Sie von unserer jahrelangen Erfahrung bei der Beratung zur Wahl der richtigen Taschenlampe und des passenden Zubehörs wie Ladegerät und hochwertige Akkus.

 

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Lithium-Ionen-Akkus von Brillipower

 

Im Zulauf befinden sich derzeit geschützte Lithium-Ionen-Akkus von Brillipower, die sich leistungsmäßig nicht hinter anderen Marken zu verstecken brauchen. In einigen Tagen werden folgende Brillipower-Akkus im MSITC Shop verfügbar sein:

Akkus von Brillipower zeichnen sich durch ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis aus und basieren auf Qualitätszellen von bekannten Herstellern wie Panasonic oder Samsung.

 

Kaufberatung zu Taschenlampen im Internet

Egal, ob Fernseher, Digitalkameras oder Autos: Es gibt nahezu zu jedem Thema Fachforen im Internet, in denen oft auch eine Kaufberatung angeboten wird. Das ist auch beim Thema Taschenlampen nicht anders, und da ich als Taschenlampen-Händler mit diesem Thema natürlich auch regelmäßig zu tun habe, möchte ich an dieser Stelle kurz meine Erfahrungen zum Thema Beratung in Fachforen zusammenfassen:

  • Lassen Sie sich nicht von der Masse an Feedback verrückt machen. Viele Vorschläge passen oftmals von vornherein gar nicht zum Anforderungsprofil und sind allenfalls als guter Rat zu betrachten
  • Es ist nicht die Regel, dass Forenteilnehmer hunderte von Taschenlampen ihr eigen nennen. Natürlich gibt es solche Leute auch, und das sind üblicherweise auch die, die verschiedene Taschenlampen auch tatsächlich in realitas beurteilen und ein objektives Urteil abgeben können
  • Oftmals basieren Empfehlungen für eine Kaufberatung nur auf “Ich habe gehört/gelesen, dass…”. Eine gute und spezifische Beratung sieht für mich ehrlich gesagt anders aus
  • Ein absolutes no go sind für mich Vorschläge, bei denen in sicherheitsrelevanten Bereichen (Polizei, Schutz- und Wachdienste, Wanderungen fernab der Zivilisation usw.) China-Lampen mit Eigenimport empfohlen werden, weil sie so günstig sind. Dazu möchte ich anmerken, dass ich im Leben nie auf die Idee kommen würde, einem Kunden eine möglichst billige Taschenlampe zu empfehlen, von deren Funktionieren im Ernstfall das eigene Leben abhängen kann!
  • Last but not least sollte man sich auch darüber im Klaren sein, dass eine gute und qualitativ hochwertige Taschenlampe ein paar Euro mehr kostet als eine billige Chinafunzel. Wer mit dem Risiko leben kann oder möchte, dass er sich mit dem chinesischen Händler wegen der Gewährleistung im Schadensfall (viel Spaß dabei!) herumschlagen darf, der kann natürlich bedenkenlos zur Billiglampe greifen

Abschließend möchte ich darauf hinweisen, dass ich generell nur Taschenlampen empfehle, die ich selber getestet habe und über deren Qualität ich mir auch ein Urteil bilden kann, und das wird auch in Zukunft so bleiben. Die Rückmeldungen unserer Kunden zeigen jedenfalls, dass ich mit dieser Vorgehensweise nicht ganz falsch liege.

Review: NiteCore HC50 XM-L2 565 ANSI-Lumen max.

Einleitung

Die HC50 ist die erste Stirnlampe im Produktportfolio von NiteCore. Mit einer XM-L2-LED und maximal 565 ANSI-Lumen ist sie technisch auf der Höhe der Zeit, und was sie sonst noch für Besonderheiten bietet, möchte ich in diesem Review vorstellen.

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Wie immer gilt: Alle Angaben wie Lumen, Laufzeiten usw. habe ich der NiteCore-Homepage entnommen, die Luxmessung habe ich selber durchgeführt. Die Bedienung der NiteCore HC50 werde ich nicht in epischer Breite wiedergeben, da der Lampe zum einen eine deutsche Bedienungsanleitung beiliegt und diese zum anderen so verständlich geschrieben ist, dass man gut damit klar kommt.

 

Verpackung und Lieferumfang

 

Ausgeliefert wird die NiteCore HC50 in der bekannten gelb-schwarzen Verpackung. Im Lieferumfang ist folgendes Zubehör enthalten:

  • Kopfband
  • Ersatz-O-Ringe
  • Bedienungsanleitung
  • Garantiekarte
  • CR123A-Batterien (2 x)

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Erster Eindruck

Die NiteCore HC50 ist kein Kleinkaliber, sondern eine ausgewachsene Stirnlampe. Das ist nicht negativ gemeint, denn immerhin wird die HC50 mit einem 18650-Akku oder zwei CR123A-Zellen betrieben, was natürlich schon einen gewissen Platz in Anspruch nimmt. Mit Hilfe des mitgelieferten Tragebandes lässt sich die NiteCore HC50 individuell für jede Kopfgröße einstellen, und das Band an sich hinterlässt – genauso wie die Lampe selber – einen stabilen Eindruck.

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Eine Besonderheit ist die Tatsache, dass die HC50 sowohl weißes als auch rotes Licht bietet, das von zwei kleinen roten LEDs erzeugt wird, die neben der XM-L2-LED positioniert sind. Hier darf man kein Reichweitenwunder erwarten, aber für den Nahbereich und die Erhaltung der Nachtsichtfähigkeit sind diese zwei LEDs meiner Meinung nach ausreichend, doch dazu nachher noch mehr.

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Verarbeitung

Hier gibt es im positiven Sinne nicht viel zu sagen. Die NiteCore HC50 ist eine eine Kopflampe, wie ich sie von NiteCore nicht anders erwarte: Ordentliche Anodisierung ohne Kratzer oder Fehler in der Beschichtung, eine sauber zentrierte LED sowie eine alles in allem gute bis sehr gute Verarbeitung der Lampe. Das Gewinde ist gut gefettet, so dass sich Akkus bzw. CR123A-Batterien leicht entnehmen bzw. wechseln lassen. Ich habe die HC50 mit Akkus von Keeppower und Enerdan getestet, und selbst die ansonsten etwas dickeren Keeppower 18650 3400 mAh-Akkus passen hinein, wenngleich sie auch nicht ganz von alleine hineinflutschen.

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Eine Sache möchte ich jedoch nicht unerwähnt lassen, die ich für meinen Teil etwas störend finde. Um nämlich den Deckel wieder aufschrauben zu können, muss ein Stift im Deckel haargenau mit dem passenden Loch in der Lampe übereinstimmen, sonst lässt sich der Deckel nicht zudrehen. Bei Tageslicht bzw. Helligkeit mag das ja noch in Ordnung sein, aber wer im Dunkeln seinen Akku wechseln muss, ohne eine Backup-Lampe am Mann zu haben, der könnte viel Freude damit haben…

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Akkukompatibilität

Ich habe die NiteCore HC50 mit verschiedenen Akkus getestet, da ich keinen Hinweis darauf entdeckt habe, ob nur Akkus mit Button Top oder auch Akkus mit Flat Top funktionieren. Das Ergebnis war recht eindeutig, denn Akkus mit flachem Pluspol (Flat Top) scheint die HC50 zu verschmähen. Mit folgenden Akkus hingegen hat sie problemlos funktioniert:

  • Keeppower 18650 2600 mAh Button Top
  • Keeppower 18650 3400 mAh
  • Keeppower 18650 3600 mAh
  • Enerpower 18650 2600 mAh

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Bedienung / User Interface

Ich nehme gleich vorweg, dass ich nicht in epischer Breite die Bedienung der HC50 beschreiben möchte, denn die mitgelieferte deutsche Bedienungsanleitung ist ausführlich genug, so dass ich nicht nochmal alles wiederholen möchte.

a) Reguläre Leuchtmodi

Diese werden aktiviert, indem bei eingeschalteter Lampe der Clicky leicht durchgedrückt wird. Die einzelnen Leuchtstufen werden wie folgt durchgeschaltet:

  • Ultra Low
  • Low
  • Medium
  • High
  • Turbo

Dank Mode Memory merkt sich die NiteCore HC50 den zuletzt verwendeten Leuchtmodus und stellt diesen nach dem Einschalten wieder her.

b) Rotlicht

Um das Rotlicht zu aktivieren, muss der Clicky bei ausgeschalteter Lampe ganz durchgedrückt und für mehr als eine Sekunde in dieser Position gehalten werden. In diesem Modus liefert die HC50 1,2 Lumen, was für viele Einsatzbereiche ausreichend ist und vor allem die Nachtsichtfähigkeit nicht zerstört. Rotes Blinklicht gibt es natürlich auch noch; aktivieren kann man es, indem man bei eingeschaltetem Rotlicht den Clicky nochmal bis zur Hälfte durchdrückt.

c) Strobe, SOS und Beacon

Zusätzlich zu den regulären Leuchtmodi sowie Rotlicht verfügt die NiteCore HC50 über Blinkmodi. Diese werden aktiviert, indem der Clicky zweimal schnell hintereinander bei eingeschalteter Lampe komplett durchgedrückt wird. Sobald sich die Lampe in diesem Modus befindet, können die einzelnen Submodi wie Strobe, SOS und Beacon der Reihe nach durchgeschaltet werden, indem der Clicky kurz und bis zur Hälfte durchgedrückt wird.

 

Batteriestandanzeige

Adäquat zu anderen NiteCore-Modellen verfügt auch die NiteCore HC50 über eine integrierte Batteriestandanzeige, die je nach Kapazität des eingelegten Akkus rot oder grün leuchtet und die ermittelte Akkukapazität visualisiert. Das wird aber wie gesagt in der Bedienungsanleitung ausführlich beschrieben, deshalb fasse ich mich an dieser Stelle kurz.

 

Leuchtmodi und Laufzeiten

  •     Turbo (565 Lumen) für ca. 1 Stunde 15 Minuten
  •     High (350 Lumen) für ca. 2 Stunden 45 Minuten
  •     Mid (170 Lumen) für ca. 6 Stunden 15 Minuten
  •     Low (35 Lumen) für ca. 32 Stunden
  •     Lower (1 Lumen) für ca. 400 Stunden
  •     SOS
  •     Strobe
  •     Beacon
  •     Rotlicht

Der Turbo Mode schaltet – wie schon von anderen NiteCore-Modellen bekannt – automatisch nach drei Minuten die Leuchtleistung herunter, um eine Überhitzung vermeiden. Das gleiche gilt, wenn die Temperatur 55 Grad erreicht, denn dann reagiert der eingebaute Temperatursensor und regelt die HC50 ebenfalls zurück. Davon abgesehen, finde ich die Abstufung der Leuchtmodi gelungen. Der Ultra Low Mode eignet sich z.B. sehr gut für Nachtcaches, um Stationsbeschreibungen lesen zu können, ohne dass die Nachtsichtfähigkeit verloren geht. Das gleiche gilt auch für den Rotlichtbetrieb, den ich ebenfalls für ein sinnvolles Feature halte.

 

Technische Details

  •     CREE XM-L2 LED
  •     1-565 ANSI-Lumen
  •     Effiziente Elektronik für optimale Laufzeit (max. 200 Stunden)
  •     Batteriestandanzeige
  •     Verpolungsschutz
  •     Energieversorgung: 1 x 18650, 2 x 16340 oder 2 x CR123A-Primärzelle
  •     Wasserdicht nach IPX-8
  •     Reichweite: ca. 85 Meter
  •     Länge: 15,8 cm
  •     Gewicht: 130 Gramm (ohne Batterien)

 

 

Pro und Contra

+ Praxisnahe Abstufung der Leuchtmodi

+ Rotlicht zur Erhaltung der Nachtsichtfähigkeit

– Deckel lässt sich nur aufschrauben, wenn Stift im Deckel genau positioniert ist

 

Beamshots

Die Beamshots zeigen die NiteCore HC50 im Turbo Mode.

NiteCore HC50 Turbo Mode

NiteCore HC50 Turbo Mode

 

Luxmessung

Bei einer Luxmessung habe ich folgende Werte mit einem frisch geladenen Keeppower 18650 2600-Akku ermittelt:

An den Luxwerten kann man auch gut erkennen, dass die NiteCore HC50 wirklich ein reinrassiger Fluter für den nahen und mittleren Bereich ist. Laut Hersteller hat die HC50 einen Abstrahlwinkel von 100°.

 

Größenvergleich

Damit man sich einen besseren Eindruck von der Größe der NiteCore HC50 verschaffen kann, habe ich sie wie üblich mit meinen Referenzlampen verglichen. An dieser Stelle noch ein kurzer Hinweis: Die Niteye EYE30 hat mir bislang als eine meiner beiden Referenzlampen treue Dienste geleistet. Nichtsdestotrotz wird sie zukünftig durch die Niwalker Nova MM15 ersetzt, und den Anfang mache ich in diesem Review.

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Video

Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die NiteCore HC50 beim nächtlichen Einsatz:

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Fazit

Nachdem NiteCore in der Vergangenheit stets nur Taschenlampen herausgebracht hat, finde ich es gut, dass zur Abwechslung nun auch mal eine Stirnlampe folgt. Dass die NiteCore HC50 sowohl Rot- als auch Weißlicht bietet, ist aus meiner Sicht sehr begrüßenswert, denn das erweitert das Einsatzspektrum doch deutlich. Es gibt viele Anwendungsbereiche, wo möglichst wenig Licht oder idealerweise auch Rotlicht gefragt ist, um die Nachtsichtfähigkeit zu erhalten.

Entgegen meinen ersten Tests (bei denen ich bewusst nicht in die Bedienungsanleitung geschaut habe) hat sich nun nach längerer Beschäftigung mit der NiteCore HC50 herausgestellt, dass das User Interface doch relativ simpel zu bedienen ist. Obgleich mir immer noch nicht ganz klar ist, weshalb eine Stirnlampe Modi wie Strobe, Beacon oder SOS benötigt, sind diese glücklicherweise nicht in der normalen Leuchtreihenfolge enthalten. Der Zugriff auf das Rotlicht funktioniert auch schnell und einfach, was ich für einen großen Pluspunkt halte.

Aufgrund der Flooder-Charakteristik der NiteCore HC50 sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die Reichweite dieser Stirnlampe begrenzt ist, und zwar laut Hersteller auf ca. 85 Meter. Das ist für die meisten Anwendungsbereiche ausreichend, zumal Turbo und High Mode ordentlich hell sind und eine sehr gute Ausleuchtung des nahen und mittleren Bereiches bieten.

Außerdem bietet die NiteCore HC50 meiner Meinung nach ein tolles Preis-/Leistungsverhältnis, und wenn ich nicht schon eine Spark ST6-Stirnlampe für diverse Outdoor-Aktivitäten hätte, dann hätte ich mich ohne lange zu zaudern für die HC50 entschieden.

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Bezugsquelle

Die NiteCore HC50 ist im MSITC Shop erhältlich.

Produktankündigung: XTAR XP4 nun im MSITC Shop verfügbar

 

Das XTAR XP4 ist ein Multifunktionsladegerät mit vier voneinander unabhängigen Ladeschächten, mit dem sowohl Lithium-Ionen-Akkus als auch NiMH-Akkus geladen werden können. 

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Wie auch schon beim XTAR WP2s wird eine große Anzahl von Akkutypen unterstützt, was das XTAR XP4 zu einem sehr flexiblen und universellen Ladegerät macht. Im Gegensatz zum XTAR WP2 II bietet das XTAR XP4 darüber hinaus die Möglichkeit, als mobiles Power Pack (5.0V/1.0A) zu fungieren und damit per USB angeschlossene mobile Endgeräte wie Smartphones usw. mit Hilfe eines eingelegten Akkus zu laden. Die Stromversorgung wird beendet, sobald die Kapazität des Akkus weniger als 3V beträgt.

Eine sehr gute Wahl ist das XTAR XP4 vor allem dann, wenn man regelmäßig sowohl NiMH- als auch Lithium-Ionen-Akkus laden möchte. Speziell für NiMH-Akkus bietet das XTAR XP4 auch eine Reparaturfunktion an. Mit einer maximalen Ladespannung von 1A pro Schacht lädt das XTAR XP4 auch vier NiMH- bzw. Lithium-Ionen-Akkus parallel in einer erträglichen Zeit.

Ein Review zum XTAR XP4 wird in Kürze folgen. Erhältlich ist das neue XTAR XP4-Ladegerät im MSITC Shop.

Lebensgefahr durch Billig-Akkus

 

Dieser Beitrag im Taschenlampen-Forum unterstreicht nur einmal mehr, was ich unseren Kunden seit geraumer Zeit erkläre, nämlich nur hochwertige Lithium-Ionen-Qualitätsakkus zu verwenden und im Interesse der eigenen Sicherheit auf dubiose Billigangebote auf eBay und dergleichen zu verzichten.

Insbesondere bei Lithium-Ionen-Akkus passiert es sehr häufig, dass gebrauchte Notebook-Akkus mit einem neuen Etikett versehen und dann als brandneue Akkus verkauft werden. Wie sich solche Akkus in einer modernen mehrzelligen Taschenlampe wie beispielsweise der Fenix TK75 verhalten, möge sich jeder bitte selber ausmalen – ich für meinen Teil verweise auf unsere qualitativ hochwertigen Akkus von Cytac und Keeppower, die ich ohne Wenn und Aber guten Gewissens empfehlen kann.

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Nicht ohne Grund schneiden Akkus von Cytac und Keeppower in diversen Tests immer mit gut bis sehr gut ab.

Sicher mögen diese Akkus auf den ersten Blick teurer erscheinen als so manches vermeintliche Schnäppchen auf eBay oder bei asiatischen Online-Händlern – ich für meinen Teil stelle mir aber die Frage, ob einem das eigene Leben nicht wichtiger sein sollte als ein paar Euro Preisersparnis?

Ab sofort im MSITC Shop: Keeppower 18650 3400 mAh und Keeppower 26650 4000 mAh

Dass gutes noch besser werden kann, zeigt Keeppower mit dem aktualisierten 18650-Akku, der nun eine Kapazität von 3400 mAh bietet und damit auch für energiehungrige Hochleistungstaschenlampen absolut prädestiniert ist. In diversen Reviews schneiden Akkus von Keeppower regelmäßig mit guten bis sehr guten Ergebnissen ab, und diese Tradition führt auch der neue Keeppower 18650-Akku mit 3400 mAh fort, wie man in diesem Test nachlesen kann.

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Ebenfalls neu bei uns im Shop sind Keeppower 26650-Akkus mit 4000 mAh. Das 26650-Format ist noch nicht so gebräulich wie das bekannte 18650-Format, es kommen aber auch zunehmend neue Taschenlampen mit diesem Formfaktor auf den Markt.

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Neben den o.g. Akkus führen wir selbstverständlich weitere Keeppower-Modelle in unserem Shop.

Review: Niteye K1 Tactical Pen

Einführung

Heute reviewe ich ausnahmsweise keine Taschenlampe, sondern einen Tactical Pen von Niteye. Nachdem mich die Niteye EYE-30 schon absolut überzeugen konnte, war es naheliegend, auch die restlichen Produkte der Firma Niteye in Augenschein zu nehmen, und ich kann bereits an dieser Stelle schon sagen, dass der Niteye Tactical Pen K1 ebenfalls ein sehr schönes Stück Hardware ist, doch dazu gleich mehr.

Der K1 ist in zwei Farben erhältlich (Desert und Army Grey), ansonsten sind beide Versionen technisch absolut identisch.

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Tactical Pen – was ist das denn?

Da der ein oder andere wahrscheinlich mit dem Begriff Tactical Pen eher weniger anfangen kann geschweige denn schon mal einen in der Hand gehabt hat, möchte ich an dieser Stelle zunächst etwas weiter ausholen. Ein Tactical Pen (oder auf gut deutsch: ein taktischer Stift) kann durchaus als multifunktionales "Werkzeug" betrachtet werden. Viele Hersteller von Tactical Pens werben damit, dass ihre Stifte hauptsächlich für den Einsatz im militärischen Bereich entwickelt wurden, und hier werden deutlich andere Anforderungen als im zivilen Bereich gestellt.

Die meisten Tactical Pens sind hinsichtlich ihrer Robustheit ihren "zivilen" Pendants deutlich überlegen. Anodisierung nach HA Type III oder ein Gehäuse aus strapazierfähigem Flugzeugaluminium sind die Zutaten, die in der Tactical Pen-Küche zum Einsatz kommen. Wenn geeignete Minen verwendet werden, dann funktionieren diese Stifte auch unter Wasser oder in Temperaturbereichen, in denen der Mensch wahrscheinlich vorher den Betrieb einstellt.

Last but not least dienen Tactical Pens noch einem weiteren Einsatzbereich, und zwar der Selbstverteidigung. Das mag sich zunächst etwas sonderbar anhören, wer jedoch selber eine Kampfkunst trainiert, weiß, wie effektiv ein sog. Kubotan sein kann. Dabei geht es nicht darum, einem Angreifer gegenüber den Tactical Pen wie ein Messer zu benutzen, sondern vielmehr Nervendruckpunkte oder vitale Punkte am Körper des Angreifers zu treffen. Ich will das an dieser Stelle nicht weiter ausführen, nur so viel dazu: Es versteht sich natürlich von selbst, dass ein Tactical Pen auch dementsprechend stabil sein muss, wenn man ihn für derartige Zwecke einsetzen möchte.

 

Verpackung und Zubehör

Der Niteye K1 Tactical Pen wird in einer ordentlichen Geschenkbox mit einer kurzen englischen Beschreibung ausgeliefert.

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Erster Eindruck

Nicht schlecht, Herr Specht. Der Niteye Tactical Pen K1 ist meines Erachtens genauso wertig wie die Niteye EYE-30. Er liegt nicht nur gut in der Hand, sondern sieht darüber hinaus auch sehr edel und hochwertig aus. Der Druckknopf mit einer Beschichtung aus 24-karätigem Gold harmoniert besonders gut mit der K1 in Army Grey.

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Praxistauglichkeit

Um mir von der Praxistauglichkeit des Niteye K1 ein Bild machen zu können, habe ich einen Unterwasser-Test durchgeführt, d.h. ich habe den K1 in eine mit Wasser gefüllte Tupperdose geworfen und ihn dort 15 Sekunden liegen lassen, um zu sehen, ob er hinterher noch einwandfrei schreibt.

Das Ergebnis kann im nachfolgenden Video bewundert werden:

Niteye K1 Tactical Pen Unterwasser-Test

Technische Details

  • Strapazierfähiges Flugzeugaluminium
  • Anodisierung nach HA Type III
  • Clip
  • Qualitätsmine Schmidt easyFLOW 9000 ballpoint
  • Ergonomisches Design
  • Länge: 14,6 cm
  • Durchmesser: 1,45 cm
  • Gewicht: 44 Gramm
  • Druckknopf mit Beschichtung aus 24-karätigem Gold
  • Farbe: Army Grey

Fazit

Natürlich hat die Firma Niteye den Tactical Pen nicht erfunden, sie hat aber auf jeden Fall mit dem K1 ein sehr schönes und überzeugendes Exemplar auf den Markt gebracht. Man muss nicht unbedingt Mitglied der Green Berets oder der Navy Seals sein, um diesen taktischen Kugelschreiber sinnvoll nutzen zu können – er sieht meiner Meinung nach elegant genug aus, um ihn auch als Business Pen einsetzen zu können, ohne dass man ihm sofort ansieht, welchen Zwecken er sonst noch dienen kann. Auch als Geschenk macht er sich sehr gut, zumal das Preis-/Leistungsverhältnis aus meiner Sicht überzeugend ist.

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Bezugsquelle

Der Niteye Tactical Pen K1 ist im MSITC Shop erhältlich.

http://www.msitc-shop.com/outdoor/niteye-k1-tactical-pen-farbe-army-grey/a-539/

http://www.msitc-shop.com/outdoor/niteye-k1-tactical-pen-farbe-desert/a-538/